Sattel

So finden Frau und Mann den perfekten Sattel fürs Mountainbike

Stefan Frey

 · 24.06.2022

Technik-Basics für Einsteiger werden präsentiert von
So finden Frau und Mann den perfekten Sattel fürs MountainbikeFoto: SQlab

MTB-Sättel gibt es in den verschiedensten Breiten, Härten und Formen. Wir klären auf und zeigen, wie Frauen und Männer den richtigen Sattel fürs Mountainbike finden und auf was sie achten sollten.

Gleich vorne weg: DEN perfekten MTB-Sattel gibt es nicht. Bikerinnen und Biker sitzen immer individuell. Darum führt auch nur die Probefahrt ans Ziel. Wir haben Bike-Fitting-Expertin Franziska Schmidt gefragt, wie man den richtigen Sattel ausfindig macht. Im Interview gibt uns Sarah Seckler vom Ergonomie-Experten SQlab Antworten speziell zum Thema: Welcher Fahrradsattel ist für Frauen besonders geeignet. Zunächst bilden aber folgende drei Punkte eine generelle Auswahlhilfe bei der Sattelwahl - für beide Geschlechter. Ein aktueller MTB-Sattel-Test zeigt Ihnen unsere Favoriten.

3 entscheidende Punkte, um den perfekten MTB-Sattel zu finden:

Sitzknochenabstand

  Hilfe bei der Ermittlung des Sitzknochenabstands bieten Tools wie hier von SQlab.Foto: Georg Grieshaber
Hilfe bei der Ermittlung des Sitzknochenabstands bieten Tools wie hier von SQlab.

Man sitzt auf einem Hocker mit Gel-Folie oder Wellpappe und drückt darin die Sitzhöcker ab. Der gemessene Abstand hilft, die Beckenbreite einzuordnen – das ist aber nur bei aufrechter Sitzposition aussagekräftig. Die Wahl des Sattels nur an diesem Wert festzumachen, greift zu kurz.

Sitzposition auf dem Mountainbike

  Entspannt mit aufrechter Sitzposition oder agressiv-sportliche Vorbeugung wie auf einem Racer? Entsprechend fällt die Wahl beim Sattel aus.Foto: Georg Grieshaber
Entspannt mit aufrechter Sitzposition oder agressiv-sportliche Vorbeugung wie auf einem Racer? Entsprechend fällt die Wahl beim Sattel aus.

Bikerinnen und Biker lassen sich grob in Sitzbein- oder Schambein-Belaster einteilen. Bei sportlichen Sitzpositionen rotiert das Becken vorwärts. Die Belastung wandert von den Sitzbeinhöckern vor auf die Schambeinkufen. Der Sattel kann dadurch schmaler sein, sollte aber den Dammbereich besser entlasten.

Polsterhärter des Sattels

  Sofa oder Carbon-Brett? Die eigenen Fahrgewohnheiten sind bei der Polsterhärte wichtig.Foto: Georg Grieshaber
Sofa oder Carbon-Brett? Die eigenen Fahrgewohnheiten sind bei der Polsterhärte wichtig.

Die Härte des Paddings sollte unbedingt den Fahrgewohnheiten angepasst werden. Das heißt: Je länger man im Sattel sitzt, desto härter darf die Polsterung sein. Sitzknochen gewöhnen sich an die Druckbelastung. Ein weicher Sattel, der anfangs bequem scheint, kann sich auf längeren Touren durchsitzen und für Druckschmerzen sorgen.

Druckmessung erleichtert die Sattelsuche

Die Bike-Fitterin Franziska Schmidt von Gebiomized gibt zu verstehen: "Um den richtigen Sattel zu finden, empfiehlt sich eine Druckmessung auf dem Rad. Dann sieht man die Beckenposition, die belastete Fläche und kann daraus schnell schließen, welche Sattelform am besten zu einem passt. Aus unseren Erfahrungen heraus wissen wir: Viele Frauen kommen mit V-Formen etwas besser klar. Die meisten männlichen Fahrer empfinden eine T-Form mit Cutout als angenehm. Aber das ist natürlich total individuell und kommt auf die Position auf dem Rad an. Frauen brauchen übrigens nicht zwingend einen speziellen Damensattel. Wir haben aber die Erfahrung gemacht, dass die meisten Frauen eine breitere Sattelmitte benötigen."

