10 MTB Teleskop-Sattelstützen im Vergleich

Ludwig Döhl

 · 06.07.2017

10 MTB Teleskop-Sattelstützen im VergleichFoto: Jens Heilmann
10 MTB Teleskop-Sattelstützen im Vergleich

Lange war die Rockshox Reverb der unangefochtene Platzhirsch unter den Teleskopstützen. Jetzt treten andere ins Rampenlicht. Sie wollen mit langem Hub, gutem Handling und pfiffigen Details punkten.

Wer die Stütze vor der Abfahrt versenkt, zeigt Schwäche! Zumindest war das so bis vor wenigen Jahren. Damals gehörte es für Vollblut-Racer noch zum guten Ton, den Sattelschnellspanner gegen eine Klemme mit Inbus-Schraube auszutauschen – heute fährt sogar Julien Absalon mit einer Teleskopstütze im Cross-Country-Worldcup. Zeiten ändern sich eben. Zum Glück! Mittlerweile zählt die Teleskopstütze zu den größten Innovationen der letzten Jahre und ist schon fast ein Pflichtteil für jeden Mountainbiker: So wollen sich zum Beispiel mehr als zwei Drittel der BIKE-Leser beim nächsten Bike-Kauf für ein Modell mit Teleskopstütze entscheiden.

Verlagssonderveröffentlichung

Diese Teleskopstützen finden Sie im Test:

  • 9Point8 Fall Line
  • BikeYoke Revive 160
  • Crankbrothers Highline
  • Fox Transfer (Factory Series) (BIKE-TIPP: Testsieger)
  • KindShock Lev Integra
  • Magura Vyron eLect
  • Pro Koryak (BIKE-TIPP: Preis/Leistung)
  • Race Face Turbine Dropper
  • RockShox Reverb Stealth
  • Yep Components Uptimizer 2.0
9Point8 Fall Line

  
Foto: Jens Heilmann

Dabei hat sich seit der ersten Teleskopstütze (Maverick Speedball 2004) einiges getan. Dank ergonomisch gut geformter Lenkerhebel muss niemand mehr die Hand von der Steuerzentrale nehmen, um den Sattel zu versenken. Und auch die interne Zugverlegung durch das Sitzrohr, zur Anlenkung der Sattelstütze, ist 2017 Standard. Wer eine Teleskopstütze in einem dafür nicht vorgesehenen Rahmen nachrüsten will, findet allerdings noch genügend Auswahl: Fox, Kindshock, Rockshox oder Yep Components bieten auch noch Stützen mit außen liegender Anlenkung. Und Maguras Vyron kommt dank Funkfernbedienung sogar ganz ohne Kabel aus, was die Montage zusätzlich erleichtert. Mit der steigenden Nachfrage ist auch das Feld der Wettbewerber gewachsen. Als unangefochtener Platzhirsch hat sich über die letzten Jahren die Rockshox Reverb etabliert. Doch, auch wenn die Reverb ein neues Innenleben verpasst bekam – die Luft für die schlanke Amerikanerin wird dünner. Zwar arbeitet die neue Reverb deutlich schneller als ihre Vorgängerin, ihr Push-Hebel ist den Trigger-Hebeln der meisten Mitbewerber aber unterlegen: Er ist schwerer zu bedienen und mit den Fingern nicht so gut zu erreichen. Das Hauptaugenmerk wollen die Rockshox-Entwickler bei der neuen Reverb vor allem auf mehr Haltbarkeit gelegt haben. Denn bei aller Beliebtheit: Teleskopstützen haben den Ruf, sehr defektanfällig zu sein. Oft entwickeln sie übermäßiges Spiel, sacken ein paar Millimeter ein, sobald man sich draufsetzt, oder lassen sich überhaupt nicht mehr feststellen. Ein häufiger Grund für das Versagen: Die interne Kartusche hat Luft gezogen und muss vom Hersteller gewartet werden. Eine probate Lösung dafür hat der deutsch-taiwanesische Hersteller Bike­yoke gefunden: Eine geschickte Schnellentlüftung der Kartusche per Inbus-Schlüssel erübrigt die Wartung beim Hersteller.

