Scott Spark 920 im Test

Christoph Listmann

 · 20.03.2013

Scott Spark 920 im TestFoto: Georg Grieshaber
Scott Spark 920 im Test

Wer ein 29er-Fully für Marathons sucht, kommt am Scott Spark 920 nicht vorbei. Es ist leicht, schnell, komfortabel und macht auch auf schweren Trails bei unserem Test eine gute Figur.

Der Blick auf die Geometrie sagt alles: Das Spark ist ein Racer für Leute, die Tempo machen wollen. Langes Oberrohr, gute Kraftübertragung, verstellbares Fahrwerk, geringes Gewicht, schnelle Reifen – volle Punktzahl bergauf. Am Rahmen gibt es nichts zu kritisieren, technisch ist es auf neuestem Stand und für ein 29er super leicht. Das Fahrwerk harmoniert gut und stellt den kompletten Federweg parat. Bergab ist man schneller als mit einigen anderen Bikes dieser Testgruppe, hier macht die Verbindung aus Laufradgröße und effektivem Federweg den 29er-typischen Vorteil spürbar. Wir könnten uns das Spark gut mit einer 120er-Gabel vorstellen als noch potentere Singletrail-Maschine. Guter Service: Crash-Replacement im ersten Jahr (40 % Rabatt auf den EK ab Kaufdatum). Gewichtslimit: 110 Kilogramm, das passt zur mäßigen Steifigkeit.

Verlagssonderveröffentlichung


Fazit: Wer ein 29er-Fully für Marathons sucht, kommt am Scott Spark nicht vorbei. Es ist leicht, schnell, komfortabel und macht auch auf schweren Trails eine gute Figur.


PLUS Leichtes, verstellbares Carbon-Fahrwerk, sportliche Fahreigenschaften, sinnvolle Ausstattung
MINUS Unergonomischer Sattelschnellspanner


Die Alternative
Das Spark 620 (26 Zoll, 3599 Euro) spart laut Scott 700 Gramm, und bietet zwei Zentimeter mehr Federweg. Der Einsatzbereich bleibt ähnlich, über das Radmaß entscheiden Vorliebe und Körperbau.

  Alles im Griff: Die SLX-Bedieneinheit überzeugt genauso wie die Fahrwerks-Verstellung, die in dieser Klasse absolut Sinn macht.Foto: Georg Grieshaber
Alles im Griff: Die SLX-Bedieneinheit überzeugt genauso wie die Fahrwerks-Verstellung, die in dieser Klasse absolut Sinn macht.
  Der straffere Traction-Mode hilft bergauf, der offene Modus passt für den Downhill. Die Gabel zeigt eine deutliche Progression.Foto: BIKE Magazin
Der straffere Traction-Mode hilft bergauf, der offene Modus passt für den Downhill. Die Gabel zeigt eine deutliche Progression.

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