Sattelbreite und Sitzknochenabstand

Die Sattelbreite ist eine der wichtigsten Größen bei der Sattelwahl, besonders, wenn man eher aufrecht auf dem Bike sitzt, und wird immer an der breitesten Stelle gemessen. Der Sattel muss mindestens so breit sein, dass beide Sitzbeinhöcker komplett auf ihm aufliegen und man nicht an der Kante der Polsterung sitzt. Bei einer sportlicheren Sitzposition und einer guten Beckenkippung ist die Sattelbreite nicht ganz so ausschlaggebend. Dann haben eher die Schambeinkufen, die nach vorne zum Schambein verlaufen, Kontakt auf dem Sattel. Auch bei Frauen ist das häufiger der Fall - dazu mehr weiter unten. Hier sollte der Sattel im mittleren Teil etwas breiter ausfallen, um den Schambeinkufen ausreichend Auflagefläche zu bieten. Breite und Form des Sattels sollten also immer auch von der Sitzposition und nicht allein vom Sitzknochenabstand abhängig gemacht werden.

  Mit die wichtigste Größe bei der Sattelwahl ist die richtig Sattelbreite. Sie hängt unter anderem vom Sitzknochenabstand, aber auch von der Sitzposition ab.Foto: Georg Grieshaber
Mit die wichtigste Größe bei der Sattelwahl ist die richtig Sattelbreite. Sie hängt unter anderem vom Sitzknochenabstand, aber auch von der Sitzposition ab.

Polsterhärte beim MTB-Sattel

Bei der Schaumhärte kommt es stark auf das subjektive Empfinden an. Generell lässt sich aber sagen, dass die Knochenstrukturen auf einem weichen Polster mit der Zeit in den Sattel einsinken und es zu Scheuer- und Druckstellen kommen kann. Außerdem kann der Blutfluss im Dammbereich durch ein zu softes Polster abgedrückt werden. Ein zu harter Sattel kann zwar auch Druckschmerzen verursachen. Doch daran kann sich der Körper bei regelmäßiger Belastung gut gewöhnen. Wenn der Sattel optimal eingestellt ist und die Druckverteilung passt, ist es meistens nur eine Frage der Zeit, bis die anfänglichen Schmerzen durch die härtere Oberfläche verschwunden sind.

Auch bei der Polsterhärte spielt die Sitzposition wieder eine Rolle. Ist sie eher aufrecht, und die Sitzbeinhöcker tragen die Hauptlast, kann der Sattel auch härter sein. Wenn das Becken stärker kippt und auch die empfindlicheren Teile Richtung Schambein Kontakt auf dem Sattel haben, ist ein weicheres Modell meistens eine gute Wahl. Gelsättel oder Gelüberzüge kann man für ein Mountainbike nicht wirklich empfehlen. Hier sinkt der Körper zu stark ein und wird instabil.

  Schön gemütlich und weich gepolstert? Beim Mountainbike-Sattel ist weniger oft mehr. Sättel mit Gel-Polsterung sind fürs Mountainbiken eher ungeeignet.Foto: Georg Grieshaber
Schön gemütlich und weich gepolstert? Beim Mountainbike-Sattel ist weniger oft mehr. Sättel mit Gel-Polsterung sind fürs Mountainbiken eher ungeeignet.

T- oder V-Form des Sattels

Grundsätzlich unterscheidet man bei den Sattelformen zwischen T-Form und V-Form. Welche Form besser zum Fahrer passt, hängt von der Beckenposition auf dem Sattel ab. Die T-Form zeichnet sich durch eine etwas schmalere, lange Nase und eine im Verhältnis deutlich breitere Sitzfläche aus. Sie ist die klassische Sattelform, die auch häufig ab Werk auf Rädern verbaut wird und funktioniert besonders bei einer aufrechten Sitzposition, bei der die Sitzbeinhöcker Kontakt zum Sattel haben, oft sehr gut. Außerdem bietet sie etwas mehr Beinfreiheit gerade bei muskulöseren Oberschenkeln. Wenn das Becken gekippt ist (wie es bei vielen Frauen der Fall ist) und die Schambeinkufen Kontakt zum Sattel haben, empfiehlt sich eine V-Form. Die etwas breitere Sattelnase bietet den Schambein­kufen schon ab dem mittleren Teil deutlich mehr Kontaktfläche.

