​FSA KFX i30Neue Carbon-XC-Laufräder - Weltcup-Speed bei nur 1.250 Gramm

Stefan Frey

 · 19.09.2026

FSA geht mit einem brandneuen Race-Laufradsatz an den Start. Bereits vor der offiziellen Vorstellung konnte der KFX i30 Laufradsatz erste Lorbeeren im XC-Worldcup einheimsen.
Foto: FSA/Thomas Weschta
Auf modernen Cross-Country-Strecken müssen Laufräder weit mehr können als nur leicht sein. Weltcup-Strecken werden technischer, die Geschwindigkeiten höher, die Fahrer verlangen maximale Effizienz bergauf, präzises Handling im Downhill und hohe Zuverlässigkeit. Mit dem neuen KFX i30 präsentiert FSA einen Carbon-Laufradsatz, der genau diesen Spagat meistern soll. Entwickelt mit Profi-Teams und bereits erfolgreich auf Weltcup-Niveau eingesetzt.

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Vorschusslorbereen verdient man sich heute nur noch selten. Doch die Prototypen der neuen FSA KFX i30 Laufräder konnten noch vor der offiziellen Markteinführung bereits beachtliche Erfolge feiern. Laut FSA kamen sie unter anderem bei Weltmeisterschaftserfolgen von Alan Hatherly und Luca Martin zum Einsatz. FSA hat die Entwicklung des neuen KFX i30 eng mit Athleten aus dem Spitzenbereich abgestimmt. Vor allem die Teams von Cannondale Factory Racing und Lapierre Factory Racing lieferten kontinuierliches Feedback aus Training und Wettkampf.


Leichtgewicht mit 30-Millimeter-Innenweite

Mit einem Systemgewicht von lediglich 1.250 Gramm pro Laufradsatz positioniert sich das KFX i30 klar im High-End-Segment moderner XC-Laufräder. Gleichzeitig setzt FSA auf eine heute nahezu ideale Innenweite von 30 Millimetern. Die Kombination soll zwei zentrale Vorteile bringen: Moderne XC-Reifen werden optimal abgestützt, und die Aufstandsfläche wird vergrößert, was mehr Traktion liefert. Gerade auf losen Untergründen, Wurzeln und technischen Weltcup-Kursen verspricht FSA mehr Kontrolle und Kurvenstabilität. Gleichzeitig sollen niedrigere Luftdrücke möglich sein, ohne dass sich der Reifen schwammig anfühlt.

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Asymmetrische Felge für mehr Stabilität

Ein zentrales Merkmal des KFX i30 ist die asymmetrische Carbonfelge. Durch die versetzte Positionierung des Speichenbettes sollen die Speichenspannungen auf Antriebs- und Nicht-Antriebsseite besser ausbalanciert werden. Das Ergebnis ist laut FSA ein stabilerer Laufradaufbau mit höherer Haltbarkeit und besserer Spurtreue. Im Klartext bedeutet das:

  • höhere Stabilität in Anliegern
  • bessere Linienwahl in technischen Passagen
  • geringerer Wartungsaufwand durch stabilere Speichenspannungen

Neue PRS-Nabe mit 72 Zähnen

Beim Antrieb der Hinterradnabe setzt FSA auf die neue PRS-Ratschenplattform. Im Inneren arbeitet ein 72-Zähne-Ratschensystem, das besonders schnelles Einrasten ermöglichen soll. Die hohe Zahl an Eingriffspunkten verbessert die Kraftübertragung insbesondere bei kurzen Antritten, technischen Kletterpassagen oder explosiven Beschleunigungen aus Kurven heraus. Zusätzlich verbaut FSA sieben gedichtete Industrielager und eine 6-Loch-Bremsscheibenaufnahme


Direktzug-Speichen und ABS-Nippel

Auch beim Speichenaufbau verfolgt FSA einen konsequenten Ansatz. Zum Einsatz kommen Direct-Pull-Aero-Speichen, die auf klassische J-Bends verzichten. Dadurch sollen Spannungsspitzen reduziert und die Kraftübertragung verbessert werden. Ein weiteres Detail sind die Alpina ABS-Nippel. Das Anti-Blocking-System nutzt eine selbstsichernde Konstruktion, die ein Verdrehen beziehungsweise selbstständiges Lockern erschweren soll. FSA verspricht sich davon eine längere Haltbarkeit der Zentrierung, weniger Nacharbeiten und geringeren Wartungsaufwand im Renneinsatz.


Felgenprofil gegen Durchschläge

Neben Gewicht und Steifigkeit spielte auch die Widerstandsfähigkeit eine große Rolle bei der Entwicklung. FSA spricht von einem speziell optimierten Felgenprofil, das harte Schläge besser absorbieren und das Risiko von Durchschlägen reduzieren soll. Hinzu kommt ein spezielles Felgenhorn-Design, das bei sogenannten Pinch Flats helfen soll.

Gerade moderne XC-Strecken mit steinigen Rock Gardens, Drops und hohen Geschwindigkeiten verlangen heute deutlich robustere Laufräder als noch vor wenigen Jahren.


Lebenslange Garantie

Besonders selbstbewusst zeigt sich FSA beim Thema Qualität. Der KFX i30 wird vollständig im eigenen Haus produziert. Sowohl Carbonfelgen als auch Naben stammen aus eigener Fertigung und werden anschließend von Hand aufgebaut. Als Ausdruck dieses Qualitätsanspruchs nimmt FSA den Laufradsatz in sein Lifetime Warranty Programm auf.


FSA KFX i30 - Infos & Preis

  • Carbon-Laufradsatz für XC, XCO und Marathon
  • Gewicht: 1.250 g pro Satz
  • Asymmetrische Carbonfelge mit Hookless-Tubeless-Design
  • 30 mm Innenweite / 36 mm Außenbreite
  • Direct-Pull-Aero-Speichen und Alpina ABS-Nippel
  • PRS-Nabe mit 72-Zähne-Ratsche
  • 7 gedichtete Industrielager
  • Microspline- und XD-kompatibel
  • ISO-6-Loch-Aufnahme
  • Lebenslange Garantie
  • Preis: 2.189 Euro

Fazit aus Redakteurssicht

Der neue KFX i30 zeigt, wohin sich moderne XC-Laufräder entwickeln. Reines Leichtbau-Denken tritt zunehmend in den Hintergrund. Stattdessen stehen Traktion, Kontrolle und technische Abfahrtsperformance stärker im Fokus. Mit 30-Millimeter-Innenweite, asymmetrischer Felgenkonstruktion und schneller 72-Zähne-Ratsche folgt FSA exakt diesem Trend. Gleichzeitig bleibt das Gewicht mit 1.250 Gramm auf absolutem Topniveau.

Besonders interessant wirkt die Kombination aus geringem Gewicht und hoher Trail-Tauglichkeit. Damit richtet sich der Laufradsatz nicht nur an klassische XCO-Racer, sondern auch an ambitionierte Marathonfahrer und moderne Downcountry-Piloten.


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Stefan Frey

Stefan Frey

Redakteur

Stefan Frey ist Niederbayer, er liebt die moosig-lehmigen Trails des Bayerischen Waldes ebenso wie den schroffen Fels der Dolomiten. Für technische Abfahrten nimmt er nahezu jeden Anstieg in Kauf – gerne aus eigener Kraft. Als Zubehör-Spezialist ist er die erste Anlaufstelle bei Fragen zu Ausrüstung und Anbauteilen, während er als Textchef die Sprachkrümel von den Seiten der BIKE-Print-Ausgaben fegt.

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