Alle Sattelstützen in unserem Testfeld können stufenlos verstellt werden, und außer Pro (120 mm) bieten alle Hersteller auch langhubige Modelle mit 150 Millimetern an. 9Point8, Rockshox, Kindshock und Bikeyoke haben sogar Stützen mit 160 bis 200 Millimetern Hub im Angebot. Gewichtstechnisch liegen übrigens alle Stützen dicht an der 600-Gramm-Marke. Für Touren- und Enduro-Biker fraglos ein Nachteil, der durch die vielen Vorteile aufgehoben wird. Der ein oder andere Racer freilich wird auch heute noch lieber zum Inbus-Schlüssel greifen.

FAZIT von Ludwig Döhl BIKE-Tester:
Die gute Nachricht: Alle Teleskopstützen funktionieren auf einem hohen Niveau. Bei Hebelergonomie und Bedienkraft gibt’s die größten Unterschiede. Fox und Bikeyoke sichern sich die meisten Punkte. Rockshox verliert seine Vormachtstellung am Markt. Pro überzeugt mit guter Preis/Leistung.

  Ludwig Döhl, BIKE-TestredakteurFoto: Privatfoto
Ludwig Döhl, BIKE-Testredakteur

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Pfiffige Details bei unseren Testmodellen:

  1. Geschicktes Detail: Über die Inbus-Schraube am Kopf der Bikeyoke-Sattelstütze kann die Kartusche im Handumdrehen ohne Spezialwerkzeug entlüftet werden. Minimales Einsacken der Stütze beim Draufsitzen wird damit behoben. Alle anderen Stützen müssen dafür zum Service geschickt werden.Foto: Jens Heilmann
1. Geschicktes Detail: Über die Inbus-Schraube am Kopf der Bikeyoke-Sattelstütze kann die Kartusche im Handumdrehen ohne Spezialwerkzeug entlüftet werden. Minimales Einsacken der Stütze beim Draufsitzen wird damit behoben. Alle anderen Stützen müssen dafür zum Service geschickt werden.
  2. Die Rockshox Reverb funktioniert nicht wie üblich mit einem Bowdenzug, sondern mit einer Hydraulikleitung. Wer sich bei der Montage geschickt anstellt, muss die Leitung nicht entlüften, oft hilft aber nur der Griff zum Spritzen-Set, um die Leitung von Luftein­schlüssen zu befreien.Foto: Jens Heilmann
2. Die Rockshox Reverb funktioniert nicht wie üblich mit einem Bowdenzug, sondern mit einer Hydraulikleitung. Wer sich bei der Montage geschickt anstellt, muss die Leitung nicht entlüften, oft hilft aber nur der Griff zum Spritzen-Set, um die Leitung von Luftein­schlüssen zu befreien.
  3. Die Race Face Turbine hat das gleiche Innenleben wie die 9Point8, der Kopf unterscheidet sich aber grundlegend. Während bei 9Point8 aufwändigst an Details gearbeitet wurde, frisst sich bei Race Face die Schraube zum Sattelfeststellen bei der ersten Anwendung ins Alu und verursacht Späne.Foto: Jens Heilmann
3. Die Race Face Turbine hat das gleiche Innenleben wie die 9Point8, der Kopf unterscheidet sich aber grundlegend. Während bei 9Point8 aufwändigst an Details gearbeitet wurde, frisst sich bei Race Face die Schraube zum Sattelfeststellen bei der ersten Anwendung ins Alu und verursacht Späne.
  4. Sie müssen nur den Nippel durch die Lasche ziehen … Bis auf Race Face, 9Point8 und Rockshox sind alle Stützen werkzeuglos vom Zug zu trennen. Auch die Montage ist mittlerweile fast immer selbsterklärend. Die größte Herausforderung bleibt die interne Zugverlegung der meisten Rahmen.Foto: Jens Heilmann
4. Sie müssen nur den Nippel durch die Lasche ziehen … Bis auf Race Face, 9Point8 und Rockshox sind alle Stützen werkzeuglos vom Zug zu trennen. Auch die Montage ist mittlerweile fast immer selbsterklärend. Die größte Herausforderung bleibt die interne Zugverlegung der meisten Rahmen.
  5. Größte Schwachstelle der Yep-Components-Uptimizer-Stütze: der Hebel. Bereits nach den ersten Testfahrten verliert der Hebel seine Beschichtung. Außerdem kann das Kabel mit der Drei-Millimeter Madenschraube am Hebel nicht fest genug geklemmt werden. Drückt man fester, rutscht es durch. Foto: Jens Heilmann
5. Größte Schwachstelle der Yep-Components-Uptimizer-Stütze: der Hebel. Bereits nach den ersten Testfahrten verliert der Hebel seine Beschichtung. Außerdem kann das Kabel mit der Drei-Millimeter Madenschraube am Hebel nicht fest genug geklemmt werden. Drückt man fester, rutscht es durch. 

