Reifen | SchläucheSchwalbe Procore: Labor- & Praxistest und Montage-Tipps

Christian Artmann

 · 5/5/2015

Schwalbe Procore: Labor- & Praxistest und Montage-TippsFoto: Georg Grieshaber

Durchschläge sind die häufigste Pannenursache beim Biken. Doch dank Schwalbe Procore könnte diese Statistik bald veraltet sein wie der Fahrradschlauch. BIKE konnte das System bereits testen.

So funktioniert das Procore-System von Schwalbe

Das eigentliche Procore-System besteht aus dem (offenen) Innenreifen, einem eigenen Schlauch mit speziellem Dual-Ventil und dem Airguide, der die Luft vom Ventil in die Außenkammer leitet. Der Procore-Innenreifen ähnelt optisch der Karkasse eines Rennradreifens, ist aber eine komplette Neukonstruktion. Im Inneren hält ein leichter Butyl-Schlauch die Luft. Darüber kommt der blaue Innenreifen. Da der Innenreifen beim Rollen nicht belastet wird, wirkt sich Procore nicht auf den Rollwiderstand aus. Da sich die Procore-Wulst nicht am Felgenhorn abstützen kann, sondern lediglich auf der Außenreifenwulst aufliegt, verfügt der Innenreifen über einen besonders dehnungsarmen Wulstkern, der auch bei sechs bar noch sicher sitzt.

  Die zwei Hauptbestandteile des Procore-Systems von Schwalbe: der offene Innenreifen und der Schlauch mit Spezial-Ventil.Foto: Georg Grieshaber
Die zwei Hauptbestandteile des Procore-Systems von Schwalbe: der offene Innenreifen und der Schlauch mit Spezial-Ventil.

Procore ist mit jedem beliebigen Tubeless-ready-Außenreifen kombinierbar. Um diesen abzudichten, braucht es die normale Menge Dichtmilch (60-80 ml).

  So sehen die Bestandteile des Schwalbe Procore im Querschnitt aus. Außen sitzt ein herkömmlicher Tubeless-ready-Reifen.Foto: Unbekannt
So sehen die Bestandteile des Schwalbe Procore im Querschnitt aus. Außen sitzt ein herkömmlicher Tubeless-ready-Reifen.

Dual-Ventil: So befüllt man beide Kammern mit Luft

Genial und gleichzeitig einfach. Die Stellung des blau eloxierten Ventilaufsatzes („Selektor“) bestimmt, ob man den Schlauch des Innenreifens (oben) oder die äußere Reifenkammer (darunter) befüllt. Bei letzterem strömt die Luft durch das kleine Loch seitlich aus.

  In dieser Stellung des blau eloxierten Aufsatzes pumpt man den Innenreifen auf.Foto: Georg Grieshaber
In dieser Stellung des blau eloxierten Aufsatzes pumpt man den Innenreifen auf.
  Steht der Ventilaufsatz so, strömt Luft in die äußere Reifenkammer.Foto: Georg Grieshaber
Steht der Ventilaufsatz so, strömt Luft in die äußere Reifenkammer.

Vor- und Nachteile von Schwalbe Procore auf einen Blick

+ Niedrige Drücke von 0,8 bis 1,25 bar im Außenreifen bringen eine extrem hohe Traktion und eine sehr sensible „Primärfederung“, ohne dass der Reifen wegknickt
+ Maximale Kompatibilität, da für jede Felge ab einer Innenweite von ca. 23 mm nachrüstbar (26", 27,5" und 29er) und mit jedem Tubeless-ready-Reifen kombinierbar
+ Sehr hoher Durchschlagschutz und extrem gute Notlaufeigenschaften, da Procore den Reifen auf der Felge stabilisiert & fixiert
+ Erleichtert die Schlauchlos-Montage des Außenreifens durch aktives Abdichten
– 50 bis 200 Gramm Mehrgewicht pro Reifen gegenüber herkömmlichen Systemen
– Etwas aufwändiger, da zwei Reifen zu montieren sind, man Airguide und Innenreifen zueinander ausrichten muss und pro Reifen zwei Luftkammern befüllt und kontrolliert werden müssen

