Neue Dropper-Post made im Allgäu

Adrian Kaether

 · 22.03.2019

Neue Dropper-Post made im AllgäuFoto: Hersteller
Neue Dropper-Post made im Allgäu
Beste Haltbarkeit auch bei schweren Fahrern, bis zu 212 Millimeter Verstellweg, große Individualisierbarkeit und alles im Allgäu gefertigt. Das verspricht Vecnum für seine neue Dropper-Post, die Nivo.

Absenkbare Sattelstützen sind ungefähr die beste Erfindung im Mountainbiken seit es Federgabeln gibt. Doch sie haben auch so ihre kleinen und großen Probleme. Ganz oben auf der Liste: Haltbarkeit. Denn auch mit korrekten Service-Intervallen geben die meisten Modelle nach drei bis fünftausend Kilometern Matsch- und Staubbeschuss den Geist auf, werden schwergängig, oder sacken immer wieder ein bisschen ein.

  Soll auch auf lange Sicht glücklich machen. Die neue Vecnum Nivo.Foto: Hersteller Soll auch auf lange Sicht glücklich machen. Die neue Vecnum Nivo.

Beste Haltbarkeit, großer Verstellweg – Vecnum Nivo ideal für große und schwere Fahrer


Gerade da will der Allgäuer Konzern Vecnum mit seiner neuen Nivo ansetzen. Hier liegt die Verriegelung der Stütze gut geschützt im Innenleben und soll so auch über lange Sicht eine perfekte Funktion bei großen und schweren Fahrern gewährleisten. Die Freigabe bis 120 Kilogramm unterstreicht das Statement deutlich. Außerdem gibt’s für große Fahrer bis zu 212 Millimeter Hub im Angebot, ansonsten hat man die Wahl zwischen 122, 152 und 182 Millimeter maximalem Verstellweg, der jedoch in der Travelfit genannten Variante der Stütze auch noch einfach mit dem Multitool um bis zu 32 Millimeter verringert werden kann, um die Stütze der Bike-Geometrie und den persönlichen Vorlieben anzupassen.

  In der Travelfit-Variante lässt sich der Verstellweg mittels eines Multitools in 4-Millimeter-Schritten verringern.Foto: Hersteller In der Travelfit-Variante lässt sich der Verstellweg mittels eines Multitools in 4-Millimeter-Schritten verringern.

Travelfit vs. Indexed: vier Positionen oder freie Verstellbarkeit


Neben der Travelfit genannten Variante mit quasi stufenlosem Verstellweg (in 4-Millimeter-Schritten) gibt es die Nivo auch noch als Nivo Indexed. Dort stehen vier Raststufen zur Verfügung – ganz ausgefahren, ganz eingefahren und zwei Mittelstellungen. Perfekt für alle, die gerne ganz genau wissen, wo die Stütze sich gerade befindet und der eindeutige Favorit der Entwickler. Hier lässt sich der bestellte Verstellweg nach dem Verkauf aber nicht mehr weiter anpassen.

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Die minimale Einstecktiefe soll für maximale Flexibilität sehr gering ausfallen.
Foto: Hersteller


Nachfetten lassen sich beide Stützen leicht durch das Abnehmen des oberen Ringes mit den beiden Dichtungen, das soll die Lebensdauer der Nivo zusätzlich erhöhen. Wer möchte, kann mit den zwei farbigen Gummis an der doppelten O-Ring-Dichtung die Vecnum-Stütze außerdem seinem persönlichen Style anpassen. Ob dezent Schwarz, Rock-Shox Rot, Grün, Blau, oder Fox-Orange bleibt damit am Ende dem Kunden persönlich überlassen.


Die Stütze ist ab sofort im Handel erhältlich, wiegt ohne Hebel 395 Gramm und kostet 429 Euro. Komplettfertigung im Allgäu inklusive. Hier geht’s zur Website von Vecnum.

Adrian Kaether fährt am liebsten Mountainbikes auf rumpeligen Enduro-Strecken. Der Tech-Experte und Bike-Tester kennt sich aus mit Newtonmeter und Wattstunde, High- und Lowspeed-Dämpfung. Als Testleiter bei MYBIKE schaut Adrian auch gerne über den Tellerrand und testet Cargo-Bike und Tiefeinsteiger ebenso, wie die neuesten (E-)MTBs.  

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