Renthal Apex V2Zweiter Frühling für den Vorbau-Klassiker

Jan Timmermann

 · 13.04.2026

Neuauflage eines Klassikers: Der Renthal Apex V2 Vorbau ist da!
Foto: Renthal
Renthal schickt den Apex V2 in eine neue Runde. Der legendäre Renthal Vorbau machte sich mit hoher Steifigkeit und präziser Fertigung früh viele Freunde im Gravity-Bereich. Vorbauten stehen nicht oft im Rampenlicht, doch der Renthal Apex schrieb Geschichte. Nun gibt es einen Nachfolger-Vorbau und die farblich passenden Kleinteile gleich dazu.

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​Renthal bringt den Apex V2 auf die Trails und begleitet die Neuauflage mit neuen Spacern und Top-Caps aus eigenem Hause. Kaum ein Vorbau hat sich im Mountainbike-Zirkus einen so legendären Ruf erarbeitet wie der Renthal Apex: Entstanden aus der Rennsport-DNA der britischen Marke, die ursprünglich im Motocross groß wurde, brachte der Apex frischen Wind in eine oft unterschätzte Komponente. Als Renthal den Vorbau erstmals vorstellte, war klar: Hier geht es nicht nur um ein weiteres CNC-gefrästes Teil, sondern um maximale Steifigkeit bei minimalem Gewicht – entwickelt mit Feedback von World-Cup-Profis und unter härtesten Bedingungen getestet. Schnell avancierte der Apex zum Liebling vieler ambitionierter Trail- und Enduro-Fahrer, die Wert auf präzises Lenkverhalten legen. An dieses Erbe soll nun der Renthal Apex V2 anknüpfen. Wir haben alle Infos zum neuen Vorbau von Renthal.

Renthal Apex V2 im Detail

  • Preis: 129,99 Euro
  • Materialien: 2014er Alu (Körper) / 7050er Alu (Lenkerklemmung) / Stahl (Schrauben)
  • Klemmung: 31,6 / 35 mm
  • Länge: 31 oder 33 / 40 / 50 mm
  • Spacer-Top-Cap-Set: 2,5 / 5 / 10 / 20 mm (26,99 Euro / 27 g)

Mehr Optionen und Haltbarkeit

Renthal verspricht für den Apex V2 eine gesteigerte Haltbarkeit, indem der Vorbau geschmiedete und CNC-gefräste Elemente miteinander kombiniert. Der Körper entsteht aus 2014er Aluminium, während die Klemm-Elemente aus dem 7050er Alu bestehen. Um das Gewicht gering zu halten und das Finish aufzuwerten, wird auch die Innenseite der Hohlteile aufwändig bearbeitet. Ein mit 56 Millimetern extra breiter Vorbaukörper soll eine nochmals höhere Verdrehsteifigkeit bieten. Für einen verbesserten Halt am Gabelschaft soll eine überarbeitete, mit neuem Winkel entwickelte Klemmung sorgen. Erhalten bleibt die bewährte, 260 Grad umschlingende Lenkerklemmung. Der neue Renthal Apex V2 Vorbau wird in den Längen 40 und 50 Millimeter sowie bei 31,8er Klemmung in 31 Millimetern, bei 35er Klemmung in 33 Millimetern Länge angeboten. Durch die neuen superkurzen Optionen reagiert Renthal auf moderne Trailbike- und Enduro-Geometrien. Die kompakte und extrasteife Bauform soll ein direktes Lenkverhalten bescheren. Die schwarze Schrauben-Hardware besteht aus haltbarem, rostfreiem Stahl. Der neue Renthal Vorbau soll 129,99 Euro kosten.

Spacer und Top-Cap im Renthal-Style

Zusammen mit dem Apex V2 präsentiert Renthal passende Spacer und Top-Caps, um das Cockpit technisch und optisch abzurunden. Auch die Kleinteile bestehen aus hochwertigem, CNC-gefrästem Aluminium. Das Spacer-Set enthält vier Teile mit zweieinhalb, fünf, zehn und 20 Millimetern Höhe. Die Top-Cap wird via leichter Aluminiumschraube geklemmt. Das komplette Set aller teile bringt es auf gerade einmal 27 Gramm. Für die klassische Renthal-Optik sorgen anodisierte Oberflächen und gelaserte Logos. Auch hier besteht die Farbauswahl aus Schwarz oder Alu-Gold.

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​Fazit

Ich fand den Renthal-Vorbau schon immer geil. Die dezente Optik und hochwertig gefräste Kanten geben dem Cockpit einen Motorsport-Style mit einem Hauch von Understatement. Die Optimierung bei Haltbarkeit und Steifigkeit holen den Apex V2 in die technische Gegenwart. Spannend sind auch die extrakurzen Optionen und das Finish-Kit mit Spacern und Top-Cap. - Jan Timmermann, BIKE-Redakteur

Jan Timmermann

Jan Timmermann

Redakteur

Jan Timmermann ist ein Mountainbiker aus echtem Schrot und Korn. Dabei deckt sein Interesse von Marathon- bis Trailbikes und von Street bis Gravel fast alles ab. Getreu dem Motto „das Leben ist zu kurz für langweilige Fahrräder“ hängt Herz des Technik-Redakteurs jedoch vor allem an Bikes mit Charisma. Nebenbei leitet Jan auch noch das Fitness-Resort unserer Radsport-Marken.

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