Laufräder

Leicht und steif: Italo-Laufräder Alchemist im Test

Stefan Loibl

 · 04.06.2015

Leicht und steif: Italo-Laufräder Alchemist im TestFoto: Georg Grieshaber

Tifosi-Racer lieben Leichtbau, Carbon und schmale Lenker. Doch an oberster Stelle steht die Optik. Und in diesem Punkt können die handgefertigten Carbon-Laufräder von Alchemist punkten.

Die hochgezogenen Felgen ergeben zusammen mit den 28 Messerspeichen und der überdimensionalen Nabe ein einschüchterndes Bild für die Konkurrenten im Startblock. Das Fauchen des Freilaufs unterstreicht das noch. Speziell Rennfahrer dürften mit den verwindungssteifen Laufrädern, die in der Nähe von Venedig gefertigt werden, ihre Freude haben. Die ungleichmäßige, spezielle Oberfläche soll die Kohlefaserstruktur zudem konsequenter vor Steinschlägen schützen als abgerundete Formen. Nach mehreren hundert Kilometern bei Matsch, Kälte und Streusalz laufen die 29-Zoll-Laufräder rund wie am ersten Tag. Auch die Speichenspannung lässt nicht locker. Das sollte man allerdings bei dem stolzen Preis auch erwarten können. Wir hatten die CC-Version mit Clincher-Felgen (90 Kilo Gewichtsbeschränkung) im Test. Naben-Adapter gibt es für Schnellspanner, Lefty-Gabel und gängige Steckachsdurchmesser.


Funktionalität ***** (fünf von max. 6 Sternen)
Haltbarkeit ****** (sechs von max. 6 Sternen)


Preis 2266 Euro
Gewicht 1369 Gramm
Info www.alchemistbikes.com

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