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Test: Dichtmilch für Mountainbike-Reifen Test: Dichtmilch für Mountainbike-Reifen

Test: Dichtmilch für Mountainbike-Reifen

Die Milch macht's: Dichtmilch im Praxis- und Labortest

Robert Kühnen am 18.04.2019

Alle Anbieter versprechen Großes: Dichtmilch repariere kleine bis mittlere Schäden. Doch Milch ist nicht gleich Milch. Neun verschiedene Tubeless-Flüssigkeiten gluckerten im BIKE-Test.

Die häufigsten Defekte beim Biken sind Reifenschäden. Dornen durchstechen selbst die dichtesten Karkassen, scharfkantige Felsen schneiden sich durchs Gummi, und Wurzeln zerquetschen die Schläuche, wenn die Felge durchschlägt. Was tun? Downhill-Reifen aufziehen? Kann man machen. Aber die sind schwer und rollen zäh.

Smarter ist es, Schläuche gegen Dichtmilch zu tauschen, also einen flüssigen statt eines festen Schlauchs zu verwenden. Das Konzept ist bestechend. Der flüssige Schlauch kann nicht zerquetscht werden und erlaubt niedrigere Drücke. Im Falle eines Lecks strömt die Milch mit der austretenden Luft Richtung Loch und dichtet dieses ruckzuck ab. Willkommener Nebeneffekt ist eine Gewichtsersparnis von 100 bis 300 Gramm je Laufradsatz. Zudem verringert der Abschied vom Schlauch den Rollwiderstand um etwa zwei Watt pro Reifen. Der größte Nachteil der Milch ist ihre eingeschränkte Haltbarkeit von typischerweise nur 2–6 Monaten. Deswegen gibt es kaum Bikes, die vom Hersteller ohne Schlauch ausgeliefert werden – auch wenn mittlerweile die meisten Reifen ab Werk tube­less ready und somit schnell umzurüsten sind.

Welche der neun getesteten Produkte dieser Tubeless-Flüssigkeiten am besten Löcher im Reifen dichten, können Sie unten im PDF für 1,99 Euro nachlesen:

  • Conti Revo Sealant
  • Effeto Meraiposa Caffélatex & Vitamina CL
  • Fun Works Pink Shake
  • Mavic Tyre Sealant
  • Peaty's Tubeless Selant
  • Schwalbe Doc Blue Professional
  • Stan's Tire Sealant
  • Stan's Race Sealant
  • Vittoria Pitstop TNT

Fotostrecke: Test: Dichtmilch für Mountainbike-Reifen


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Robert Kühnen am 18.04.2019