Shimano Deore 5100 im TestPreis-Tipp für die günstige Sport-Schaltung

Adrian Kaether

 · 23.05.2026

Günstig, knackig, gut: Die Deore ist an City- und Trekkingbikes nach wie vor top.
Foto: Georg Grieshaber

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Sportlich schalten für kleines Geld? Satte Bandbreite und nicht zu schwer? Kein Problem. Die gute alte Deore mit elf Gängen zeigt, wie es geht. Trotzdem können wir sie nicht Jedem empfehlen. Hier kommt der Test.

Themen in diesem Artikel

BIKE Fazit zur Deore 5100 Hyperglide

Die bewährte Deore ist auch in der günstigsten Variante mit elf Gängen funktional immer noch eine Top-Schaltung. Gerade für klassische Fahrräder und Mountainbikes. Knackig, direkt, leicht und günstig. Am E-Bike mit viel Last auf der Kette verschleißt die filigrane Hyperglide-Technik aber im Zeitraffer.

​Shimano Deore 5100: Die Fakten

ModellShimano Deore 5100
Preis153 Euro
Gewicht1096 Gramm
Bandbreite510 Prozent
Kleinster Gang7,4 km/h

Preis und Gewicht sind Herstellerangaben und beziehen sich auf Schaltwerk, ggf. Umwerfer, Kassette und Trigger*. Für den kleinsten Berggang legen wir standardisierte Parameter bei Reifengröße und Trittfrequenz zugrunde (28 Zoll, 47 Millimeter, 60 U/min).

So fährt sich die Deore 5100

​Als Ur-Ur-Ur-Enkel der ursprünglichen Shimano Deore XT hat die moderne Deore längst alle Technologien der einstigen Top-Gruppe geerbt. Selbst mit zwölf Gängen und als elektronische Di2-Schaltung gibt es sie.

Wir zeigen hier aber die günstigste Deore aus der klassischen 5000er-Serie, denn auch die bietet schon eine sehr hohe Bandbreite und völlig ausreichende elf Gänge. Sie wird gerne an City- und Trekkingbikes mit nur einem Kettenblatt und auch an günstigen Mountainbikes und leichten E-Bikes mit Nabenmotor verbaut. Aus gutem Grund.

Als Hyperglide-Schaltung ist die Deore im Gegensatz zu den robusten Linkglide-Schaltungen à la Cues sehr leicht, knackig und sportiv ausgelegt und lässt sich super bedienen. Über den Shadow-Plus-Hebel sorgt man für eine ruhige Kette, auch auf Rumpel-Strecken. Dieses Feature bieten die neueren Cues-Schaltungen erst in deutlich höherem Preis-Segment.

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Wer mag, kann alternativ natürlich auch zur etwas teureren Deore 6000 mit 1x12 Gängen, zur SLX (7000) oder zur Deore XT (8000) greifen. Alle drei Schaltungen schalten noch mechanisch und sind relativ günstig zu haben. Am E-Bike mit Mittelmotor empfehlen wir die Hyperglide-Schaltungen aber nicht. Die neueren, elektrischen Di2-Versionen von Deore und XT sind dagegen als Sport-Schaltungen auch gut, aber wesentlich teurer.

Die Deore 5100 im Überblick

Stärken:

  • Knackiges und schnelles Schalten
  • Hohe Bandbreite und gute Abstufung
  • Fairer Preis

Schwächen:

  • keine Version mit zwei Kettenblättern
  • Hoher Verschleiß, zumindest am E-Bike
  • Auslaufmodell

Adrian Kaether fährt am liebsten Mountainbikes auf rumpeligen Enduro-Strecken. Der Tech-Experte und Bike-Tester kennt sich aus mit Newtonmeter und Wattstunde, High- und Lowspeed-Dämpfung. Als Testleiter bei MYBIKE schaut Adrian auch gerne über den Tellerrand und testet Cargo-Bike und Tiefeinsteiger ebenso, wie die neuesten (E-)MTBs.  

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