7 sportliche Hardtails für Einsteiger im Vergleich

Peter Nilges

 · 10.04.2022

7 sportliche Hardtails für Einsteiger im VergleichFoto: Markus Greber
7 sportliche Hardtails für Einsteiger im Vergleich

Hardtails sind der perfekte Köder für Einsteiger. Sie sind günstiger und robuster als Fullys. Doch die aktuelle Preisentwicklung und neue Vielfalt sorgen schnell für Orientierungslosigkeit.

Kategorie Hardtail | Federweg 100 bis 140 Millimeter | Preisklasse 1100 bis 1700 Euro

Mit Speck fängt man Mäuse, besagt eine Redensart. Übertragen auf den Mountainbike-Bereich ist unser Hardtail-Testfeld also nichts weiter als der schmackhafte Köder, um Sie für eine wirklich großartige Sportart zu begeistern. Einsteiger-Hardtails haben bereits eine lange Tradition bei BIKE und werden alljährlich zum Frühjahr hin getestet, wenn die Saison so langsam an Fahrt aufnimmt. Die Bikes der 1000-Euro- oder auch Shimano-XT-Klasse waren einst die Eintrittskarte in den seriösen Geländeradsport. Um es vorweg zu nehmen: Diese Zeiten sind leider vorbei.

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  Einfache, natürliche Trails oder auch angelegte Flowtrails wie der Zirmtrail in Nauders sind die ideale Spielwiese, um mit dem Hardtail in den Mountainbike-Sport einzutauchen.Foto: Markus Greber
Einfache, natürliche Trails oder auch angelegte Flowtrails wie der Zirmtrail in Nauders sind die ideale Spielwiese, um mit dem Hardtail in den Mountainbike-Sport einzutauchen.

Das letzte 1000-Euro-Hardtail (ein Bulls Copperhead 3 RS) mit kompletter Shimano-XT-Ausstattung, Rockshox-Reba-Federgabel und einem attraktiven Gewicht von unter 11,5 Kilo rollte 2015 in unseren Testkeller. Gestiegene Produktionskosten, Inflation und explodierende Transportkosten haben nicht erst seit Corona den Markt umgekrempelt. Über die Jahre hinweg überrollte der allgemeine Preisanstieg auch den Einsteigerbereich. Für 1000 Euro bekommt man aktuell weder ein seriöses Sportgerät, ganz zu schweigen von einem Bike mit kompletter Shimano-XT-Ausstattung. In den letzten Jahren mussten wir daher das Preislimit unseres Einsteigertestfeldes sukzessive anpassen.

  Testrevier Nauders: Arbeit darf auch Spaß machen.Foto: Markus Greber
Testrevier Nauders: Arbeit darf auch Spaß machen.

In diesem Test kostet das teuerste Bike, das Stevens Sentiero, bereits 1699 Euro und überschreitet unser im Vorfeld gestecktes Preislimit von 1600 Euro. Etwas günstiger liegen die beiden Bikes von Cube und Radon für jeweils 1499 und das Drag Bicycle für 1599 Euro. Mit 1099 Euro sowie 1199 Euro sind das Merida Big.Nine 400 und das Bulls Copperhead 3 die günstigsten Vertreter im Vergleich. Auch aus Gründen mangelnder Verfügbarkeit konnten Bulls und Merida den gesteckten Preisrahmen nicht nach oben hin ausreizen. Das ermöglicht uns aber einen interessanten Überblick über dieses hart umkämpfte Preissegment. Als Referenz-Bike haben wir das nagelneue Trek Roscoe 9 für 2599 Euro zum Test eingeladen, ein noch deutlich teureres MTB-Hardtail.

Den kompletten Vergleichstest der 7 Einsteiger-Hardtails aus BIKE 4/2022 können Sie bequem unter dem Artikel als PDF herunterladen. Der Testbericht kostet 1,99 Euro.

Warum nicht kostenlos? Weil Qualitätsjournalismus einen Preis hat. Dafür garantieren wir Unabhängigkeit und Objektivität. Das betrifft ganz besonders die Tests in BIKE. Die lassen wir uns nicht bezahlen, sondern das Gegenteil ist der Fall: Wir lassen sie uns etwas kosten, und zwar Zigtausende Euro jedes Jahr.

Diese 7 Hardtails finden Sie im Test:

  • Trek Roscoe 9 (Referenz-Bike)
  • Bulls Copperhead 3
  • Cube Reaction C:62 One
  • Drag Bicycles Trigger 7.5
  • Merida Big.Nine 400
  • Radon Jealous AL 8.0 HD
  • Stevens Sentiero
Hardtails sind der perfekte Köder, um Einsteiger in die spannende Welt des Mountainbikens zu locken. Sie sind günstiger und robuster als Fullys. Doch die aktuelle Preisentwicklung und neue Vielfalt sorgen schnell für Orientierungslosigkeit. Unser Test zeigt, mit welchem Bike Sie glücklich werden, ohne dabei in die Falle zu tappen.
Foto: Markus Greber

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