Trek RailLuxus-Allrounder mit Enduro-Genen

Max Fuchs

 · 03.01.2021

Trek Rail: Luxus-Allrounder mit Enduro-GenenFoto: Max Fuchs
Trek Rail: Luxus-Allrounder mit Enduro-Genen
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Potent, spaßig, ausdauernd: Das Trek Rail vereint Touren- mit Enduro-Genen und trifft damit den Allround-Gedanken in unserem EMTB-Test auf den Punkt.

Schon auf dem Papier landet das Trek Rail am oberen Ende der Einsatzskala unseres Vergleichs. Mit der dicken ZEB-Gabel mit 160 Millimetern Federweg, den 220er-Bremsscheiben am Vorderrad und dem flachen Lenkwinkel trägt das E-Mountainbike Enduro-Gene in sich. Doch Vorsicht mit vorschnellen Schlüssen.

Das Rail ist kein Extremo für reine Abfahrer. Der sehr sensible Hinterbau macht das Bike auch zum komfortablen Touren-Begleiter. Auch im Uphill fällt der Hinterbau mit seinem geschmeidigen Ansprechverhalten auf. Wurzeln und Steine werden gierig aufgesaugt. Das Rail klettert gut – solange man die Sattelstütze nicht zu weit ausfahren muss. Denn durch das geneigte Sitzrohr wird der effektive Sitzwinkel bei Fahrern mit langen Beinen zu flach, man tritt etwas von hinten und hat nicht mehr die ultimative Kontrolle über das Vorderrad. Im Downhill muss man sich darüber keine Sorgen machen. Die sportliche Geometrie positioniert den Fahrer zentral im Rad und verleitet zu einer aktiven Fahrweise. Die gro­ßen Laufräder und das satte Fahrwerk nehmen auch fiesen Wurzelfeldern den Schrecken. Bremsen auf und Spaß haben, wie man es von einem ausgewachsenen Enduro erwartet. Hier ist das Trek in seinem Element und der Konkurrenz einen deutlichen Schritt voraus.

Verlagssonderveröffentlichung
  Trek packt das Kiox-Display aufs Oberrohr. Gut geschützt, allerdings auch etwas abseits des Sichtfeldes.Foto: Max Fuchs
Trek packt das Kiox-Display aufs Oberrohr. Gut geschützt, allerdings auch etwas abseits des Sichtfeldes.

Das Besondere am Rail: Es ist kein reiner Baller-Bolide. Das Bike bleibt erfreulich handlich und leichtfüßig. Ein super Kompromiss. Das alles verpackt Trek in einen leichten Carbon-Rahmen mit durchdachten Details. Mit 22,5 Kilo stellt Trek das leichteste Bosch-Bike in unserem Vergleichstest, die leichten Carbon-Laufräder erhalten ein spritziges Handling. Ein rundum gelungenes Paket für nahezu jeden Einsatzbereich, für das man allerdings auch tief in die Tasche greifen muss. Die Antwort auf die Frage, wo sich sich das Trek Rail im Ranking der Top-Allrounder einordnet, lest ihr in der aktuellen EMTB-Ausgabe 6/20!

  Nie mehr mit dem falschen Luftdruck unterwegs. Tyrewiz zeigt mittels Leuchtdioden, ob der Druck im gewählten Bereich liegt. Ein derart teures Gadget ist eine echte Seltenheit an einem Serien-Bike.
Nie mehr mit dem falschen Luftdruck unterwegs. Tyrewiz zeigt mittels Leuchtdioden, ob der Druck im gewählten Bereich liegt. Ein derart teures Gadget ist eine echte Seltenheit an einem Serien-Bike.

Alle Ergebnisse des Vergleichstests

Welches Bike schafft den besten Kompromiss für alle Einsatzbereiche? Und wer sticht als komfortabler Tourer oder spaßige Trail-Rakete hervor? Wir haben die E-Bikes im direkten Vergleich auf abwechslungsreichen Trails und Touren getestet. Außerdem hat jeder Kandidat ein aufwändiges Laborprozedere durchlaufen. Wer brilliert beim Thema Reichweite? Und wer hat die Themen Schwerpunkt und Gewicht am besten im Griff? Den gesamten Test mit allen Ergebnissen, Daten und Details gibt's ab sofort in EMTB 6/2020. Sie erhalten die EMTB bequem im Abo, in unserem Onlineshop sowie als App-Ausgabe für Apple und Android.

  13 Bikes im Test plus Fatbike-Report, außerdem coole Winterklamotten und vieles mehr: Das lesen Sie jetzt in <a href="https://www.delius-klasing.de/emtb-06-2020-emb-2020-06" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">EMTB 6/20!</a>Foto: EMTB Magazin
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