Neue Dichtmilch für Tubeless-Laufräder

Stefan Frey

 · 27.05.2016

Neue Dichtmilch für Tubeless-LaufräderFoto: Stefan Frey
Neue Dichtmilch für Tubeless-Laufräder

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Wer schlauchlos fährt, kennt No Tubes. Die Dichtmilch der Amis schließt seit Jahren Löcher in Schlauchlos-Reifen. Ganz neu jetzt das Race Sealant: mit größeren Latex-Partikeln für größere Löcher.

Wer mit offenen Augen am Stan's-Stand auf dem BIKE Festival in Willingen vorbei schlendert, dem wird nicht nur das neue Stan's Logo ins Auge stechen. Mareen Werner, Marketing-Frau bei Sport Import, hat auch das neue Race Sealant des amerikanischen Herstellers im Gepäck – oder in diesem Fall in der Hand.

Mehr Partikel mit größerem Durchmesser

Das Race Sealant wird bereits seit einigen Jahren fleißig im Profi-Zirkus getestet und ist jetzt auch endlich für Endverbraucher erhältlich. Die Dichtmilch enthält etwa doppelt so viele Latex-Partikel wie die Standardmilch, zudem befinden sich in der Flasche sogenannte XL-Partikel. Die sollen auch große Löcher bis zu acht Millimeter Durchmesser zuverlässig verschließen. An der Flüssigkeit selbst hat Stan's ebenfalls getüftelt. Löcher in der Reifen-Seitenwand sollen jetzt noch schneller als bisher verschlossen werden.

bike/M4010828Foto: Stefan Frey

Kleine Nachteile in der Anwendung

Inhaltstoffbedingt hat das Race Sealant aber auch ein paar Nachteile. Durch den extrem hohen Anteil an Dichtpartikeln kann die Milch nicht wie gehabt über das Ventil eingefüllt werden, da es sonst verstopfen würde. Außerdem wird das Race Sealant nur als Flasche mit 946 ml Inhalt erhältlich sein, weil der Inhalt in kleineren Verpackungen zu schnell verklumpen würde.

Das Standard-Sealant wird übrigens auch weiterhin erhältlich sein. Wir haben uns bereits ein paar Flaschen des neuen Race Sealant in die Taschen gestopft und werden demnächst ausführlicher darüber berichten.

Stefan Frey

Stefan Frey

Redakteur

Stefan Frey ist Niederbayer, er liebt die moosig-lehmigen Trails des Bayerischen Waldes ebenso wie den schroffen Fels der Dolomiten. Für technische Abfahrten nimmt er nahezu jeden Anstieg in Kauf – gerne aus eigener Kraft. Als Zubehör-Spezialist ist er die erste Anlaufstelle bei Fragen zu Ausrüstung und Anbauteilen, während er als Textchef die Sprachkrümel von den Seiten der BIKE-Print-Ausgaben fegt.

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