Faszination Pumptrack4 Dirtbikes im Kurz-Check

BIKE Magazin

 · 19.10.2021

Faszination Pumptrack: 4 Dirtbikes im Kurz-CheckFoto: Boris Beyer
Faszination Pumptrack: 4 Dirtbikes im Kurz-Check

Dirtbikes sind die perfekten Spaßgeräte für Pumptracks. Experte Flo Konietzko hat vier spannende Dirtbike-Modelle rausgesucht.

DER ALLROUNDER: Rose The Bruce | 979 Euro

Der Versender bietet mit The Bruce einen guten Allrounder. Die Geometrie ist tendenziell lang und flach, kann aber Dirt-Sprünge und Pumptracks zugleich. Die Ausstattung ist solide. Für das teurere Modell muss man 320 Euro drauflegen und bekommt dafür u. a. eine potentere Gabel.

Gewicht: 11,5 Kilo | www.rosebikes.de*

  Rose The BruceFoto: Hersteller
Rose The Bruce

DAS VERSPIELTE: Canyon Stitched 360 | 999 Euro

Canyon bietet mit seinem Einstiegsmodell einen verspielten Allrounder mit kurzen Kettenstreben. Auf dem Stitched bekommt man leicht Druck aufs Vorderrad. Die Ausstattung geht in Ordnung. Nachteil: das Pummelgewicht. Für 500 Euro Aufpreis gibt’s das teurere Modell (11,5 Kilo).

Verlagssonderveröffentlichung

Gewicht: 12,2 Kilo | www.canyon.com

  Canyon Stitched 360Foto: Hersteller
Canyon Stitched 360

DAS GÜNSTIGE: NS Bikes Metropolis 3 | 839 Euro

Die Marke aus Polen setzt bei ihrem Dirtbike auf einen Stahlrahmen. Die Geometrie ist up to date und liefert einen breiten Einsatzbereich. Der Rahmen und schwere Anbauteile drücken jedoch aufs Gewicht. So geben die Polen das Einsatzgewicht (mit Pedale) mit 13,9 Kilo an. Super: der Preis.

Gewicht 13,9 Kilo| www.nsbikes.com

  NS Bikes MetropolisFoto: Hersteller
NS Bikes Metropolis

DAS EXTRAVAGANTE: Transition PBJ | 2099 Euro

PBJ steht für: Pump, Bump, Jump. Also genau das, was man mit einem Dirtbike anstellen will. Auffällig: die schicke Optik des Stahlrahmens. Die Anbauteile wie z. B. die Rockshox Pike sind hochwertig, treiben aber den Preis nach oben. Drei Rahmengrößen stehen zur Auswahl.

Gewicht: 11,7 Kilo | www.transitionbikes.com

  Transition PBJFoto: Hersteller
Transition PBJ

Wohin in Deutschland mit dem Dirtbike? Wir zeigen die besten Dirtbike-Spots in Deutschland

  Pumptrack-Experte Flo KonietzkoFoto: Dennis Stratmann
Pumptrack-Experte Flo Konietzko

Dirtbike-Wissen

  • Pumptrack oder Dirtspot: Grundsätzlich funktioniert jedes Dirtbike auf dem Pumptrack und auf dem Dirtspot. Einsteiger greifen tendenziell zu der kleineren Rahmengröße für bessere Handlichkeit.
  • Gebraucht kann sich lohnen: Aktuell sind viele Dirtbikes ausverkauft. Zudem kann es sich auch preislich lohnen, zu einem Gebraucht-Bike zu greifen. Wichtig: auf einen gepflegten Zustand achten und die Schweißnähte am Steuerrohr und Tretlager überprüfen.
  • Stahl oder Alu: Stahl lässt eine filigrane Rahmenform zu. Alu-Rahmen sind jedoch die Regel und dazu leichter und steifer.
  • Eine Bremse muss reichen: Wer mit dem Dirtbike nur auf dem Pumptrack oder dem Dirtspot unterwegs ist, kommt mit einer Hinterradbremse aus. Das spart Geld und sorgt für ein cleanes Cockpit. Netter Nebeneffekt: Lenkerdrehtricks (Barspin) sind möglich.
  • Ist leicht immer besser? Auch bei Dirtbikes spielt Gewicht eine Rolle. Im Idealfall sollte ein Einsteigermodell unter zwölf Kilo wiegen. Eine Schaltung haben klassische „Dirter“ nicht.

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