DauerläuferSo funktioniert der Laufradtest von BIKE

Robert Kühnen

 · 01.06.2020

Dauerläufer: So funktioniert der Laufradtest von BIKEFoto: Robert Niedring
Dauerläufer: So funktioniert der Laufradtest von BIKE

Dauerlauf, Crash-Test und Freilauffolter: Zwölf MTB-Laufräder von Cross Country bis Enduro mussten im BIKE-Test beweisen, ob sie dauerhaft Freude machen und ob Carbon auch hier Alu den Rang abläuft.

Willkommen zum umfassendsten Test von Trail-Laufrädern, den wir bei BIKE bislang durchgeführt haben. Sogar durch den Gehörschutz sind die harten Antritte der Testmaschine vernehmbar: klack, klack, klack! Die Freilauffolter ist neuer Bestandteil des BIKE-Tests und findet in den Hallen von Syntace statt, in denen wir uns für Teile der Prüfung eingerichtet haben.

Im gleichen Raum stehen auch die Trommelmaschinen, die aufzeigen, was passiert, wenn man die Laufräder pausenlos hoch belastet. Stolperschwellen auf der Trommel und Schräglauf belasten Naben, Speichen und Felgen, wie bei forscher Gangart auf dem Trail.

Verlagssonderveröffentlichung

Was hier 3000 Kilometer durchrollt, ohne die Endabschalter auszulösen, ist garantiert hart im Nehmen. Vervollständigt wird die Folter durch zerstörende Tests im BIKE-Labor, wo wir auch Gewichte, Trägheiten, Steifigkeiten usw. erfassen.

So testet BIKE: Mountainbike-Laufräder

Sehen Sie hier die Prüfstände, auf denen wir die Laufräder getestet haben und erhalten Sie Blicke hinter die Kulissen des BIKE-Laufradtests. Den gesamten Laufradtest "Dauerläufer" lesen Sie in BIKE 7/2020 – aktuell gedruckt oder als Digital-Version für iOS und Android erhältlich.

