So holen Sie mehr aus ihrem E-Mountainbike

Christoph Malin

, Christian Piccolruaz

 · 04.02.2018

So holen Sie mehr aus ihrem E-MountainbikeFoto: Christoph Malin
So holen Sie mehr aus ihrem E-Mountainbike
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Steile Downhills gingen beim Biken schon immer, doch mit dem E-Antrieb machtʼs auch steil bergauf Spaß. Das erfordert von den Entwicklern aber neue Denkansätze bezüglich Laufrad- und Reifengrößen.

Verkehrte Welt. Ging es auf Singletrails bislang um die Abfahrten, macht mit dem E-Antrieb auch das Trail-Biken bergauf richtig Spaß. Was aber Fahrer und Bike plötzlich auf ganz neue Weise fordert. Denn trotz Motorunterstützung ist es alles andere als einfach, einen anspruchsvollen Pfad hochzufahren – sowohl fahrtechnisch als auch konditionell. Neben der Physis des Fahrers muss auch das Bike, insbesondere das Fahrwerk, entsprechende Fähigkeiten mitbringen, um steile Anstiege mit technischen Hürden meistern zu können. Der Hinterreifen muss maximale Traktion liefern, das Vorderrad leicht über Hindernisse rollen. Gleichzeitig darf sich das Bike an Steilstufen aber nicht aufbäumen.

Verlagssonderveröffentlichung

Steilstufen markieren im Uphill die Schlüsselstellen. Ein zentrales Manöver dabei: Man muss das E-MTB jederzeit mit aktiver Entlastung leicht auf das Hinterrad bringen. Auf das Hinterrad? Ja. Und das bei hohem Gewicht von Motor und Akku und dem niedrigen Schwerpunkt? Genau!

Bergab kann man Steilstufen entweder überrollen, oder man springt mit einem Mini-Drop über sie hinweg. In beiden Fällen wird der Fahrer seinen Schwerpunkt nach hinten verlagern, um das Vorderrad zu entlasten und nicht nach vorne wegzukippen. Bergauf funktioniert das Überwinden von Steilstufen auf ähnliche Weise. Um das Prinzip zu verstehen, ein kurzer Ausflug in die Fahrtechnik: Indem man den Körperschwerpunkt vom Sattel in Richtung Lenker aktiv nach vorne bringt und dabei den Lenker kurz anzieht, wird erst das Vorderrad entlastet. Dann wird das Bike vom Fahrer durch das Strecken der Arme nach vorne geschoben und das Hinterrad über die Stufe nachgezogen – nun lastet das Gewicht wieder auf dem Hinterrad. Das Gewicht aufs Hinterrad zu verlagern, ist also in beiden Situationen, bergauf wie bergab, eminent wichtig.

Mit entscheidend dabei ist das Timing und die dynamische Ausführung.

Aber auch das Fahrwerk des Bikes hat einen großen Anteil daran, wie effizient sich Steilstufen bergauf überwinden lassen. Hilfreich dabei: unterschiedliche Laufradgrößen an Vorder- und Hinterrad. Und zwar: hinten kleiner, vorne größer. Vereinfacht gilt: Ein kleines Hinterrad bedeutet eine niedrigere Achshöhe, und das wiederum bedeutet eine verbesserte Fahrdynamik. Außerdem ermöglicht ein kleines Hinterrad, einen Reifen mit großem Volumen zu montieren – und das wiederum garantiert optimale Traktion. Ein größeres Vorderrad dagegen bedeutet eine höhere Achslage, und die verbessert das Überrollverhalten an Hindernissen. Doch jetzt kommt auch noch der Pedelec-Motor ins Spiel. Er sorgt durch zusätzlichen Antrieb für eine völlig unterschiedliche Aufgabenverteilung an Vorder- und Hinterrad. Hinten Traktion, vorne Fahrpräzision. Plötzlich sind also neben unterschiedlichen Laufradgrößen auch noch verschiedene Reifenbreiten vorne und hinten wichtig.

