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Die bewährte Deore ist auch in der günstigsten Variante mit elf Gängen funktional immer noch eine Top-Schaltung. Gerade für klassische Fahrräder und Mountainbikes. Knackig, direkt, leicht und günstig. Am E-Bike mit viel Last auf der Kette verschleißt die filigrane Hyperglide-Technik aber im Zeitraffer.
| Modell | Shimano Deore 5100 |
| Preis | 153 Euro |
| Gewicht | 1096 Gramm |
| Bandbreite | 510 Prozent |
| Kleinster Gang | 7,4 km/h |
Preis und Gewicht sind Herstellerangaben und beziehen sich auf Schaltwerk, ggf. Umwerfer, Kassette und Trigger*. Für den kleinsten Berggang legen wir standardisierte Parameter bei Reifengröße und Trittfrequenz zugrunde (28 Zoll, 47 Millimeter, 60 U/min).
Als Ur-Ur-Ur-Enkel der ursprünglichen Shimano Deore XT hat die moderne Deore längst alle Technologien der einstigen Top-Gruppe geerbt. Selbst mit zwölf Gängen und als elektronische Di2-Schaltung gibt es sie.
Wir zeigen hier aber die günstigste Deore aus der klassischen 5000er-Serie, denn auch die bietet schon eine sehr hohe Bandbreite und völlig ausreichende elf Gänge. Sie wird gerne an City- und Trekkingbikes mit nur einem Kettenblatt und auch an günstigen Mountainbikes und leichten E-Bikes mit Nabenmotor verbaut. Aus gutem Grund.
Als Hyperglide-Schaltung ist die Deore im Gegensatz zu den robusten Linkglide-Schaltungen à la Cues sehr leicht, knackig und sportiv ausgelegt und lässt sich super bedienen. Über den Shadow-Plus-Hebel sorgt man für eine ruhige Kette, auch auf Rumpel-Strecken. Dieses Feature bieten die neueren Cues-Schaltungen erst in deutlich höherem Preis-Segment.
Wer mag, kann alternativ natürlich auch zur etwas teureren Deore 6000 mit 1x12 Gängen, zur SLX (7000) oder zur Deore XT (8000) greifen. Alle drei Schaltungen schalten noch mechanisch und sind relativ günstig zu haben. Am E-Bike mit Mittelmotor empfehlen wir die Hyperglide-Schaltungen aber nicht. Die neueren, elektrischen Di2-Versionen von Deore und XT sind dagegen als Sport-Schaltungen auch gut, aber wesentlich teurer.

Redakteur