  Du bist heiß auf Mountainbiken? Raus und los!   Bestelle die aktuelle <a href="https://www.delius-klasing.de/bike" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BIKE versandkostenfrei nach Hause</a> , oder lese die Digital-Ausgabe für 4,49 € in der BIKE App auf dem <a href="https://apps.apple.com/de/app/bike-das-mountainbike-magazin/id447024106" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">iOS-Gerät</a>  oder <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.pressmatrix.bikeapp" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Android-Tablet</a> .Foto: Delius Klasing Verlag
Du bist heiß auf Mountainbiken? Raus und los! Bestelle die aktuelle BIKE versandkostenfrei nach Hause , oder lese die Digital-Ausgabe für 4,49 € in der BIKE App auf dem iOS-Gerät  oder Android-Tablet .
  Laufradleben im Zeitraffer: Bis zu 3000 Kilometer absolvieren die Hinterräder auf der Trommeltestmaschine von Syntace, die mit sechs Hindernissen versehen ist. Dies simuliert Millionen von Schlägen auf dem Trail und eine mehrjährige Nutzung des Rades. Abbruchkriterium: Seitenschläge von über 10 Millimetern.Foto: Robert Kühnen
Laufradleben im Zeitraffer: Bis zu 3000 Kilometer absolvieren die Hinterräder auf der Trommeltestmaschine von Syntace, die mit sechs Hindernissen versehen ist. Dies simuliert Millionen von Schlägen auf dem Trail und eine mehrjährige Nutzung des Rades. Abbruchkriterium: Seitenschläge von über 10 Millimetern.
  Rappeln 2: Die Vorderräder werden analog zu den Hinterrädern getestet, wobei eine Stolperschwelle etwas höher ist. Im Schnitt halten die Vorderräder trotzdem länger, weil sie symmetrischer aufgebaut sind. Belastet werden die Räder wie die Hinterräder mit 60 Kilogramm.Foto: Robert Kühnen
Rappeln 2: Die Vorderräder werden analog zu den Hinterrädern getestet, wobei eine Stolperschwelle etwas höher ist. Im Schnitt halten die Vorderräder trotzdem länger, weil sie symmetrischer aufgebaut sind. Belastet werden die Räder wie die Hinterräder mit 60 Kilogramm.
  Erst lose, dann ab: Wir markieren die Nippel, um festzustellen, ob sich Speichen gelockert haben. Typischerweise lösen sich die Speichen, bevor Sie brechen.Foto: Robert Kühnen
Erst lose, dann ab: Wir markieren die Nippel, um festzustellen, ob sich Speichen gelockert haben. Typischerweise lösen sich die Speichen, bevor Sie brechen.
  Extreme Unterschiede: Manche Laufräder kommen nur auf gut 100 Prüfstands-Kilometer. Die besten schaffen unbeeindruckt 3000 Kilometer. Lockere und gebrochene Speichen sind die häufigste Ursache für das vorzeitige Ende der Dauerprüfung.Foto: Robert Kühnen
Extreme Unterschiede: Manche Laufräder kommen nur auf gut 100 Prüfstands-Kilometer. Die besten schaffen unbeeindruckt 3000 Kilometer. Lockere und gebrochene Speichen sind die häufigste Ursache für das vorzeitige Ende der Dauerprüfung.
  Ausgespeicht: Hier ist die Hälfte der Speichen auf der Bremsseite während des Dauertests gebrochen. Gebogene Speichen schneiden im Test deutlich schlechter ab als Straight-Pull-Speichen.Foto: Robert Kühnen
Ausgespeicht: Hier ist die Hälfte der Speichen auf der Bremsseite während des Dauertests gebrochen. Gebogene Speichen schneiden im Test deutlich schlechter ab als Straight-Pull-Speichen.
  Kawumm: Der Kunststoffprüfkörper drischt auf die Felge und simuliert Durchschläge; das Rad wird dazu 20 Grad geneigt eingespannt. Der Schlagtest im BIKE-Labor umfasst fünf Schlagstufen.Foto: Robert Kühnen
Kawumm: Der Kunststoffprüfkörper drischt auf die Felge und simuliert Durchschläge; das Rad wird dazu 20 Grad geneigt eingespannt. Der Schlagtest im BIKE-Labor umfasst fünf Schlagstufen.
  Gutmütig, aber weich: Alu beginnt meist ab der zweiten Schlagstufe leicht zu beulen. Im Bild ist die Beule nach einem Schlag der Stufe fünf zu sehen. Kleinere Beulen lassen sich zurückbiegen.Foto: Robert Kühnen
Gutmütig, aber weich: Alu beginnt meist ab der zweiten Schlagstufe leicht zu beulen. Im Bild ist die Beule nach einem Schlag der Stufe fünf zu sehen. Kleinere Beulen lassen sich zurückbiegen.
  Spröde, aber fest: Carbon übersteht die Schlagtests besser als Alu. Das Material beult in der Regel nicht und übersteht härtere Schläge ohne Schaden als Aluminium. Im Bild ist eine leichte Delamination nach einem Schlag der Stufe Fünf zu sehen.Foto: Robert Kühnen
Spröde, aber fest: Carbon übersteht die Schlagtests besser als Alu. Das Material beult in der Regel nicht und übersteht härtere Schläge ohne Schaden als Aluminium. Im Bild ist eine leichte Delamination nach einem Schlag der Stufe Fünf zu sehen.
  Warmfahren: Diese Maschine fährt die Rotoren vor der eigentlichen Prüfung ein. Das Fett verteilt sich und die Klinken oder Zahnscheiben können schneller eingreifen.Foto: Robert Kühnen
Warmfahren: Diese Maschine fährt die Rotoren vor der eigentlichen Prüfung ein. Das Fett verteilt sich und die Klinken oder Zahnscheiben können schneller eingreifen.
  Ein Rotorleben, komprimiert auf 20 Minuten: Die Rotoren werden schlagartig mit Drehmomenten bis 200 Nm belastet. So prüfen wir, ob schlagartige Kraftübertragung wie beim technischen Uphill dem Antrieb zusetzt. Sensoren melden, wenn der Rotor durchrutscht.Foto: Robert Kühnen
Ein Rotorleben, komprimiert auf 20 Minuten: Die Rotoren werden schlagartig mit Drehmomenten bis 200 Nm belastet. So prüfen wir, ob schlagartige Kraftübertragung wie beim technischen Uphill dem Antrieb zusetzt. Sensoren melden, wenn der Rotor durchrutscht.
  Genau überwacht: Drahtlose Drehmomentsensoren, die über 6000 Mal pro Sekunde Daten schicken, überwachen den Lebensdauertest des Rotors.Foto: Robert Kühnen
Genau überwacht: Drahtlose Drehmomentsensoren, die über 6000 Mal pro Sekunde Daten schicken, überwachen den Lebensdauertest des Rotors.

Den gesamten Laufradtest "Dauerläufer" lesen Sie in BIKE 7/2020 – aktuell gedruckt oder als Digital-Version für iOS und Android erhältlich.

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