DIE TESTERGEBNISSE

9Point8 Fall Line

PREIS 599 Euro
Infos www.9point8.ca

Gewicht / Hub 644 g / 75–200; 175 mm
Durchmesser 30,9 / 31,6 mm
Länge / Einstecktiefe 500 mm / 145–265 mm
System / Verstellung mechanisch / stufenlos
Gewichtsbeschränkung 115 kg

PRAXISTEST
Bedienkomfort 8 von 10 Punkten
Funktion 9 von 10 Punkten
Montage 3 von 10 Punkten

FAZIT: Durch die mechanische Bremse besitzt die Stütze aus Kanada kaum Sattelspiel. Eine Dämpfung lässt den Sattel beim Ausfahren sanft am oberen Anschlag stoppen. Der Hebel ist super universell, braucht aber etwas erhöhte Bedienkraft und steht weit vom Lenker ab. Größtes Manko: Die Montage ist sehr kompliziert. Mit bis zu 200 Millimetern Hub erhältlich.

BIKE-Urteil* SEHR GUT / 73 Punkte

  9Point8 Fall LineFoto: Jens Heilmann
9Point8 Fall Line

BIKEYOKE Revive 160

PREIS 369 Euro
Infos www.bikeyoke.com

Gewicht / Hub 30,9 / 31,6 mm
Länge / Einstecktiefe 435 mm / 100–230 mm
System / Verstellung hydraulisch / stufenlos
Gewichtsbeschränkung 115 kg

PRAXISTEST
Bedienkomfort 9 von 10 Punkten
Funktion 9 von 10 Punkten
Montage 8 von 10 Punkten

FAZIT: Der Trigger-Hebel ist sowohl mit Shimano- als auch mit Sram-Bremsen per Adapter kombinierbar. Ist der Sattel belastet, hat der Hebel eine erhöhte Losbrechkraft. Hebelergonomie und Funktion sind tadellos. Durch den niedrig bauenden Kopf wird die Revive auch für kleine Fahrer interessant. Geschicktes Detail: Eine Schnellentlüftung der Kartusche vereinfacht die Wartung.

BIKE-Urteil* SUPER / 77 Punkte

  BikeYoke Revive 160Foto: Jens Heilmann
BikeYoke Revive 160

CRANKBROTHERS Highline

PREIS 350 Euro
Infos www.crankbrothers.com

Gewicht / Hub 639 g / 11; 125; 160 mm
Durchmesser 30,9 / 31,6 mm
Länge / Einstecktiefe 400 mm / 100–220 mm
System / Verstellung hydraulisch / stufenlos
Gewichtsbeschränkung keine

PRAXISTEST
Bedienkomfort 9 von 10 Punkten
Funktion 8 von 10 Punkten
Montage 7 von 10 Punkten

FAZIT: Der Hebel der neuen Highline-Stütze ist dank Kugelkopfverstellung universell anpassbar und daher sehr leicht zu erreichen. Allerdings ist der Druckpunkt eher undefiniert. Die Ausfahrgeschwindigkeit ist etwas langsam und durch die geschlossene Kartusche auch nicht justierbar. Die Stütze hat wenig Sattelspiel und ist ohne Werkzeug demontierbar.

