Mountainbike

Günstig zum E-MTB: Finanzieren oder Leasing?

Adrian Kaether

 · 30.11.2020

Günstig zum E-MTB: Finanzieren oder Leasing?Foto: Thomas Thiesen
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Der Familienurlaub will bezahlt, das alte Auto ersetzt werden. Aus der Traum vom neuen E-MTB! Oder etwa nicht? E-Bike-Leasing und Finanzierungsangebote bieten Alternativen zum „teuren“ Barkauf.

Bei rund 4000 Euro geht’s los, fünstellige Summen sind keine Ausnahme: Hochwertige E-Fullys sind gemessen an anderen Rädern, um es mit einem Wort zu sagen, schweineteuer. Das kommt nicht von ungefähr – schon Mountainbikes ohne Motor haben in den letzten Jahren preislich deutlich zugelegt, bei E-Mountainbikes kommen als zusätzliche Preistreiber Motor und Akku dazu. „Dafür kann ich mir ein Motorrad kaufen!“, mögen einige jetzt entrüstet ausrufen. Sicher, aber wollen Sie das wirklich? E-Mountainbikes sind Hightech-Produkte, an die extrem hohe Anforderungen gestellt werden: Funktionalität, Gewicht, Effizienz! Dafür bekommt man ein Sportgerät, das einem in Sachen Freizeitgestaltung fast grenzenlose Möglichkeiten bietet: Fahrspaß, Sport, Naturerlebnis, Aktionsradius – welches andere Sportgerät kann das schon in diesem Maße bieten? Kein Wunder also, dass die Nachfrage nach E-Mountainbikes rapide steigt – und die Hersteller sich einen entsprechend großen Schluck aus der Pulle genehmigen können.

  Leasing-Anbieter für E-Mountainbikes unterscheiden sich bezüglich der angebotenen Hersteller, der Restwertberechnung und der Leasing-Raten. Zudem gibt es Leasing-Modelle von Händlern und das attraktive Arbeitnehmer-Leasing. Auch für Selbstständige haben Anbieter wie Business Bike Rad-Leasing-Pakete.
Leasing-Anbieter für E-Mountainbikes unterscheiden sich bezüglich der angebotenen Hersteller, der Restwertberechnung und der Leasing-Raten. Zudem gibt es Leasing-Modelle von Händlern und das attraktive Arbeitnehmer-Leasing. Auch für Selbstständige haben Anbieter wie Business Bike Rad-Leasing-Pakete.

Freilich gerät das E-Mountainbiken angesichts der gängigen Verkaufspreise zu einem Hobby, das sich nur Gutverdiener leisten können. Oder eben diejenigen, die andere Bedürfnisse hintenanstellen: Urlaub, Familie, Auto, Eigenheim. Erschwerend zu den hohen Anschaffungskosten der Bikes kommen die nicht unerheblichen Folgekosten hinzu. Reparaturen können aufgrund der Hightech-Bauteile teuer geraten, und das Diebstahlrisiko steigt mit dem Wert. Also packt man auf den Kaufpreis noch die jährlichen Kosten für eine Versicherung drauf. Junge, Junge, das wird teuer. Oder vielleicht doch nicht?

Zum Glück stieg mit den Verkaufspreisen auch der Innovationsdruck in Sachen Finanzierungsoptionen. Denn Bikes, die sich keiner mehr leis­ten kann, nützen weder Händlern noch Herstellern. Kein Wunder also, dass der Barkauf als Bezahlmodell immer weiter in den Hintergrund rückt. Stattdessen zahlen immer mehr Kunden häppchenweise: Null-Prozent-Angebote für den Ratenkauf finden sich dank des insgesamt niedrigen Zinsniveaus gerade bei großen Händlern immer häufiger. Spätestens aber eine Gesetzesänderung im Steuerrecht 2012, die das Leasing von Fahrrädern dem von Autos gleichstellte, gab den Startschuss für eine Welle alternativer Ideen. Am prominentesten: das Arbeitnehmer-Leasing.

Den gesamten Artikel zum Thema Barkauf, Finanzierung, Händler-Leasing und Leasing-Anbietern fürs E-Bike aus EMTB 4/2020 können Sie bequem unter dem Artikel als PDF herunterladen. Der Test kostet 1,49 Euro.

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