Für die kommende Saison passt Enve die Namensgebung seiner Lenker und Vorbauten an die Bezeichnungen der Laufräder an. So heißen die neuen Modelle nicht einfach mehr Riser oder Flat Bar, sondern analog zu den Laufrädern M5, M6, M7 und M9. Das soll vor allem die Zuordnung erleichtern.
Dabei haben es die Amis aber natürlich nicht belassen. Für die neuen Lenker wurden komplett neue Formen und neue Layups entwickelt, sodass für jeden Einsatzbereich das optimale Verhältnis aus Gewicht, Steifigkeit und Flex erzielt werden kann. Bis der finale Aufbau an die Fertigung in Fernost übergeben werden konnte, wurden im Hauptquartier in den USA mehr als 100 Prototypen gefertigt, gefahren und wieder verworfen.
Die XC-Version wird zukünftig M5 genannt und in einer Breite von 760 Millimeter erhältlich sein. Für den Trail-Einsatz wurden die beiden M6-Modelle entwickelt. Sie sind jeweils 780 Millimeter breit und mit einem Rise von 7 oder 9 Millimeter zu haben. Beide Modelle werden an einen 31,8er-Vorbau geklemmt. Der läuft übrigens auch in der kommenden Saison unverändert weiter.
Etwas härter darf es dann mit dem Enduro-Lenker M7 zur Sache gehen. Die drei verschiedenen Höhen (10, 25 und 40 Millimeter) sind allesamt fette 800 Millimeter breit und erhalten eine 35-Millimeter-Klemmung. Dafür wurde auch ein komplett neuer Vorbau entwickelt, leicht, steif und haltbar.
Der Downhill-Lenker M9 kommt auf Wunsch vieler Fahrer weiterhin mit der klassischen 31,8-Millimeter-Klemmung und wahlweise mit 30 oder 50 Millimeter Rise. Die Breite beträgt 810 Millimeter.

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