BIKE-Urteil* SEHR GUT / 70 Punkte

  Crankbrothers HighlineFoto: Jens Heilmann
Crankbrothers Highline

FOX Transfer (Factory Series)

PREIS 448 Euro
Infos www.ridefox.com

Gewicht / Hub 598 g / 100; 125; 150 mm
Durchmesser 30,9 / 31,6 mm
Länge / Einstecktiefe 405 mm / 100–220 mm
System / Verstellung hydraulisch / stufenlos
Gewichtsbeschränkung keine

PRAXISTEST
Bedienkomfort 10 von 10 Punkten
Funktion 10 von 10 Punkten
Montage 8 von 10 Punkten

FAZIT: Die neue Transfer lässt keine Wünsche offen. Der Hebel drückt sich butterweich, und die Ausfahrgeschwindigkeit ist perfekt. Ein Klacken lässt akustisch erkennen, wann der Sattel die endgültige Position erreicht hat. Bei den Hebeln hat man die Wahl zwischen einem Trigger oder einer kompakteren Version für Zweifach Fahrer. Beide Hebel haben etwas Spiel.

BIKE-Urteil* SUPER / 82 Punkte

  Fox Transfer (Factory Series)Foto: Jens Heilmann
Fox Transfer (Factory Series)

KINDSHOCK Lev Integra

PREIS 369 Euro
Infos www.kssuspension.com

Gewicht / Hub 606 g / 65-175; 175 mm
Durchmesser 27,2/ 30,9 / 31,6 mm
Länge / Einstecktiefe 415 mm/ 100–210 mm
System / Verstellung hydraulisch / stufenlos
Gewichtsbeschränkung 90 kg

PRAXISTEST
Bedienkomfort 9 von 10 Punkten
Funktion 8 von 10 Punkten
Montage 8 von 10 Punkten

FAZIT: Gemessen am Hub von 175 Millimetern ist die Lev besonders leicht. Der kompakte Hebel lässt sich sogar zwischen Lenkergriff und Bremshebel montieren und braucht wenig Bedienkraft. Unser Testmodell hatte keinerlei Sattelspiel und funktionierte unauffällig. Auch für 27,2 Millimeter Durchmesser in den Hüben 65 und 100 Millimeter erhältlich.

BIKE-Urteil* SUPER / 76 Punkte

  KindShock Lev IntegraFoto: Jens Heilmann
KindShock Lev Integra

MAGURA Vyron eLect

PREIS 400 Euro
Infos www.magura.com

Gewicht / Hub 611 g / 150 mm
Durchmesser 30,9 / 31,6 mm
Länge / Einstecktiefe 445 mm / 120–235 mm
System / Verstellung hydraulisch / stufenlos
Gewichtsbeschränkung 120 kg

PRAXISTEST
Bedienkomfort 7 von 10 Punkten
Funktion 6 von 10 Punkten
Montage 10 von 10 Punkten

FAZIT: Die Vyron überträgt das Signal zum Öffnen der Hydraulik per Funk. Ohne Kabel eignet sie sich ideal für Bikes ohne vorgesehene Zugführung. Der Knopf zur Betätigung ist dank einer neuen Abdeckung ausreichend groß und gut definiert. Die Stütze funktioniert zuverlässig, braucht nach Betätigen des Knopfes aber sehr lange, bis der Motor das entsprechende Ventil regelt.

BIKE-Urteil* SEHR GUT / 70 Punkte

  Magura Vyron eLect Foto: Jens Heilmann
Magura Vyron eLect 

PRO Koryak

PREIS 220 Euro
Infos www.pro-bikegear.com

Gewicht / Hub 625 g / 120 mm
Durchmesser 30,9 / 31,6 mm
Länge / Einstecktiefe 380 mm / 100–190 mm
System / Verstellung mechanisch / stufenlos
Gewichtsbeschränkung keine

PRAXISTEST
Bedienkomfort 9 von 10 Punkten
Funktion 9 von 10 Punkten
Montage 7 von 10 Punkten

FAZIT: Von den angegebenen 120 Millimetern Hub bleiben in der Realität nur 116 Millimeter übrig. Kleinen oder erfahrenen Fahrern reicht das aber immer noch. Die Bedienkräfte am Hebel sind gering, dafür läuft die mechanische Verstellung nicht ganz so leichtgängig wie bei den anderen Stützen. Für 220 Euro ist die Koryak eine gute Alternative.