  Sättel in T-Form (links) werden häufig auf Rädern schon ab Werk verbaut. Die V-Form bietet sich für Menschen an, deren Becken auf dem Rad leicht nach vorn gekippt ist.Foto: Georg Grieshaber
Sättel in T-Form (links) werden häufig auf Rädern schon ab Werk verbaut. Die V-Form bietet sich für Menschen an, deren Becken auf dem Rad leicht nach vorn gekippt ist.

Kontur des Sattels

Sättel mit ebener Sitzfläche bieten dem Fahrer eine gute Stabilität. Eine seitlich abfallende Form kann aber durchaus entlastend sein, weil sie den Druck reduzieren kann. Auch hier kommt es wieder auf das subjektive Gefühl, aber auch auf die Position des Beckens an. Wenn man beim Treten mit dem Oberschenkel an die Sattelkante stößt, kann ein seitlich abfallender Sattel die Lösung sein. Ein ansteigendes Heck ist besonders für Fahrer und Fahrerinnen geeignet, die hohen Druck im Schambeinbereich verspüren. Liegen die Sitzbeinhöcker auf dem erhöhten Teil des Sattels auf, ist der vordere Teil entlastet. Ein Sattel der geschwun­gen gebaut ist, empfiehlt sich besonders für eine aufrechte Position, bei der die Schambeinkufen keinen Kontakt zum Sattel haben, da der vordere Teil wieder leicht ansteigt.

  Die unterschiedlichen Sattelkonturen (von oben nach unten): Sattel mit ebener Sitzfläche, seitlich abfallender Sattel, geschwungener Sattel.Foto: Georg Grieshaber
Die unterschiedlichen Sattelkonturen (von oben nach unten): Sattel mit ebener Sitzfläche, seitlich abfallender Sattel, geschwungener Sattel.

Mountainbike-Sattel mit Loch

Ein Sattel mit einem sogenannten Cutout dient hauptsächlich zur Entlastung von weichem Gewebe und soll so Taubheit verhindern. Das ist besonders bei Männern wichtig. Ein Nachteil der Aussparung kann sein, dass sich der Druck nicht mehr flächig verteilt, sondern auf den relativ schmalen Kanten neben dem Cutout liegt. Daneben gibt es auch Sättel mit "Channel", also einer leichten Vertiefung. Sie hat im Prinzip dieselbe Funktion wie ein Cutout, bietet aber etwas mehr Kontaktfläche und ist in der Regel die sinnvollere Lösung. Komplett geschlossene Sättel können bei einer aufrechten Beckenposition aber ebenso gut funktionieren.

  Die Aussparung - Cutout genannt - im Sattel soll weiches Gewebe entlasten. Die Ränder der Aussparung können dagegen den Druck im Dammbereich sogar erhöhen.Foto: Georg Grieshaber
Die Aussparung - Cutout genannt - im Sattel soll weiches Gewebe entlasten. Die Ränder der Aussparung können dagegen den Druck im Dammbereich sogar erhöhen.

Die Sattelnase

Auch die Sattelnase hat einen Einfluss auf das Sitzfegühl: Eine breite Sattelnase hat den Vorteil, dass man den Sattel an verschiedenen Stellen gut belasten kann. Beim Bergauffahren rutschen viele Fahrer und Fahrerinnen gerne nach vorne. Wenn dort dann etwas mehr Fläche vorhanden ist, sitzt man stabiler und angenehmer. Eine schmale Nase bietet meist etwas mehr Beinfreiheit, ebenso wie die sogenannten Shortfit-Sättel. Da der vorderste Teil der Sattelnase meist nicht belastet wird, ist eine lange Sattelnase nicht zwingend nötig, kann aber gerade in technischem Gelände von Vorteil sein. Gerade Fahrer und Fahrerinnen mit kräftigen Oberschenkeln empfinden einen kurzen Sattel als sehr angenehm. Viele Shortfit-Sättel haben eine stark ausgeprägt V-Form die auf dem Mountainbike nicht zu jeder Beckenposition passt, aber gerade bei sportlicher Sitzposition sinnvoll sein kann.

