Mit dem neuen Minion DHX stellt Maxxis offensichtlich ein echtes Gravity-Profil auf die Trails. Allein das recht hohe Gewicht prädestinieren den Reifen für Bikepark- oder E-Mountainbike-Einsätze - und weniger für Trailorientierte Touren. Wir sind gespannt, wie sich der Minion DHX in der Praxis fährt und wie er im Vergleich zu DHR II und Assegai funktioniert.
Im Downhill-Worldcup war er schon länger unterwegs, jetzt geht der neue Gravity-Reifen von Maxxis in Serie. Der Minion DHX wurde ausdrücklich sowohl als Vorder- als auch als Hinterradreifen entwickelt und soll sich auf Rennstrecken, im Bikepark sowie auf leistungsstarken E-MTBs besonders wohlfühlen. Ein Tourenreifen ist der Minion DHX definitiv nicht, das macht schon ein Blick auf die Gewichte klar.
Grundlage für den DHX ist eine komplett neue Laufflächenkonstruktion. Verstärkte Schulterstollen sollen auch unter extremer Kurvenbelastung nicht abknicken, während feine Lamellen dafür sorgen, dass sich die Lauffläche besser an den Untergrund anschmiegt. Laut Maxxis entsteht so ein spürbar höherer Grip sowie ein sanfterer, intuitiverer Übergang von den Mittel- zu den Schulterstollen beim Einlenken – beides Eigenschaften, die gerade bei hohen Kurvengeschwindigkeiten den Unterschied machen können.
Im direkten Vergleich mit dem bewährten Minion DHR II soll der DHX ein gleichwertiges Roll- und Bremsverhalten bieten, in puncto Kurvenstabilität und -präzision aber deutlich zulegen.
Zum Verkaufsstart am 29. Juli 2026 ist der Neuling zunächst in limitierter Stückzahl und nur in einer Version erhältlich. Los geht#s nämlich mit der Race-Version, mit der Goldstone und Shaw in den Saisons 2025 und 2026 bereits mehrere Downhill-Weltcuprennen gewonnen haben. Diese Variante kommt mit der neuen Maxxis DH-Karkasse und klebrigem Maxxgrip-Gummi. In dieser Kombi ergibt sich für den 29 x 2,5er-Reifen ein üppiges Gewicht von 1525 Gramm.
Die neue DH-Karkasse mit progressiver Seitenwandsteifigkeit soll mehr Stabilität bei hohen Kurven- und Aufprallkräften bringen und gleichzeitig erlauben, den Luftdruck gegenüber dem Vorgänger um rund 0,2 bar abzusenken – mit positiven Auswirkungen auf Traktion und Fahrstabilität, ohne den Durchschlagschutz zu verschlechtern.
Doch keine Sorge: Den Minion DHX wird es auch in gemäßigten Varianten für Enduro-Fahrer und E-Mountainbiker geben. Das vollständige Angebot soll schrittweise um die Karkassen Doubledown und Exo+, sowie die härtere Maxxterra Gummimischung komplettiert werden. Der Fokus liegt dabei auf 29 Zoll (6 Modelle), doch auch in 27,5 Zoll gibt es vier Varianten. Bei der Breite geht Maxxis ausschließlich auf 2,5 Zoll. Die Preise landen zwischen 80 und 85 Euro. Folgende Optionen sollen spätestens ab Anfang 2027 verfügbar sein:

Redakteur CvD
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