Magic Mary mag hinten keine Noppen

Dimitri Lehner

 · 19.11.2013

Magic Mary mag hinten keine NoppenFoto: Daniel Simon
Magic Mary mag hinten keine Noppen
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Der "Magic Mary" ist bei Schwalbe der neue Allrounder für abfahrtsorientierte Biker. Besonders als Vorderreifen empfehlenswert.

  Reifen Schwalbe Magic Mary im FREERIDE-Test: Am Hinterreifen lösen sich die Noppen.Foto: Daniel Simon
Reifen Schwalbe Magic Mary im FREERIDE-Test: Am Hinterreifen lösen sich die Noppen.

Den Reifen gibt es in drei Gummimischungen (Vert-, Trail- und Pace-Star) und mit drei unterschiedlichen Karkassen (Snakeskin, Super Gravitiy und DH). Wir haben ihn in allen Gummimischungen und den beiden leichteren Karkassenvarianten als Vorder- und Hinterreifen getestet.

Der "Magic Mary" funktioniert im Neuzustand hervorragend, bietet sowohl bei Nässe als auch im Trockenen enormen Grip und guten Kurvenhalt. Die Trailstar-Mischung stellt einen sehr guten Kompromiss aus Haftung und Verschleiß dar. Das weiche Vertstar-Modell rollt spürbar schlechter, greift aber nochmal besser. Für uns neben dem "Highroller II 3C" der beste Enduro- und Freeridereifen am Vorderrad. Die verstärkte Supergravity-Karkasse macht ihn deutlich pannenresistenter, wiegt dafür knapp 200 Gramm mehr.

Verlagssonderveröffentlichung

Aber (es gibt immer ein Aber): Der "Magic Mary" hat, wenn er als Hinterreifen gefahren wird, ein altbekanntes Schwalbe-Problem: Die Noppen reißen ab! Es reicht ein Tag im Bikepark und die Außenstollen haben sich zur Hälfte von der Karkasse gelöst. Schade, denn das Profil arbeitet auch hinten eigentlich super.


PLUS Grip und Dämpfung, SG-Karkasse pannenresistent, enormer Kurvenhalt
MINUS Noppen reißen ab, deshalb nur vorne zu empfehlen!


FAZIT Als Vorderreifen ist der"Magic Mary" als Allrounder uneingeschränkt empfehlenswert. Als Hinterreifen leider nicht, weil die Noppen schnell abreißen.


Preis ab 54,90 Euro
Gewicht ab 800 Gramm
Info www.schwalbe.com

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