e*thirteen Sidekick FluxLaufräder mit Anti-Kickback-Technologie

Josh Welz

 · 22.05.2026

e*thirteen Optimus Sidekick Flux: Das leichteste Laufradset nutzt Flux 33 Felgen vorne und Flux 43 hinten. Die Pro Carbon Version wiegt 1595 Gramm im 29-Zoll-Format.
Foto: e*thirteen
​e*thirteen kombiniert Anti-Kickback-Naben mit konkaven Flux-Felgen zu drei neuen Laufradserien. Die Sidekick Flux Laufräder entkoppeln Antrieb und Federung, absorbieren Vibrationen und bieten werkzeugfreie Freilaufwinkel-Einstellung.

Themen in diesem Artikel

​e*thirteen stellt die Sidekick Flux Laufräder vor, die Anti-Kickback-Naben mit speziell abgestimmten Felgen kombinieren. Die Naben entkoppeln den Antrieb von der Federung und bieten eine werkzeugfreie Einstellung des Freilaufwinkels. Drei Modellreihen decken Trail bis Downhill ab: Die leichten Optimus-Laufräder sind für kurze Federwege vorgesehen, kommen ausschließlich in Carbon und wiegen nur 1595 Gramm. Der Allrounder Sylvan und der DH/Enduro-Satz Grappler kommen jeweils in einer Carbon- und zwei Alu-Ausführungen. Die Preise starten bei 599,90 Euro für die günstigsten Alu-Modelle und reichen bis 1649,90 Euro für die Carbon-Modelle.

​Was ist überhaupt der Freilaufwinkel?

Die Sidekick-Naben bilden das Herzstück der Flux-Laufräder, entkoppeln den Antrieb von der Federung und reduzieren damit den sogenannten "Kickback"-Effekt, bei dem die Kettenzugkräfte die Federung beeinflussen. Der Freilaufwinkel gibt an, wie weit sich das Hinterrad drehen muss, bevor der Antrieb wieder greift, nachdem man aufgehört hat zu treten. An der Sidekick-Nabe kann der Freilaufwinkel werkzeuglos in drei Stufen eingestellt werden: 9, 13 und 18 Grad. Zudem sollen die Naben nahezu lautlos sein.

Freilaufwinkel: Das bewirken die Einstellungen

  • 9° = schnelles Eingreifen - die Kette greift nach einer sehr kurzen Raddrehung wieder
  • 13° = Mittelweg - Balance zwischen Reaktion und Kickback-Absorption
  • 18° = maximale Kickback-Absorption - mehr "Leerweg", die Federung wird weniger vom Antrieb beeinflusst

Konkave statt konvexe Felgenform

Die neue Laufradserie baut auf der kürzlich erweiterten Sidekick-Naben-Linie auf und kombiniert diese mit Flux-Felgen, die unterschiedlich für Vorder- und Hinterrad konstruiert sind. Die Felgen nutzen eine konkave Bauform statt der traditionellen konvexen Außenform. Diese Konstruktion soll als zusätzliche Federung wirken und hochfrequente Vibrationen vom Trail absorbieren. Alle Felgen kommen mit 30 Millimeter Maulweite (Innenbreite). Die Vorderradfelgen sind auf maximale Nachgiebigkeit und Traktion ausgelegt, während die Hinterradfelgen für Schlagfestigkeit und Kraftübertragung konstruiert wurden.

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​Drei Modellreihen für verschiedene Einsatzbereiche

Die Optimus-Serie richtet sich an gewichtsbewusste Fahrer von Bikes mit kurzem Federweg. Das leichteste Laufradset nutzt Flux 33 Felgen vorne und Flux 43 hinten. Die Pro Carbon Version wiegt 1595 Gramm im 29-Zoll-Format. Die Sylvan-Serie für All-Mountain-Bikes und E-MTBs verwendet Flux 43 Felgen vorne und Flux 54 hinten. Hier wiegt die Pro Carbon Version 1685 Gramm, die Pro Aluminum 1910 Gramm und die Aluminum-Version 2035 Gramm. Die Grappler-Serie für Enduro und Downhill nutzt eine Mischung aus Flux 54, 55 und 66 Felgen. Die Gewichte liegen bei 1990 Gramm für Pro Carbon, 2145 Gramm für Pro Aluminum und 2250 Gramm für Aluminum. Alle Sidekick Flux Laufräder sind für Class-1 E-MTBs zugelassen.

Die wichtigsten Fakten

Technische Highlights

  • Konkave Flux-Felgen mit 30 mm Innenbreite
  • Sidekick-Naben mit 9°, 13° oder 18° Freilaufwinkel (werkzeugfrei einstellbar)
  • Nahezu lautloser Freilauf durch gelöste Sperrklinken

Gewichte (29")

  • Optimus Pro Carbon: 1.595 g
  • Sylvan Pro Carbon: 1.685 g | Pro Alu: 1.910 g | Alu: 2.035 g
  • Grappler Pro Carbon: 1.990 g | Pro Alu: 2.145 g | Alu: 2.250 g

Preise pro Laufradsatz

Garantie

  • Carbon & Pro-Alu-Felgen: lebenslang
  • Sidekick-Naben: 10 Jahre
  • Nabenlager: lebenslang
  • Normale Alu-Felgen: Crash-Replacement

Josh Welz

Josh Welz

Chefredakteur

Josh Welz ist studierter Sportjournalist und prägt als Chefredakteur die publizistische Ausrichtung der BIKE. 2016 griff Welz den E-Trend auf und entwickelte den Titel EMTB. Entsprechend bewegt er sich gerne zwischen den Welten. Da seine Begeisterung für knackige Trails aber größer ist als sein Trainingsfleiß, schlägt das Pendel häufig in Richtung „E“ aus.

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