Es sind Fragen wie diese, die viele Biker vom Kauf eines E-MTBs abhalten: Wie lange behält der Akku seine Kapazität? Sind die Komponenten auf die hohen Belastungen am E-MTB ausgelegt? Besteht die empfindliche Elektronik im Dreck- und Geländeeinsatz? Wir fragten nach Ihren Erfahrungen und freuten uns sehr über die zahlreichen Zuschriften, die uns erreicht haben. Einige Leserstimmen und das Ergebnis unserer Online-Umfrage finden Sie unten, am Ende des Artikels. Hier die größten Schwachstellen am E-MTB:
Empfindliche Elektronik trifft auf Dreckbeschuss, Schlamm und Wasser. Kann das gut gehen? Stehen E-Bike-Motoren die harte Realität im Mountainbike-Einsatz durch? Sollte es zu Problemen mit dem Antrieb kommen: Wie kulant gehen Hersteller damit um?
Jeder kennt dieses Phänomen von seinem Smartphone: Nach spätestens zwei Jahren nimmt die Akku-Leistung deutlich ab. Während das Telefon im Neuzustand nur jeden zweiten Tag an den Ladestecker musste, hält der Energieträger inzwischen nicht mal mehr einen Tag durch. Wie ausgeprägt ist dieses Phänomen am E-Bike? Werden die teuren Akkus nach kurzer Zeit zum Elektroschrott, oder ist die Haltbarkeit zufriedenstellend?
Gerissene Ketten, verbogene Ritzel oder wöchentlich verbrauchte Bremsbeläge. Ein Märchen, oder harte Realität am E-MTB? Die Belastungen sind mit E-Motor in der Regel höher, als am normalen Bike. Zu hoch für die Anbauteile?
In einer Online-Umfrage haben wir gefragt, wie zufrieden E-Mountainbiker mit der Haltbarkeit ihres Materials allgemein sind. In einem zweiten Schritt wollten wir wissen, ob die Verschleißanfälligkeit des E-MTBs mit jener konventioneller Mountainbikes vergleichbar ist.
Motorschaden
Ich fahre ein Cannondale Moterra LT 1 mit einer sehr hochwertigen Ausstattung. Verschleißteile wie Zahnkranz, Kette, Kettenblatt und Bremsen mussten getauscht werden, klar. Lediglich der Bosch-Performance CX-Motor hat enttäuscht. Der musste schon drei Mal getauscht werden, wegen Geräuschen, Lagerproblemen und festgerostet … Zum Glück alles auf Garantie, aber die Wartezeit verdirbt halt den Spaß.
Felix S. via Email
Uhrwerk
Meine zwei Giant-E-MTBs mit Yamaha-Antrieb laufen wie ein Uhrwerk. Keine Probleme, auch bei widrigsten Bedingungen. Fahre jetzt über 10000 km insgesamt mit zwei Bikes.
Marc Halfpape via Facebook
Problemlos
Zwölf Monate und 4200 Kilometer sind runter … Das Einzige, was durch ist und gerade gewechselt wurde, sind Kette, Kassette und Antiebsritzel. Das hätte aber eigentlich schon früher passieren sollen. Hin und wieder mal ein Platten, das war’s aber auch schon.
Mario May via Facebook
Die EMTB-Redaktion hat aktuelle E-Mountainbikes mit verschiedenen Antrieben im Dauereinsatz. Wie die neuen Modelle den Langzeittest im Gelände überstehen, lesen Sie in EMTB 1/2019, ab 12. März am Kiosk.

Redakteur CvD