Auf der Eurobike 2014 vorgestellt, jetzt im Laden

Unter 1 bar Druck im MTB-Reifen? Und damit pannenfrei durch grobes Gelände? Schwalbes Procore-System soll das möglich machen. Die Entwicklung wurde auf der Eurobike als eine der innovativsten Neuheiten gefeiert. Dabei ist das dahinter stehende Konzept denkbar einfach: Niedrige Reifendrücke bringen im MTB-Sport mehr Traktion, mehr Kontrolle und mehr Komfort – und je nach Geläuf sogar weniger Laufwiderstand. Nur leider nimmt damit auch die Gefahr von Durchschlägen extrem zu. Spätestens bei etwa 1,5 bar ist Schluss, wenn man nicht ständig Defekte riskieren will. Schwalbe und Syntace haben sich deswegen zusammengetan, um an einer Lösung zu tüfteln: Ein Doppelkammersystem mit einem Niederdruck-Außenreifen und einem kleineren Hochdruck-Innenreifen – im Motocross-Sport hat sich dieses Prinzip schon länger etabliert.
Nach knapp zwei Jahren gemeinsamer Entwicklungsarbeit präsentierte Schwalbe das serienreife System auf der Eurobike der Öffentlichkeit. Auf dem langen Weg dorthin wurden allerlei Ideen ausprobiert und Konzepte verworfen, wie etwa eine Lösung mit zwei separaten Ventilen. "Uns war immer klar, dass damit die Akzeptanz dieses ansonsten genialen Konzepts leiden würde – schließlich will nicht jeder in seine schöne Felge ein zweites Loch bohren", sagt Markus Hachmeyer, Chefentwickler bei Schwalbe. Deswegen wurde parallel immer an einer Ein-Ventil-Lösung gearbeitet.
Bevor das System der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, standen ausgiebige Prototypentests an. "Was die Fahr-Performance angeht, war das Doppelkammersystem von Anfang an ein Erfolg. Jeder Gravity- und Enduro-Team-Fahrer, der damit ausgerüstet wurde, war von der Pannensicherheit, der zusätzlichen Traktion und dem satten Fahrverhalten schlichtweg begeistert", berichtet Hachmeyer. Den Gewichtsnachteil haben die Fahrer dabei meis­tens mehr als ausgeglichen: "Mit Procore konnten sie leichtere Felgen und oft auch leichtere Reifen fahren." Ein Argument, das im Gravity-Bereich greifen mag, für die Riege der bereits gewichtsausgereizten CC- und Marathon-Bikes aber nicht gilt. Dort bedeutet Procore in seiner aktuellen Form unwillkürlich ein ordentliches Mehrgewicht. Ob Procore deswegen seinen Platz in erster Linie im Gravity-Segment finden wird, wird sich zeigen. Äußerst verlockend dürften die Vorteile auch auf Touren-Biker und Alpen­überquerer wirken.

Tubeless vs. Procore: Test im Prüflabor

Federkennlinien: Ähnlich einer Federgabel, haben auch Luftreifen eine messbare Federkennlinie. Die schwarze Linie zeigt ein heute gängiges Tubeless-Setup. Demgegenüber federt der mit Procore ausgestattete Außenreifen (grüne Linie) wegen des niedrigen Betriebsdrucks bei gleicher Last spürbar stärker ein. Das erhöht sowohl Komfort wie auch Traktion. Später sorgt der Hockdruck-Innenreifen für den notwendigen Durchschlagschutz: der Knick in der Kurve.

  Die zwei Kurven zeigen die Vergleichsmessungen: Die schwarze mit einem Magic Mary TL Ready (bei 1,8 bar), die grüne mit einem Magic Mary TL mit Procore (6 bar innen, 1 bar außen).  Foto: Screenshot
Die zwei Kurven zeigen die Vergleichsmessungen: Die schwarze mit einem Magic Mary TL Ready (bei 1,8 bar), die grüne mit einem Magic Mary TL mit Procore (6 bar innen, 1 bar außen).  

Schwalbe Procore im Gewichtsvergleich:

Hauptnachteil von Procore: Derzeit wiegt ein mit Procore aufgerüstetes Bike ca. 400 Gramm mehr als ein Tubeless-Setup.

Schwalbe Procore im Praxistest

Selten war es so schwer, rechtzeitig ein Testmuster zu bekommen. Und selten war die Neugier vor dem Test so groß wie bei diesem Inno-Check. Aufs Schlimmste vorbereitet, hat sich die Montage und Handhabung als ausgesprochen narrensicher herausgestellt. Für Tubeless-Fahrer bedeutet es sogar eine Erleichterung, denn die Zitterpartie, bis der Reifen abdichtet, entfällt. Der Innenschlauch drückt den Reifen aktiv auf die Felge und dichtet so das System selbständig ab – so kann man Tubeless-Reifen sogar mit Handpumpe befüllen! Unsere Vorserienmuster hatten noch kleine Defizite: Die Dichtung am Selektor-Aufsatz des Ventils ist noch etwas zu dünn, dadurch verlor die Innenkammer schleichend Luft. Schwalbe versichert, dass dies in der Serie behoben sein wird. Unabhängig davon gilt mit Procore doppelte Aufmerksamkeit – künftig muss man vor der Ausfahrt gleich bei vier Kammern (zwei je Laufrad) den Luftdruck kontrollieren.
Auf dem Trail wartet dann die Offenbarung. Wer erst mal mit 0,8 bis 1,2 bar in der Außenkammer über den Trail surft, staunt Bauklötze – endlose Traktion und ein fast schon unwirkliches Über-den-Trail-Gleiten. Kleine Schläge und schräge Wurzeln hat Procore schon aufgesaugt, bevor Federgabel oder Dämpfer auch nur reagieren können. Im groben Gelände ergänzt sich die Mikro-Federung der Reifen und die Makro-Federung der Federelemente ideal. Loser Schotter und Kiesauflagen werden fast restlos absorbiert. Plötzlicher Luftverlust in Schräglagen und Kurven – bei herkömmlichen Reifen mit niedrigem Luftdruck ein gefürchtetes Phänomen – gibt es mit Procore nicht. Einziger Kritikpunkt: das minimal gewöhnungsbedürftige Lenkverhalten auf der Straße oder auf ebenem, hartem Untergrund. Pannenschutz? Mustergültig! Selbst heftige Full-Speed-Ritte über Geröllfelder und Wurzel-Trails konnten Procore nicht an seine Grenzen bringen. Und wenn man doch mal einen Platten im Außenreifen hat, stehen dem Fahrer Notlaufeigenschaften zur Verfügung, die jeden Schlauchreifenpiloten vor Neid erblassen lassen. Erster Fahreindruck – leider geil!

