All Mountain

Specialized Turbo Kenevo im EMTB-Test

EMTB Magazin

 · 28.05.2018

Specialized Turbo Kenevo im EMTB-TestFoto: Wolfgang Watzke
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Massig Federweg, Stahlfederdämpfer, progressive Geometrie: Freerider sind zu Außenseitern avanciert. Mit Motor aber erlebt die Gattung ein Revival. Das Specialized Turbo Kenevo im EMTB-Test.

Viel hilft viel! Ein Motto, das in Bike-Kreisen eher altbacken wirkt und an unsensible Bikepark-Shredder mit limitierter Fahrtechnik und umso mehr Federweg erinnert. Aber gilt das auch in Zeiten von E-Motoren? Oder verhilft die Extra-Power dem stumpfen Credo zu neuem Aufschwung? Wer erlebt hat, wie leichtfüßig ein gelungenes E-All-Mountain klettert, weiß, dass die Federwegsfrage dank Extra-Power völlig neu bewertet werden muss. Wir haben das Specialized Turbo Kenevo E-Enduro – oder ist es nun ein E-Freerider? – mit 180 Millimetern Federweg und Stahlfederdämpfer ausführlich getestet. Um das herauszufinden, haben wir das E-MTB der Amerikaner im beliebten Enduro-Gebiet um Latsch im Vinschgau über die Trails gejagt.

  In schlichtem Schwarz erstrahlt das Kenevo von Specialized. Schlanke Akku-Integration, minimalistische Bedieneinheit: Optisch kommt das Bike einem unmotorisierten Kollegen erstaunlich nahe.Foto: Wolfgang Watzke
In schlichtem Schwarz erstrahlt das Kenevo von Specialized. Schlanke Akku-Integration, minimalistische Bedieneinheit: Optisch kommt das Bike einem unmotorisierten Kollegen erstaunlich nahe.

Auffällige Details am Specialized Kenevo

  Die Expert-Version ist das einzige Kenevo-Modell, das Specialized in Deutschland anbietet. Preis: 6300 Euro.Foto: Wolfgang Watzke
Die Expert-Version ist das einzige Kenevo-Modell, das Specialized in Deutschland anbietet. Preis: 6300 Euro.
  Liebe zum Detail: Der Speed-Sensor sitzt bei Specialized in der Kettenstrebe, der Magnet unauffällig und sicher an der Bremsscheibe, gut so!Foto: Wolfgang Watzke
Liebe zum Detail: Der Speed-Sensor sitzt bei Specialized in der Kettenstrebe, der Magnet unauffällig und sicher an der Bremsscheibe, gut so!
  Auch bei der App-Steuerung des Motors und den integrierten Werkzeugen beweist Specialized Innovationstrieb. Sogar ein Flaschenhalter steckt im Rahmen.Foto: Wolfgang Watzke
Auch bei der App-Steuerung des Motors und den integrierten Werkzeugen beweist Specialized Innovationstrieb. Sogar ein Flaschenhalter steckt im Rahmen.
  Specialized verzichtet komplett auf ein Display, die Bedienknöpfe sitzen top erreichbar direkt am Griff. Das bringt schlichte Mountainbike-Optik. Technik-Fans können auf einen optionalen Screen zurückgreifen oder verbinden ihr Smartphone mittels App.Foto: Wolfgang Watzke
Specialized verzichtet komplett auf ein Display, die Bedienknöpfe sitzen top erreichbar direkt am Griff. Das bringt schlichte Mountainbike-Optik. Technik-Fans können auf einen optionalen Screen zurückgreifen oder verbinden ihr Smartphone mittels App.
  Weniger gefallen hat uns die Teleskopstütze von Specialized. Die Wu-Post bietet nur knapp 125 Millimeter Hub und kippt dafür zusätzlich nach hinten ab. Pedalieren mit halb abgesenktem Sattel, zum Beispiel technisch bergauf, wird unangenehm.Foto: Wolfgang Watzke
Weniger gefallen hat uns die Teleskopstütze von Specialized. Die Wu-Post bietet nur knapp 125 Millimeter Hub und kippt dafür zusätzlich nach hinten ab. Pedalieren mit halb abgesenktem Sattel, zum Beispiel technisch bergauf, wird unangenehm.
  Wie sich das Specialized Turbo Kenevo im direkten Duell gegen das Fantic XF1 Integra mit Brose Drive S-Antrieb schlägt, lesen Sie in <a href="e_mtb/e_mtb_news_neuheiten/heftvorschau/a38901.html"  rel="noopener noreferrer">EMTB 2/18</a>  – jetzt am Kiosk.Foto: Wolfgang Watzke
Wie sich das Specialized Turbo Kenevo im direkten Duell gegen das Fantic XF1 Integra mit Brose Drive S-Antrieb schlägt, lesen Sie in EMTB 2/18 – jetzt am Kiosk.

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