Kenda Honey Badger Pro-Reifen im Einzeltest

Stefan Frey

 · 01.06.2014

Kenda Honey Badger Pro-Reifen im EinzeltestFoto: Georg Grieshaber
Kenda Honey Badger Pro-Reifen im Einzeltest
Die überarbeitete Version von Kendas All-Mountain-Klassiker Honey Badger fällt in 2,2-Zoll-Breite als 29er-Pneu ziemlich voluminös aus.

Im Schotter und auf verwurzeltem Waldboden rollt er sehr gut und bietet erstaunlich viel Grip. Nasse Wurzeln muss man genauso wenig fürchten wie runde, nasse Steine. Den Honey Badger bringt nichts zum Rutschen. Das offene Profil setzt sich schnell mit Schlamm zu, reinigt sich aber recht schnell wieder. Sobald der Boden aber richtig tief wird, ist mit dem Grip Schluss. In schnellen Schotterkurven greifen die höheren Seitenstollen ordentlich in den Untergrund. Von Durchstichen blieb unser Tester trotz frischer Scherben vor der Haustüre verschont. Der Durchschlagschutz war bei unseren Praxis-Tests absolut ausreichend. Fazit: super Allrounder mit viel Grip und Kurvenhalt, auch wenn es lose oder nass ist. Nur im tiefen Schlamm stößt der Kenda-Reifen an seine Grenzen. Fairer Preis.


PLUS Fairer Preis, guter Kurvenhalt, viel Grip auf nassen Steinen
MINUS Selbstreinigung im tiefen Schlamm, relativ hohes Gewicht


Gewicht 777 Gramm
Preis ca. 40 Euro

Stefan Frey

Stefan Frey

Redakteur

Stefan Frey ist Niederbayer, er liebt die moosig-lehmigen Trails des Bayerischen Waldes ebenso wie den schroffen Fels der Dolomiten. Für technische Abfahrten nimmt er nahezu jeden Anstieg in Kauf – gerne aus eigener Kraft. Als Zubehör-Spezialist ist er die erste Anlaufstelle bei Fragen zu Ausrüstung und Anbauteilen, während er als Textchef die Sprachkrümel von den Seiten der BIKE-Print-Ausgaben fegt.

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