Freeride

Italienischer E-Freerider

Tobias Brehler

 · 28.06.2017

Italienischer E-FreeriderFoto: Robert Niedring
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Fantic hat bei den Eurobike Media Days mit dem Integra Race einen E-Freerider mit 180-Millimeter-Fahrwerk, eigenem Akku und gemischten Laufradgrößen vorgestellt.

Die italienische Schmiede Fantic stammt aus dem Motorradsegment und baut bereits seit einiger Zeit E-Mountainbikes. Der neueste Wurf zeigt sich besonders interessant: Das Integra Race verfügt über 180 Millimeter Hub vorne und hinten und überzeugt mit vielen Details.

  Massiver geht nicht: Der Hinterbau ist auf maximale Stabilität und Haltbarkeit ausgelegt.Foto: Robert Niedring
Massiver geht nicht: Der Hinterbau ist auf maximale Stabilität und Haltbarkeit ausgelegt.
  Der Hinterbau entlockt dem Super Deluxe-Stahlfederdämpfer 180 Millimeter Federweg.Foto: Robert Niedring
Der Hinterbau entlockt dem Super Deluxe-Stahlfederdämpfer 180 Millimeter Federweg.

Der Hinterbau wirkt massiv, das soll er auch sein: Die massive Wippe, die Lagerung und der Rahmen sind laut Fantic besonders stabil und somit langlebig. Der Hinterbau entlockt dem Rock Shox Super Deluxe-Stahldämpfer 180 Millimeter Federweg, an der Front werkelt eine Rock Shox Lyrik, ebenfalls mit 180 Millimetern.

Außerdem setzt Fantic auf unterschiedliche Laufradgrößen: Hinten soll ein 27,5x2,8 Zoll breiter Maxxis Minion DHR 2 für Traktion sorgen, am Voderrad der 2,5 Zoll breite Minion DHF in 29 Zoll präzises Steuern erlauben. Auch die restliche Ausstattung erscheint sinnvoll: Die Sram Code R-Bremsen mit 200er-Bremsscheiben dürften für maximale Verzögerung sorgen, die Sram EX1-Schaltung die Gänge dauerhaft geschmeidig wechseln.

  Der Fantic-Designer mit dem neuen Fantic XF1 Integra Race bei den Eurobike Media Days.Foto: Robert Niedring
Der Fantic-Designer mit dem neuen Fantic XF1 Integra Race bei den Eurobike Media Days.
  Moto-Style: Hinten verbauen die Italiener einen breiten Plus-Reifen für viel Traktion, vorne sorgt ein 29er für die Lenkpräzision.Foto: Robert Niedring
Moto-Style: Hinten verbauen die Italiener einen breiten Plus-Reifen für viel Traktion, vorne sorgt ein 29er für die Lenkpräzision.

Fantic verbaut im Integra den neuen Brose S-Motor, der über mehr Drehmoment verfügt. Diesen koppeln die Italienier mit einem eigenen 630 Wh-Akku für maximale Reichweite. Den Akku haben die Entwickler absichtlich kurz designt, um den Schwerpunkt so niedrig wie möglich zu halten. Auch das Brose-Bedienelement ist neu.

  Optisch nicht ersichtlich: Der neue Brose-Motor soll 15 Prozent mehr Drehmoment liefern als der Vorgänger.Foto: Robert Niedring
Optisch nicht ersichtlich: Der neue Brose-Motor soll 15 Prozent mehr Drehmoment liefern als der Vorgänger.
  Die neue Bedieneinheit von Brose war leider noch nicht mit dem Akku verbunden.Foto: Robert Niedring
Die neue Bedieneinheit von Brose war leider noch nicht mit dem Akku verbunden.

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