  Wer mit niedrigem Luftdruck fährt, riskiert Durchschläge und Platten. Wir haben das Procore-System auf dem Trail getestet.Foto: Sebastian Doerk
Wer mit niedrigem Luftdruck fährt, riskiert Durchschläge und Platten. Wir haben das Procore-System auf dem Trail getestet.

Tipps zur Montage von Schwalbe Procore

Da das Serien-Procore ohne zweites Ventil auskommt, ist es mit jeder Felge ab ca. 23 mm Innenweite kompatibel. Ein paar Dinge gibt es aber trotzdem bei der Montage zu beachten. Wir zeigen, wie’s geht.

Aufpumpen: Zuerst den Innenreifen auf 2-3 bar aufpumpen, dann den Außenreifen, bis er richtig sitzt, und zuletzt die Innenkammer auf 6 bar befüllen. Abschließend die Kontermutter anziehen.Foto: Georg Grieshaber
Aufpumpen: Zuerst den Innenreifen auf 2-3 bar aufpumpen, dann den Außenreifen, bis er richtig sitzt, und zuletzt die Innenkammer auf 6 bar befüllen. Abschließend die Kontermutter anziehen.
Vorbereitung: Zuerst muss die Felge, wie bei jeder Tubeless-Umrüstung, mit einem Hochdruck-Dicht-Tape luftdicht abgeklebt werden. Dann noch das Ventilloch durchstechen und los geht’s.Foto: Georg Grieshaber
Vorbereitung: Zuerst muss die Felge, wie bei jeder Tubeless-Umrüstung, mit einem Hochdruck-Dicht-Tape luftdicht abgeklebt werden. Dann noch das Ventilloch durchstechen und los geht’s.
Airguide: Das kleine, flexible Kunststoffteil führt später die Luft von der äußeren Ventilbohrung um den Innenschlauch zur Außenreifen-Luftkammer. Einfach um das Ventil und den Schlauch stülpen.Foto: Georg Grieshaber
Airguide: Das kleine, flexible Kunststoffteil führt später die Luft von der äußeren Ventilbohrung um den Innenschlauch zur Außenreifen-Luftkammer. Einfach um das Ventil und den Schlauch stülpen.
Montage: Den Innenreifen zuerst nur mit einer Wulst montieren und den Innenschlauch sorgfältig einlegen. Dabei darauf achten, dass das kleine Luftloch im Innenreifen am Airguide ausgerichtet wird. Dann die zweite Wulst montieren.Foto: Georg Grieshaber
Montage: Den Innenreifen zuerst nur mit einer Wulst montieren und den Innenschlauch sorgfältig einlegen. Dabei darauf achten, dass das kleine Luftloch im Innenreifen am Airguide ausgerichtet wird. Dann die zweite Wulst montieren.
Reifen: Am einfachsten gelingt die Außenreifen-Montage, wenn man das Laufrad samt Procore in den Reifen legt und eine Wulst nach der anderen auf den Reifen hebt. Mit den Wülsten im Felgentiefbett geht es meist auch ohne Reifenheber.Foto: Georg Grieshaber
Reifen: Am einfachsten gelingt die Außenreifen-Montage, wenn man das Laufrad samt Procore in den Reifen legt und eine Wulst nach der anderen auf den Reifen hebt. Mit den Wülsten im Felgentiefbett geht es meist auch ohne Reifenheber.
Dichtmilch: Bei Procore sollte die Dichtmilch nicht über das Ventil eingefüllt werden (Verstopfungsgefahr!). Deswegen, noch bevor man die zweite Wulst ganz aufzieht, seitlich eingießen.Foto: Georg Grieshaber
Dichtmilch: Bei Procore sollte die Dichtmilch nicht über das Ventil eingefüllt werden (Verstopfungsgefahr!). Deswegen, noch bevor man die zweite Wulst ganz aufzieht, seitlich eingießen.
Aufpumpen: Zuerst den Innenreifen auf 2-3 bar aufpumpen, dann den Außenreifen, bis er richtig sitzt, und zuletzt die Innenkammer auf 6 bar befüllen. Abschließend die Kontermutter anziehen.Foto: Georg Grieshaber
Aufpumpen: Zuerst den Innenreifen auf 2-3 bar aufpumpen, dann den Außenreifen, bis er richtig sitzt, und zuletzt die Innenkammer auf 6 bar befüllen. Abschließend die Kontermutter anziehen.
Vorbereitung: Zuerst muss die Felge, wie bei jeder Tubeless-Umrüstung, mit einem Hochdruck-Dicht-Tape luftdicht abgeklebt werden. Dann noch das Ventilloch durchstechen und los geht’s.Foto: Georg Grieshaber
Vorbereitung: Zuerst muss die Felge, wie bei jeder Tubeless-Umrüstung, mit einem Hochdruck-Dicht-Tape luftdicht abgeklebt werden. Dann noch das Ventilloch durchstechen und los geht’s.
Vorbereitung: Zuerst muss die Felge, wie bei jeder Tubeless-Umrüstung, mit einem Hochdruck-Dicht-Tape luftdicht abgeklebt werden. Dann noch das Ventilloch durchstechen und los geht’s.
Airguide: Das kleine, flexible Kunststoffteil führt später die Luft von der äußeren Ventilbohrung um den Innenschlauch zur Außenreifen-Luftkammer. Einfach um das Ventil und den Schlauch stülpen.
Montage: Den Innenreifen zuerst nur mit einer Wulst montieren und den Innenschlauch sorgfältig einlegen. Dabei darauf achten, dass das kleine Luftloch im Innenreifen am Airguide ausgerichtet wird. Dann die zweite Wulst montieren.
Reifen: Am einfachsten gelingt die Außenreifen-Montage, wenn man das Laufrad samt Procore in den Reifen legt und eine Wulst nach der anderen auf den Reifen hebt. Mit den Wülsten im Felgentiefbett geht es meist auch ohne Reifenheber.
Dichtmilch: Bei Procore sollte die Dichtmilch nicht über das Ventil eingefüllt werden (Verstopfungsgefahr!). Deswegen, noch bevor man die zweite Wulst ganz aufzieht, seitlich eingießen.
Aufpumpen: Zuerst den Innenreifen auf 2-3 bar aufpumpen, dann den Außenreifen, bis er richtig sitzt, und zuletzt die Innenkammer auf 6 bar befüllen. Abschließend die Kontermutter anziehen.