  Lang oder kurz: Form und Kontur der Sattelnase können sehr stark variieren und sollten nach individuellem Fahrstil und Physiognomie ausgewählt werden.Foto: Georg Grieshaber
Lang oder kurz: Form und Kontur der Sattelnase können sehr stark variieren und sollten nach individuellem Fahrstil und Physiognomie ausgewählt werden.

Das Sattelgestell

Stahl, Titan oder Carbon? Hier kann prozentual gesehen jede Menge Gewicht gespart werden: Während die Gestelle bei preiswerten Sätteln meist aus CrMo-Stahlrohr bestehen und schon mal an die 100 Gramm wiegen, spart man mit einem Carbon-Gestell bis zu 60 Prozent Gewicht. Dünnwandigere Stahlrohre, wie sie hochwertigere Legierungen zulassen, liegen gewichtsmäßig genau dazwischen und ungefähr auf dem Niveau, das mit massiven Titanstreben erreicht werden kann.

Ein Carbon-Gestell hebt den Sattel jedoch auch in eine ganz andere Preisklasse – aber es passt nicht in jede Sattelstütze. Um bruchsicher zu sein, sind Carbon-Streben meistens hochoval. Sie haben Querschnitte von 7 x 9 oder 7 x 10 Millimetern. Auf den meisten hochwertigen Sattelstützen befindet sich an versteckter Stelle ein Hinweis, für welche Art von Gestellen sie geeignet sind.

Interview: Was braucht ein Fahrradsattel, damit Frauen schmerzfrei biken können?

Bei aller Freude für das Mountainbiken, die Frauen und Männer gleichermaßen teilen - es gibt doch physiologische Unterschiede bei beiden. Mit Auswirkungen auch auf die Wahl eines MTB-Sattels. Wir haben mit Sarah Seckler von SQlab, Hersteller von ergonomischen Bike-Sätteln, Griffen und anderen Komponenten gesprochen, um ihr ein paar Fragen speziell zum Thema, welcher Satten für Frauen besonders passt.

Oft entscheiden Millimeter über den passenden Sattel: Der unterschiedliche Beckenbau bei Frauen und Männern ist Schuld.Foto: SQlab
Oft entscheiden Millimeter über den passenden Sattel: Der unterschiedliche Beckenbau bei Frauen und Männern ist Schuld.

BIKE Magazin: Es gibt mittlerweile am Markt auch extra als "Damen-Sattel" vermarktete Produkte. Was ist der Unterschied zwischen Sätteln für Mann und Frau?

Sarah Seckler: Bei SQlab sind alle Sättel Unisex-Produkte, denn eine Unterscheidung zwischen einem Frau- und einem Männersattel ist bei einem SQlab Stufensattel mit dem Sattelbreitensystem nicht notwendig. Denn entscheidend ist hier der Sitzknochenabstand und die Sattelform. Mit der richtigen Sattelbreite ist garantiert, dass die Sitzknochen vollflächig auf dem Sattel aufliegen. Nur so können der empfindliche Dammbereich beim Mann und der meist tieferliegende Schambeinbogen der Frau entlastet werden.

Der Sattel sorgt durch seine wellenartige Form und das hochgezogene Heck für Halt nach hinten und eine optimale Druckverteilung bis in die tiefen Strukturen des Körpers wodurch auch die Kraftübertragung auf das Pedal wesentlich verbessert wird. Zugleich schafft die tieferliegende Sattelnase in Kombination mit der Vertiefung in der Mitte mehr Platz und Freiraum für den Dammbereich für Frauen und Männer.

Aber Mann und Frau unterscheiden sich doch schon: Was ist der physiologische Unterschied bei Mann und Frau in Bezug auf die Wahl eines Sattels?

