EnduroRocky Mountain Slayer 70

Peter Nilges

 · 01.11.2011

Rocky Mountain Slayer 70Foto: Daniel Simon

Das Slayer ist bis auf die Reifen sehr stark bergab und durchaus akzeptabel im Touren-Einsatz.

Als ausgewachsenes Enduro mit sattem Federweg und robustem Rahmen wirkt das Slayer 70 wie ein Kugelstoßer auf Stöckelschuhen. Der Grund: die Wahl der zwar breiten, aber doch extrem leichten Conti-X-King-Bereifung. Mit dieser Tuning-Maßnahme rollt das Slayer ausgezeichnet, während die geringe Masse der Reifen für ein spielerisches Handling im Trail sorgt. Alleine durch die sichere Geometrie und die in diesem Vergleich herausragende 170er-Lyrik-Gabel gierten wir in Sölden bereits in der Gondel nach jeder weiteren Abfahrt. Dabei hätten wir uns für noch mehr Spaß bergab zumindest vorne einen griffigeren Reifen gewünscht, der auf dem losen Waldboden und den Steinfeldern nicht so schnell ans Limit kommt. Ein Durchschlag trotz Latex-Milch lässt die Enduro-Träume schnell platzen.

Bergauf profitiert das Rocky von seinem steilem Sitzwinkel, eine Gabelabsenkung fehlt. Dennoch mutiert das Slayer durch das hohe Gewicht im Vergleich mit der Konkurrenz nicht zur Gämse und findet sich je nach Fahrtrichtung ganz vorne oder ganz hinten im Ranking wieder.


TUNING 170er-Rock-Shox-Lyrik-Gabel, 2,4er-Continental-X-King Reifen, Schläuche mit Latex-Milch

  Continental X-King 2,4: Die breite Version des CC-Pneus (an Focus und Rocky Mountain) rollt sehr gut bei geringem Gewicht, bietet aber mäßigen Pannenschutz.Foto: Daniel Simon
Continental X-King 2,4: Die breite Version des CC-Pneus (an Focus und Rocky Mountain) rollt sehr gut bei geringem Gewicht, bietet aber mäßigen Pannenschutz.


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