  Klassischer Vorteil unterschiedlicher Laufradgrößen im steileren Bergabgelände: Das kleinere 26-Plus-Hinterrad sorgt für eine verbesserte Lage zum Hang, das größere 29-Zoll-Vorderrad für maximale Bremstraktion und ein sehr gutes Überrollverhalten von Hindernissen. Insgesamt verbessern sich damit Kontrolle und Handling – dann sind auch solche Manöver möglich.Foto: Christoph Malin
Klassischer Vorteil unterschiedlicher Laufradgrößen im steileren Bergabgelände: Das kleinere 26-Plus-Hinterrad sorgt für eine verbesserte Lage zum Hang, das größere 29-Zoll-Vorderrad für maximale Bremstraktion und ein sehr gutes Überrollverhalten von Hindernissen. Insgesamt verbessern sich damit Kontrolle und Handling – dann sind auch solche Manöver möglich.

Wir haben uns deshalb für diesen Test folgende Fragen überlegt: Welche Anforderungen stellen wir an unsere Laufrad- und Reifenauswahl, welche Laufrad- und Reifengrößen machen Sinn, wie lassen sie sich idealerweise kombinieren? Vor dem Hintergrund dieser Fragen haben wir verschiedene Test-Bikes (siehe Cube- und KTM-Projekt-Bike) mit unterschiedlichen Laufrädern ausgerüstet und dann verschiedene Reifenbreiten an Vorder- und Hinterrad getestet.


Welche Laufradgrößen und Reifengrößen stehen aktuell zur Verfügung?
26 Zoll, 26 Zoll mit Plus-Bereifung, 27,5 Zoll, 27,5 Zoll mit Plus-Bereifung und 29 Zoll sind die gängigen Größen, wenngleich 26 Zoll mittlerweile ein Nischendasein fristet und breite 26-Zoll-Felgen für Plus-Reifen sehr rar sind.


Welche Größe ist ideal fürs Hinterrad?
Gefordert sind: 1) ein großvolumiger Reifen, der maximale Antriebstraktion und Durchschlagschutz bietet. 2) ein niedriger Achsdrehpunkt, und ein gutes Verhältnis zwischen Kettenstrebenlänge und Achsdrehpunkt.


Welche Größe ist ideal fürs Vorderrad?
Ein etwas kleineres Volumen mit mehr Druck für gute Fahrpräzision, gutes Überrollverhalten und einen guten Überschlagschutz. Das liefern 27,5-Zoll-Räder bis maximal 2.6 Zoll Reifenbreite, noch besser aber 29-Zoll-Vorderräder.


Warum hinten 26 Zoll mit Plus-Bereifung?
Weil diese Kombination maximale Traktion bei gutem Durchschlagschutz bietet, außerdem entsteht so mehr Bewegungsfreiheit bei der Gewichtsverlagerung nach hinten: Ein Bike mit mittellangen Kettenstreben lässt sich dann gut auf das Hinterrad ziehen (niedriger Achsdrehpunkt), und sowohl im Uphill als auch im Downhill wird es wendig. Nicht zuletzt ist diese Laufrad-Reifen-Kombi leicht und steif.


Warum nicht 27,5-Plus am Hinterrad?
27,5-Plus am Hinterrad kombiniert mit 29 Zoll am Vorderrad bietet sich eher für große Biker an. Das Bike kommt aber höher und wird dadurch im Handling schlechter. Deshalb fahren kleine und mittelgroße E-Mountainbiker besser die Kombination aus 26-Plus hinten und 27,5 Zoll vorne.


Warum 27,5-Plus vorne eher nicht?
27,5-Zoll-Plus-Reifen müssen mit weniger Luftdruck gefahren werden, damit man das Volumen ausnutzt – dann reagieren sie aber schwammig, bei gleichem Gewicht wie 29-Zoll-Normal-Reifen sind sie außerdem weniger robust.


Warum besser 29 Zoll vorne?
Die positiven Fahreigenschaften eines 29-Zoll-Bikes stammen zu 90 Prozent vom Vorderrad. Das hinterhergezogene Hinterrad spielt jedoch im Gegensatz zum geschobenen Vorderrad beim Überrollwiderstand praktisch keine Rolle. Außerdem rühren die guten Kletter- und Traktionseigenschaften eines klassischen 29-Zoll-Bikes vom hohen Hinterradachsdrehpunkt her. Der erzeugt ein sogenanntes Rückdrehmoment in Steilpassagen (daher ist Wheelie-Fahren mit einem 29er-Bike schwieriger). E-Mountainbikes hingegen haben von vornherein 20 bis 30 Millimeter längere Kettenstreben und einen etwas steileren Sitzwinkel, sodass der Rückdrehmomenteffekt eines 29-Zoll-Hinterrades beim Bergauffahren gar nicht benötigt wird. 29 Zoll macht daher am E-MTB nur am Vorderrad Sinn, bietet ein unübertroffen gutes Überrollverhalten und den besten Überschlagschutz.