Für uns interessant ist allerdings die Auflage auf dem Fahrradsattel – und hier ist der Unterschied geringer als oftmals angenommen. Hier gibt es bei Frauen sowohl auch bei Männern eine hohe Varianz bei den Sitzknochenabständen. Es kann nicht pauschal gesagt werden, dass Frauen immer einen breiteren Sitzknochenabstand haben und Männer einen schmalen. Aus diesem Grund ist und bleibt das Wichtigste die Sitzknochenvermessung, um die richtige Sattelbreite zu bestimmen.

Der bei einem Fahrradsattel bislang kaum beachtete anatomische Unterschied, ist der bei einem Frauenbecken meist deutlich tieferliegenden Schambeinbogen, der häufig zu unangenehmen Druckstellen auf der Sattelnase führt. Mit Stufensattelkonzept und der damit zusätzlich tieferliegenden Sattelnase können der empfindliche Dammbereich bei Männern und der meist tieferliegende Schambeinbogen Frauen entlastet werden.

Der Sitzknochenabstand entscheidet maßgeblich über die nötige Breite des Sattels.Foto: SQlab
Der Sitzknochenabstand entscheidet maßgeblich über die nötige Breite des Sattels.

Worauf sollten Frauen beim Kauf eines MTB-Sattels dann besonders achten?

Von speziellen gewölbten Frauen-(Gel-) Sätteln oder gar Lochsätteln ist abzuraten. Hierzu gibt es auch diverse Studien, die das belegen. Gerade bei einem Lochsattel besteht der Glaube, dass dieser das Problem von zu hohen Druck im Genitalbereich löst. Das stimmt aber nicht, denn durch ein Loch im Sattel wird das Problem lediglich verlagert. Der Sattel mit Loch verteilt den Druck über eine kleinere Fläche, mit hohem Druck an den Seiten des Lochs. Deshalb hat der Lochsattel keinen positiven Einfluss auf den Gesamtdruck, sondern zentralisiert den Druck auf einen Bereich in dem der Blutfluß und die Lymphgefäße der äußeren Genitalien der Frau potentiell gefährdet sind.

Frauen haben öfter sogar Steißbein-Schmerzen, was beim Mann eher seltener vorkommt - warum?

Steißbein Schmerzen beim Fahrradfahren sind ein häufiges Problem bei Frauen, denn das weibliche Steißbein ist beweglicher und häufig empfindlicher als das männliche. Bei einer sehr aufrechten Sitzposition kommt das Steißbein dem Fahrradsattel sehr nahe. Hauptursachen hierfür sind meist zu schmale oder zu weiche Fahrradsättel. Um ein schmerzendes Steißbein - insbesondere bei Frauen - zu vermeiden, wird auch wieder die passende Sattelbreite und ein Stufensattel empfohlen!

  Viele Nerven verlaufen im und am Becken entlang - bei Mann und Frau. Daher ist es so wichtig, dass es da nicht zu Quetschungen und Reizungen kommt.Foto: SQlab
Viele Nerven verlaufen im und am Becken entlang - bei Mann und Frau. Daher ist es so wichtig, dass es da nicht zu Quetschungen und Reizungen kommt.

Was ist bei Frauen bei der Verbindung von Bib bzw. Bikehose und Sattel zu beachten?

Mit einem sehr weichen Polster "baut" man sich selbst einen weichen Sattel, der wiederum zu hohen Druck führt. Ist ein Sattel zu weich, führt dies zum Einsinken der Sitzknochen. Dadurch wird empfindliches Gewebe, sowie Muskel- und Sehnenansätze gereizt. Es gilt wie bei einem Sattel: je sportlicher, desto dünner und härter das Hosenpolster!

Die SQlab Hosenpolster sind für jeden Sitzknochenabstand universal geeignet. Dementsprechend steht bei kleineren Sitzknochenabständen das Polster rechts und links leicht über. Bei einem 4 – 8 mm dünnen Hosenpolster sind das nur zwei kleine Stückchen Schaum, die sich an die Anatomie des Körpers anschmiegen. Die leichte Überbreite sorgt dafür, dass auch während der Tretbewegung die Sitzknochen satt auf dem Polster aufliegen und dieses nicht nach innen schieben.

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