BIKE-Urteil* SEHR GUT / 73 Punkte

  Pro Koryak    Foto: Jens Heilmann
Pro Koryak  

RACE FACE Turbine Dropper

PREIS 399 Euro
Infos www.raceface.com

Gewicht / Hub 606 g / 100; 125; 150 mm
Durchmesser 30,9 / 31,6 mm
Länge / Einstecktiefe 440 mm / 85–230 mm
System / Verstellung mechanisch / stufenlos
Gewichtsbeschränkung keine

PRAXISTEST
Bedienkomfort 8 von 10 Punkten
Funktion 9 von 10 Punkten
Montage 3 von 10 Punkten

FAZIT: Die Turbine ist bis auf Kopf und Hebel baugleich mit der 9Point8, durch die Fertigung in Asien aber deutlich günstiger. Statt der angegebenen 150 Millimeter Hub haben wir lediglich 145 Millimeter gemessen. Wer mit dem großen Original-Kipphebel nicht zurechtkommt, kann einen Trigger-Hebel (grün) für Einfach-Schaltungen nachrüsten. Komplizierte Montage.

BIKE-Urteil* SEHR GUT / 71 Punkte

  Race face Turbine DropperFoto: Jens Heilmann
Race face Turbine Dropper

ROCKSHOX Reverb Stealth

PREIS 514 Euro
Infos www.sram.com

Gewicht / Hub 645 g / 100–170; 170 mm
Durchmesser 30,9 / 31,6 mm
Länge / Einstecktiefe 475 mm / 80–230 mm
System / Verstellung hydraulisch / stufenlos
Gewichtsbeschränkung keine

PRAXISTEST
Bedienkomfort 10 von 10 Punkten
Funktion 10 von 10 Punkten
Montage 10 von 10 Punkten

FAZIT: Die neue Version der Reverb ist nur am goldenen Rockshox-Logo am Kopf der Stütze zu erkennen. Der größte Unterschied zum Vorgänger ist das Innenleben, welches sie deutlich schneller ausfahren lässt. Trotz Hydraulikleitung sind die Bedienkräfte des Hebels höher als bei einigen Konkurrenten. Perfekt mit Sram-Bremsen kombinierbar. Mit bis zu 170 Millimetern Hub erhältlich.

BIKE-Urteil* SEHR GUT / 70 Punkte

  RockShox Reverb StealthFoto: Jens Heilmann
RockShox Reverb Stealth

YEP COMPONENTS Uptimizer 2.0

PREIS 380 Euro
Infos www.yepcomponents.com

Gewicht / Hub 618 g / 100; 125, 155 mm
Durchmesser 30,9 / 31,6 mm
Länge / Einstecktiefe 435 mm / 90–120 mm
System / Verstellung hydraulisch / stufenlos
Gewichtsbeschränkung 100 kg

PRAXISTEST
Bedienkomfort 7 von 10 Punkten
Funktion 6 von 10 Punkten
Montage 7 von 10 Punkten

FAZIT: Der Hebel der Uptimizer lässt sich in Joystick-Manier in alle Richtungen bewegen, ist aber wenig ergonomisch und drückt sich etwas undefiniert. Zudem nutzt sich die Beschichtung des Hebels bereits nach kurzer Zeit ab (siehe Details). Die eigentliche Stütze funktioniert gut, sie besitzt aber nur eine geringe Arretierung im eingefahrenen Zustand. Viele Farboptionen erhältlich.

BIKE-Urteil* GUT / 68 Punkte

  Yep Components Uptimizer 2.0Foto: Jens Heilmann
Yep Components Uptimizer 2.0

*Das BIKE-Urteil gibt die Labormesswerte und den subjektiven Eindruck der Testfahrer wieder. Das BIKE-Urteil ist preisunabhängig. BIKE-Urteile: super (100–76 P.), sehr gut (75–70 P.), gut (69–60 P.), befriedigend (59–50 P.), mit Schwächen (49–40 P.), ungenügend (39–0 P.)

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