Tipp: Der Ventilbereich ist ein neuralgischer Punkt. Wenn der Außenreifen hier Luft verliert, hilft es oft 1) den Innenreifen etwas stärker aufzupumpen, 2) die Kontermutter am Ventil nachzuziehen und 3) die Dichtmilch durch Schütteln hierhinzuleiten. Dann klappt’s.

Fazit zum Schwalbe Procore-System

Procore schlägt gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Sorgloses Fahren mit sagenhaft niedrigen Drücken, herausragende Traktion und großer Zugewinn von Komfort. Auch bei unter 1 bar Druck bleibt der Reifen in Kurven stabil, und sollte der Außenreifen doch mal Luft verlieren, kann man auf dem Innenreifen nach Hause rollen. Ganz nebenbei hilft der Innenreifen auch noch beim Abdichten des Schlauchlos-Systems – egal, auf welcher Felge und mit welchem Reifen. Unter Gravity-Piloten wird sich das System schnell durchsetzen. Touren-Biker müssen Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen: Sind Traktion und Pannenschutz wichtiger, oder Leichtbau? Sie haben die Wahl!


PROCORE Komplett-Set: Vorerst wird Procore nur als Komplett-Set für ein Bike zu haben sein – mit zwei Procore-Innenreifen (blau), Spezialschläuchen, Airguides, Dichtmilch sowie Montage-Flüssigkeit und Reifenheber. Später auch einzeln.


Infos www.schwalbe.com
Preis 179 Euro (voraussichtlich Anfang 2015)
Formate 26", 27,5'' und 29''
Kompatibilität mit allen Felgen ab ca. 23 mm Innenweite aufwärts, und mit allen Tubeless-ready-Reifen kombinierbar

  Ab jetzt im Laden verfügbar: Das Procore-Set von Schwalbe kostet 179 Euro.Foto: Hersteller
Ab jetzt im Laden verfügbar: Das Procore-Set von Schwalbe kostet 179 Euro.

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