Inklusive Zug und dem hervorragend bedienbaren Southpaw-Hebel (optional: 39,95 Euro) liegt das Gewicht mit 30,9 mm Durchmesser so bei leichten 527 Gramm. Beim Innenleben setzt Kind Shock bei der LEV CI auf bewährte Technik: Luftfeder und Hydraulikkartusche stammen von der Standard-LEV. Die Ausfahrgeschwindigkeit lässt sich per Dämpferpumpe an der Sattelaufnahme einstellen. Der ideale Luftdruck lag für uns bei etwa 150 PSI. Die Stütze lässt sich ohne große Probleme in den Rahmen einbauen, zumal eine Kunststoffkappe dabei hilft, den Zug auf die korrekte Länge zu kürzen. Dennoch: Würde der Zug am Lenkerhebel geklemmt und nicht an der Stütze, wäre die Installation noch anwenderfreundlicher.
Auf dem Trail überzeugt die Kind Shock LEV CI dann mit tadelloser Funktion. Der Remote am Lenker lässt sich perfekt positionieren und drückt sich butterweich. Die Stütze senkt sich geschmeidig und ohne spürbare Reibung bis zu 175 Millimeter ab – Sattelspiel konnten wir während unserer Testfahrten nicht feststellen. Das Problem, dass sich LEV-Stützen nach längerer Absenkung erst durch Druck auf den Sattel wieder heben, konnte Kind Shock scheinbar durch überarbeitete Dichtungen beheben. Insgesamt hinterlässt die LEV CI in unserem Test einen absolut überzeugenden Eindruck.
PLUS Viele Optionen: 27,2, 30,9 oder 31,6 mm Durchmesser, 65 / 100 / 125 / 150 / 175 mm Absenkung, zwei verschiedene Remotes; tadellose Funktion und Einstellbarkeit
MINUS Recht teuer im Verhältnis zur Gewichtsersparnis; Sattelbefestigung etwas umständlich, neigt zum Knarzen
Gewicht 527 Gramm
Preis 575 Euro
Fazit Stefan Frey, BIKE Testredakteur:
Bei der Kind Shock LEV CI bleibt der Sattel nicht mehr im abgesenkten Zustand hängen. Damit konnte Kind Shock ein altes Problem scheinbar endlich beheben. Die Gewichtsersparnis der Carbon-Stütze bleibt aber leider überschaubar.
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