​Ambit erweitert Breach-SerieNeues Composite-Flatpedal unter 50 Euro

Max Fuchs

 · 16.07.2026

​Ambit erweitert Breach-Serie: Neues Composite-Flatpedal unter 50 EuroFoto: Ambit
Mit dem Breach CEC erweitert erweitert der Komponeten-hersteller aus Oberammergau seine Flatpedal-Serie um ein günstigeres Modell. Das neue Ambit-Flatpedal übernimmt die Plattformform der bisherigen Breach-Familie, setzt aber auf einen Pedalkörper aus Verbundmaterial und verzichtet auf die sogenannte „Rotation Brake“. Der Preis: 49,95 Euro. Wir haben alle Infos und ordnen die neuen Pedale im Vergleich zu Konkurrenz ein.

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Fazit von BIKE-Redakteur Max Fuchs

Mountainbiken ist längst kein günstiges Hobby mehr. Auch bei Flatpedalen sind Preise von weit über 100 Euro für hochwertige Modelle inzwischen keine Seltenheit. Umso erfreulicher ist es, dass Ambit seine bewährte Breach-Plattform und Features wie das wartungsfreundliche Service-Screw-System nun auch in einem Composite-Pedal für gerade einmal 49,95 Euro anbietet.

Besonders spannend: Mit diesem Preis positioniert sich das Breach CEC sogar unter vielen etablierten Konkurrenten. So kostet das Race Face Chester Composite rund 70 Euro, das SQlab 50X Flat schlägt sogar mit etwa 80 Euro zu Buche. Ob das Ambit-Pedal in Sachen Grip, Haltbarkeit und Lagerqualität mit den Platzhirschen mithalten kann, können wir hoffentlich bald selbst testen. Preislich setzt das Breach CEC aber schon jetzt ein starkes Ausrufezeichen.

​Technische Daten

  • Preis: 49,95 Euro
  • Material Pedalkörper: Verbundmaterial (Composite)
  • Achse: CrMo-Stahl
  • Maße: 111 × 99 mm
  • Bauhöhe: 18 mm (Achse), 14 mm (außen)
  • Pins: 10 pro Seite, 4 mm Höhe
  • Gewicht: 333 g (Paar)
  • Farben: Schwarz, Grau, Orange

​Warum setzen Hersteller auf Composite-Pedale?

Beim Breach CEC besteht der Pedalkörper aus einem Composite-Material, also einem glasfaserverstärkten Kunststoff. Gegenüber Aluminium lässt sich dieses Material günstiger herstellen und steckt harte Steinkontakte dennoch erstaunlich gut weg. Statt tiefer Kratzer oder Dellen entstehen meist nur oberflächliche Schleifspuren. Der Nachteil: Was die Dauerhaltbarkeit angeht, können Kunststoffpedale mit Leichtmetall-Varianten meist nicht mithalten.

Das ist neu am Breach CEC

Das Breach CEC richtet sich an Trail-, Enduro- und Bikepark-Fahrer, die ein klassisches Flatpedal mit direktem Fahrgefühl suchen. Herzstück ist ein Composite-Pedalkörper, kombiniert mit einer CrMo-Stahlachse. Trotz der einfacheren Konstruktion soll das Pedal dieselbe bewährte Standfläche der teureren Breach-Modelle bieten.

Für den nötigen Halt sorgen zehn austauschbare Pins pro Seite mit einer Höhe von vier Millimetern. Das Pedal misst 111 x 99 Millimeter, baut außen 14 Millimeter beziehungsweise an der Achse 18 Millimeter hoch und bringt laut Hersteller 333 Gramm pro Paar auf die Waage.

Ebenfalls an Bord ist das bereits von den höherwertigen Breach-Modellen bekannte Service-Screw-System. Es soll die Wartung vereinfachen und einen schnellen Zugang zum Innenleben des Pedals ermöglichen.

Das Breach CEC ersetzt die bisherigen Breach-Modelle nicht, sondern ergänzt das Sortiment als preisgünstigere Alternative. Erhältlich ist das Flatpedal in Schwarz, Grau und Orange. Der Preis liegt bei 49,95 Euro.

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Max Fuchs

Max Fuchs

Redakteur

Max Fuchs hat seine ersten Mountainbike-Kilometer bereits mit drei Jahren gesammelt. Zunächst Hobby-Rennfahrer und Worldcup-Fotograf im Cross-Country-Zirkus, jetzt Testredakteur und Fotograf bei BIKE. Sein Herz schlägt für Enduros und abfahrtsstarke Trailbikes – gern auch mit Motor. Bei der Streckenwahl gilt: je steiler und technischer, desto besser.

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