Und wie sieht unser E-Bike-Wunschreifen aus?
Leichtbaureifen und feinstollige Profile haben am E-MTB nichts verloren. Bei einem Gesamtgewicht von 22 bis 25 Kilo spielt das Reifengewicht eine untergeordnete Rolle. Dagegen steigen die Anforderungen an Karkasse und Reifenprofil in Sachen Durchschlagschutz, Brems- und Antriebstraktion. Unser Wunschreifen am Hinterrad hat deshalb ein grobstolliges Blockprofil für Brems- und Antriebstraktion, eine weiche Gummimischung an den Außenstollen, eine etwas härtere Mischung in der Mitte, einen stabilen Karkassen-Aufbau sowie ein hohes Reifenvolumen bei 3,0 Zoll Reifenbreite. Unser Wunschreifen am Vorderrad hat eine insgesamt weiche Gummimischung für maximale Traktion, ein grobstolliges Profil sowie eine Breite zwischen 2,5 und 2,6 Zoll für viel Lenkpräzision.


Fazit von Christoph Malin, EMTB-Tester:

Die Zukunft des E-Mountainbikes wird über verschiedene Laufradgrößen und Reifenbreiten sowie -mischungen am Vorder- und Hinterrad führen. 29 Zoll am Vorderrad bieten besseres Überrollverhalten, Lenkpräzision und erhöhte Seitenführung. Gleichzeitig kann mit einem kleineren Laufrad hinten die Reifenbreite erhöht, der Grip maximiert und dadurch die Kraft des Motors optimal genutzt werden. Durch zusätzliche Features wie absenkbare Gabeln erfolgt die Anpassung der Bike-Geometrie noch besser an die Anforderungen.

Unser Tipp für die schnelle Nachrüst-Tuning-Lösung: 26 Zoll mit 2,8–3,0-Plus-Bereifung hinten und 27,5 Zoll x 2,5–2.6 Zoll Reifenbreite vorne. Der Außendurchmesser dieser Kombination ist nahezu gleich. Für größere Biker kommt auch die Kombination aus 27,5-Plus hinten und 29 Zoll vorne in Frage. Langfristig wird sich wahrscheinlich die Kombination aus 26-Plus hinten und 29 Zoll mit 2,4 bis 2,6 Zoll breiten Reifen vorne etablieren. Diese Kombination ist für alle Körpergrößen ideal zu fahren und bietet den besten Mix aus Gewicht, Steifigkeit und Performance.

  Christoph Malin, EMTB Tester und FotografFoto: Christoph Malin
Christoph Malin, EMTB Tester und Fotograf


Das sollten Sie wissen:

  Seit Beginn des MX-Sports haben Motocross- und Enduro-Maschinen unterschiedliche Reifenvolumen. Am Hinterrad ist mehr Volumen, Traktion und Durchschlagschutz gefragt – vorne Fahrpräzision und Stabilität.Foto: Hersteller
Seit Beginn des MX-Sports haben Motocross- und Enduro-Maschinen unterschiedliche Reifenvolumen. Am Hinterrad ist mehr Volumen, Traktion und Durchschlagschutz gefragt – vorne Fahrpräzision und Stabilität.
  Flyer kombinierte schon 2016 beim Uproc mit einem 26"-Hinterrad und einem 27,5-Vorderrad die jeweils   wichtigsten Vorteile der unterschiedlichen Laufradgrößen. Das Ergebnis: Ein E-Enduro, das sich beim Wheelie, Manual, Drop und Bunnyhop "normal" anfühlt und dadurch viel Spaß im Gelände macht.Foto: Hersteller
Flyer kombinierte schon 2016 beim Uproc mit einem 26"-Hinterrad und einem 27,5-Vorderrad die jeweils wichtigsten Vorteile der unterschiedlichen Laufradgrößen. Das Ergebnis: Ein E-Enduro, das sich beim Wheelie, Manual, Drop und Bunnyhop "normal" anfühlt und dadurch viel Spaß im Gelände macht.


Reifen- und Laufradgrößen: Die idealen Kombinationen an Vorder- und Hinterrad hängen auch von der Körpergröße des Bikers ab.

