Die 8 schnellsten Downhiller im Vergleich

Dimitri Lehner

 · 30.11.2019

Die 8 schnellsten Downhiller im VergleichFoto: Baschi Bender
Die 8 schnellsten Downhiller im Vergleich
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Die schnellsten Bikes der Welt, Worldcup-­erprobt und Ready to Race. Doch taugen diese Vollgasboliden auch für uns Hobbyfahrer? Mit dem deutschen Serienmeister Marcus Klausmann checkten wir die Bikes.

  Der Eindruck täuscht! Was auf dem Foto zahm aussieht, kann bei Highspeed tückisch sein: hängende Wurzeln auf dem DH-Track in Todtnau. Gut, dass wir auf 29-Zoll-Bikes sitzen!Foto: Baschi Bender
Der Eindruck täuscht! Was auf dem Foto zahm aussieht, kann bei Highspeed tückisch sein: hängende Wurzeln auf dem DH-Track in Todtnau. Gut, dass wir auf 29-Zoll-Bikes sitzen!

Mit Marcus Klausmann zu testen, frus­triert. Denn der Typ ist zu schnell. Wir sehen ihn oben, wenn wir die Bikes aus dem Lift hieven, wechseln vielleicht noch ein paar Worte, und das war’s. Selbstverständlich lassen wir ihn vorfahren, denn die natürliche Hackordnung wie früher im Sportunterricht gilt auch auf dem Trail: die Winner zuerst, die Loser zum Schluss. Zudem: Wer will schon so eine wild gewordene Cruise Missile wie den 15fachen Deutschen Downhill-Meister im Nacken haben?

Verlagssonderveröffentlichung

Es rasselt und scheppert noch ein, zwei Mal weiter unten im Wald, und weg ist er! Mit Klausmann zu testen, inspiriert uns aber auch. Denn der Typ ist ein wandelndes Technik-Orakel: Wir können alles fragen – Marcus weiß immer eine Antwort.

Um die acht Downhiller zu testen, trafen wir uns im Bikepark Todtnau, bekannt für seine zornige Downhill-Strecke voller Wurzeln, Steinfelder, Absätze und Steilpassagen. Hier sollten die 29-Zöller zeigen, ob das Konzept der großen Laufräder tatsächlich die Zukunft ist – selbst für Stunt-verliebte Park-Shredder (wie wir es sind), denen Handlichkeit vor Vmax geht. Sieben von acht der Test-Bikes walzen auf den großen Laufrädern, nur das Phoenix vom US-Label Pivot schaffte es nicht, die 29er-Version des Phoenix fertigzukriegen – doch gerade fuhren Eddy Masters und Bernard Kerr damit beim ersten Worldcup in Maribor in die Top 20. Wir bekamen noch das Modell mit kleinen Laufrädern.

Unser Test hatte kein Preis-Limit, und die Hersteller schickten uns das Feinste vom Feinen. Zu Preisen, die bei Normalverdienern Ohnmachtsschwindel auslösen. Intense, Santa Cruz, Norco sind solche Kandidaten. Aber auch bezahlbare Bikes wie das 4500 € teure Commençal finden sich im Test.

Den gesamten Test dieser Big Bikes inklusive aller Daten, Übersichtstabellen und Noten gibt es als PDF unten im Download-Bereich:

  • Commencal Supreme DH 29 Team
  • GT Fury Carbon Pro 29
  • Intense M29 Pro
  • Norco Aurum HSP 1 29
  • NS Bikes Fuzz 1 29
  • Pivot Phoenix Carbon
  • Santa Cruz V10 XO1 Carbon
  • YT Tues CF Pro Race
Commencal Supreme DH 29 Team
Foto: Franz Faltermaier
  Diesen Artikel finden Sie in FREERIDE 2/2019 - das Heft können Sie hier bestellen > FREERIDE IOS App (iPad) FREERIDE Android App Foto: Sterling Lorence
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