  0 = durchschnittlich, – = schlechter, + = besser; ideale Kombination mit ausgewogenem Bergab- und Bergauf-Fahrverhalten bietet normalgroßen Fahrern die Kombination 26+ hinten und 27,5 mit 2,5-Zoll-Reifen vorne; großen Bikern bietet sich die Kombination aus 27,5+ und 29 Zoll an. Langfristig könnte sich der Mix aus 26+ und 29 Zoll bei 2,4 bis 2,6 Reifenbreite etablieren. Foto: EMTB Magazin
0 = durchschnittlich, – = schlechter, + = besser; ideale Kombination mit ausgewogenem Bergab- und Bergauf-Fahrverhalten bietet normalgroßen Fahrern die Kombination 26+ hinten und 27,5 mit 2,5-Zoll-Reifen vorne; großen Bikern bietet sich die Kombination aus 27,5+ und 29 Zoll an. Langfristig könnte sich der Mix aus 26+ und 29 Zoll bei 2,4 bis 2,6 Reifenbreite etablieren. 
  Das KTM Egnition Enduro mit gemischten Laufradgrößen diente uns als eines von zwei Projekt-Bikes. Kein Boost-Hinterbau bedeutet: Der Plus-Reifen passt nur auf dem kleinen 26-Zoll-Laufrad (Syntace W35) in den Hinterbau. Vorne steckt eine Fox-Boost-Gabel mit 160 mm Federweg, kompatibel für 27,5- und 29-Zoll-Räder – in unserem Fall: ein 29"-Syntace-W35-Boost-Laufrad. Weitere Modifikation: 152 mm kurze KTM/Miranda-Kurbeln sorgen für mehr Bodenfreiheit beim Pedalieren.Foto: Christoph Malin
Das KTM Egnition Enduro mit gemischten Laufradgrößen diente uns als eines von zwei Projekt-Bikes. Kein Boost-Hinterbau bedeutet: Der Plus-Reifen passt nur auf dem kleinen 26-Zoll-Laufrad (Syntace W35) in den Hinterbau. Vorne steckt eine Fox-Boost-Gabel mit 160 mm Federweg, kompatibel für 27,5- und 29-Zoll-Räder – in unserem Fall: ein 29"-Syntace-W35-Boost-Laufrad. Weitere Modifikation: 152 mm kurze KTM/Miranda-Kurbeln sorgen für mehr Bodenfreiheit beim Pedalieren.
  Das All-Mountain-Projekt-Bike mit gemischten Laufradgrößen: ein 140-mm-Cube-AM. Vorne federt eine Rockshox-Pike-Gabel mit Boost-Standard und 150 mm Federweg, geeignet für 29 und 27,5 Zoll. Auf der Syntace-W35-Felge sitzt ein 2,5 Zoll breiter Reifen. Am 26-Zoll-Hinterrad: Syntace W35 mit 2,8-Zoll-Plus-Bereifung. Foto: Christoph Malin
Das All-Mountain-Projekt-Bike mit gemischten Laufradgrößen: ein 140-mm-Cube-AM. Vorne federt eine Rockshox-Pike-Gabel mit Boost-Standard und 150 mm Federweg, geeignet für 29 und 27,5 Zoll. Auf der Syntace-W35-Felge sitzt ein 2,5 Zoll breiter Reifen. Am 26-Zoll-Hinterrad: Syntace W35 mit 2,8-Zoll-Plus-Bereifung. 


Laufradanbieter gibt es wie Sand am Meer. Doch nicht alle Modelle sind fürs e-MTB freigegeben. Breite 26-Zoll-Laufräder mit Boost-Standard für Plus-Reifen gibt es derzeit nur von Syntace.

Das Syntace-29-Zoll-Vorderrad und das 26-Zoll-Hinterrad sind mit Boost-Standard und als Normal-Version mit angepasster Nabenbreite erhältlich, recht steif und speziell auch fürs E-MTB freigegeben. 32 Syntace-eigene, dreifach konifizierte Rundspeichen werden mit der W35-Felge kombiniert. Diese kommt gut mit bis zu 3,0 Zoll breiten Reifen klar, macht Reifen nicht allzu birnenförmig, senkt so den Rollwiderstand und kann auch mit ProCore kombiniert werden. Über Micro Adjust werden die Naben einmalig auf Hinterbau und Gabel eingestellt – dadurch wird die Lebensdauer der Naben erhöht.

  26" Syntace W35 MX – REAR BOOST:  Preis / Gewicht 390 Euro / 930 Gramm; Felgenmaulweite 28,5 mm; Bremsaufnahme 6 LochFoto: Hersteller
26" Syntace W35 MX – REAR BOOST:  Preis / Gewicht 390 Euro / 930 Gramm; Felgenmaulweite 28,5 mm; Bremsaufnahme 6 Loch
  29" Syntace W35 MX – FRONT BOOST: Preis / Gewicht 290 Euro / 930 Gramm; Felgenmaulweite 28,5 mm; Bremsaufnahme 6 LochFoto: Hersteller
29" Syntace W35 MX – FRONT BOOST: Preis / Gewicht 290 Euro / 930 Gramm; Felgenmaulweite 28,5 mm; Bremsaufnahme 6 Loch


Bewertung Reifen


26": C
ontinental Kaiser 26 x 2.5"


Preis 82,59 Euro
Gummimischung Black Chili
Gewicht 1215 Gramm
Breite¹ Karkasse / Stollen 6,63 cm / 6,5 cm
Sonstiges Protection Apex


PRAXISTEST
Kurvenhalt 10 von 10 Punkten
Antriebstraktion 8 von 10 Punkten
Bremstraktion 10 von 10 Punkten


Einsatzbereich trocken | nass


FAZIT Am HR absolut souverän. Extremer Grip, sehr geschmeidiger Grenzbereich, gut in der Bremstraktion, hoch im Verschleiß.


EMTB-URTEIL SEHR GUT

  Continental Kaiser 26 x 2.5"Foto: Christoph Malin
Continental Kaiser 26 x 2.5"


26": K
enda Nexcavator Pro 26 x 2.5"


Preis 44,99 Euro
Gummimischung Downhill RSR CAP Butyl
Gewicht 1250 Gramm
Breite¹ Karkasse / Stollen 5,7 cm / 5,71 cm
Sonstiges Draht


PRAXISTEST
Kurvenhalt 7 von 10 Punkten
Antriebstraktion 9 von 10 Punkten
Bremstraktion 7 von 10 Punkten


Einsatzbereich trocken | nass | Schlamm


FAZIT Vielseitiger Hinterreifen, hält gut von felsig bis trocken. Nur Schotter etwas undefiniert, bricht aus, fängt sich aber sofort wieder.


EMTB-URTEIL GUT

  Kenda Nexcavator Pro 26 x 2.5"Foto: Christoph Malin
Kenda Nexcavator Pro 26 x 2.5"


26": M
axxis Minion DHF+ 26 x 2.8"


Preis 72,50 Euro
Gummimischung 3C MaxxTerra EXO Prot. TR 60 TPI
Gewicht 980 Gramm
Breite¹ Karkasse / Stollen 6,63 cm / 6,5 cm
Sonstiges Derzeit OEM-Reifen


PRAXISTEST
Kurvenhalt 9 von 10 Punkten
Antriebstraktion 7 von 10 Punkten
Bremstraktion 9 von 10 Punkten


Einsatzbereich trocken | nass


FAZIT In 26"-Plus vielversprechend! Bewährtes DH-Profil, auf harten Böden sehr gut. Setzt im Matsch schnell zu. Ab Juli in Serie verfügbar.


EMTB-URTEIL SEHR GUT

  Maxxis Minion DHF+ 26 x 2.8"Foto: Christoph Malin
Maxxis Minion DHF+ 26 x 2.8"


26": S
chwalbe Magic Mary 26 x 2.35"


Preis 58,39 Euro
Gummimischung VertStar
Gewicht 1190 Gramm
Breite¹ Karkasse / Stollen 5,85 cm / 6,12 cm
Sonstiges Super-Gravity-Version


PRAXISTEST
Kurvenhalt 8 von 10 Punkten
Antriebstraktion 8 von 10 Punkten
Bremstraktion 9 von 10 Punkten


Einsatzbereich trocken | nass | Schlamm


FAZIT Unauffällig, aber gut. Wühlt sich überall hoch, und bremst gut. Sehr gutes Blockprofil. In 2,5" noch mehr Grip.


EMTB-URTEIL SEHR GUT

  Schwalbe Magic Mary 26 x 2.35"Foto: Christoph Malin
Schwalbe Magic Mary 26 x 2.35"


27,5": C
ontinental Der Kaiser 27.5 x 2.4"


Preis 82,59 Euro
Gummimischung Black Chili
Gewicht 1240 Gramm
Breite¹ Karkasse / Stollen 5,8 cm / 6 cm
Sonstiges Apex-Seitenwand


PRAXISTEST
Kurvenhalt 9 von 10 Punkten
Antriebstraktion 9 von 10 Punkten
Bremstraktion 9 von 10 Punkten


Einsatzbereich trocken | nass | Schlamm


FAZIT Toll am VR, gut am HR. Sehr guter Grenzbereich, sehr gute Traktion und Durchschlagschutz. Noch besser wäre eine 2,6"-Version. Niedriger Verschleiß.


EMTB-URTEIL SEHR GUT

  Continental Der Kaiser 27.5 x 2.4"Foto: Christoph Malin
Continental Der Kaiser 27.5 x 2.4"


27,5":
Kenda Honey Badger DH Pro 27.5 x 2.4"


Preis 44,99 Euro
Gummimischung Downhill RSR CAP
Gewicht 1130 Gramm
Breite¹ Karkasse / Stollen 5,42 cm / 5,88 cm
Sonstiges Draht


PRAXISTEST
Kurvenhalt 8 von 10 Punkten
Antriebstraktion 4 von 10 Punkten
Bremstraktion 10 von 10 Punkten


Einsatzbereich trocken | nass | Schlamm


FAZIT Nur am VR! Extrem gute Bremstraktion auf fast jedem Boden. Guter Seitenhalt. Wäre als 2,6"-Reifen wohl eine Wucht. Hoher Verschleiß.


EMTB-URTEIL GUT

  Kenda Honey Badger DH Pro 27.5 x 2.4"Foto: Christoph Malin
Kenda Honey Badger DH Pro 27.5 x 2.4"


27,5":
Maxxis Minion DHR II 27.5 x 2.8"


Preis 84,90 Euro
Gummimischung TR, EXO, 3C, MaxxTerra 60 TPI
Gewicht 980 Gramm
Breite¹ Karkasse / Stollen 6,63 cm / 6,5 cm
Sonstiges Plus-Version


PRAXISTEST
Kurvenhalt 9 von 10 Punkten
Antriebstraktion 8 von 10 Punkten
Bremstraktion 9 von 10 Punkten


Einsatzbereich trocken | nass | Schlamm


FAZIT Wuchtiger Plus-Vorder- und Hinterreifen. Gute Antriebs­traktion, am Vorderrad starkes Eigenlenkverhalten, noch gute Bremstraktion.


EMTB-URTEIL SEHR GUT

  Maxxis Minion DHR II 27.5 x 2.8"Foto: Christoph Malin
Maxxis Minion DHR II 27.5 x 2.8"


29": M
axxis Shorty 29 x 2.5"


Preis 72,73 Euro
Gummimischung 3C MaxxTerra EXO TR
Gewicht 910 Gramm
Breite¹ Karkasse / Stollen 6,1 cm / 6,45 cm
Sonstiges Folding


PRAXISTEST
Kurvenhalt 8 von 10 Punkten
Antriebstraktion 8 von 10 Punkten
Bremstraktion 9 von 10 Punkten


Einsatzbereich trocken | nass | Schlamm


FAZIT Toller Vorderreifen für tiefe und lose Böden, auch Waldböden. Am Hinterrad in 26" ebenfalls gut, außer auf Fels. Als 2,6"-Reifen wäre er perfekt.


EMTB-URTEIL SEHR GUT

  Maxxis Shorty 29 x 2.5"Foto: Christoph Malin
Maxxis Shorty 29 x 2.5"


29": M
axxis
Minion DHF 29 x 2.5"


Preis 72,73 Euro
Gummimischung 3C MaxxTerra EXO TR
Gewicht 925 Gramm
Breite¹ Karkasse / Stollen 6,22 cm / 6,3 mm
Sonstiges Folding


PRAXISTEST
Kurvenhalt 9 von 10 Punkten
Antriebstraktion 8 von 10 Punkten
Bremstraktion 9 von 10 Punkten


Einsatzbereich trocken | nass


FAZIT Ausgezeichneter Vorderreifen für harte, wurzelige und felsige Böden. Auf Schotter noch gut. In 2,6 Zoll würde uns der Pneu wohl noch besser gefallen.


EMTB-URTEIL SEHR GUT

  Maxxis Shorty 29 x 2.5"Foto: Christoph Malin
Maxxis Shorty 29 x 2.5"


¹
Gemessen auf Syntace-W35-Felgen
²
Beschreibt das Eigenlenkverhalten

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