Nabenschaltung von RohloffGold-Standard für Touren-Räder im Test

Adrian Kaether

 · 27.05.2026

Die Rohloff Nabenschaltung bietet satte 14 Gänge im kompakten Gehäuse.
Foto: Georg Grieshaber

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Mit hoher Effizienz und großer Bandbreite kann man die Rohloff 500/14 locker als die ultimative Nabenschaltung bezeichnen. Unter Reiseradlern hat das wartungsarme Getriebe deswegen viele Fans. Aber loht sich die Anschaffung auch für Normal-Fahrer? Das klärt der Test.

Themen in diesem Artikel

Das BIKE-Fazit zur Rohloff 500/14

Man kann das leichte Mahlgeräusch in den kleinen Gängen speziell finden. Ansonsten zeigt die Rohloff im Test aber klar, warum sie unter Reiseradlern so beliebt ist. Sehr feine Gangabstufung, hohe Bandbreite, gute Effizienz und ein wertiger Look. Der Preis ist hoch, aber man bekommt auch viel dafür.

​​Rohloff 500/14: Die Fakten

ModellRohloff 500/14
Preis1350 Euro >> hier erhältlich
Gewicht1820 Gramm
Bandbreite526 Prozent
Kleinster Gang6,4 km/h

Preis und Gewicht sind Herstellerangaben und beziehen sich auf das komplette System aus Schaltnabe und Drehgriff. Für den kleinsten Berggang legen wir standardisierte Parameter bei Reifengröße und Trittfrequenz und eine gängige Übersetzung zugrunde (28 Zoll, 47 Millimeter, 60 U/min).

So fährt sich die Rohloff-Nabe

​Ursprünglich fürs Mountainbike entwickelt, ist die Rohloff-Nabe der Traum vieler Trekking- und Reiseradler. Sie kombiniert eine hohe Bandbreite und Verschleißfestigkeit mit 14 fein abgestuften Gängen. Made in Fuldatal bei Kassel ist die Qualität und Haltbarkeit außerdem immer eine Stärke der Rohloff gewesen.

Die Bedienung der Schaltnabe selbst ist knackig und direkt, wenn auch der Drehgriff nicht jedermanns Sache ist. Beim Schalten möchte die Rohloff leicht entlastet werden, sonst knallt es hörbar im Getriebe. Das ist allerdings bei vielen Nabenschaltungen so. Und gerade das Problem der Alfine mit zu langen Klettergängen hat die Rohloff eindeutig nicht. Wegen der Mountainbike-Historie kann man gut auch kleine Übersetzungen verbauen für viele kleine Gänge an steilen Rampen.

Einige Nachteile gibt‘s aber auch. Die Rohloff ist natürlich teuer und etwas schwerer als eine Kettenschaltung. Ab dem 7. Gang abwärts gibt das Getriebe ein leichtes Mahlen von sich. Das kann irritieren. Dafür glänzt die Rohloff mit hoher Effizienz für eine Nabenschaltung. Mittlerweile gibt es die Rohloff auch in einer Elektronik-Variante mit intuitiven Druck-Knöpfen, die gerade auch am E-Bike Sinn ergibt. In Summe ein tolles System, wenn man bereit ist, es zu bezahlen.

Vor- und Nachteile der Rohloff Nabenschaltung

Stärken

  • Hohe Bandbreite und kleine Berggänge
  • Feine Gangabstufung
  • Gute Effizienz und knackige Bedienung

Schwächen

  • Mahlendes Geräusch in den kleinen Gängen
  • Hoher Preis

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Adrian Kaether fährt am liebsten Mountainbikes auf rumpeligen Enduro-Strecken. Der Tech-Experte und Bike-Tester kennt sich aus mit Newtonmeter und Wattstunde, High- und Lowspeed-Dämpfung. Als Testleiter bei MYBIKE schaut Adrian auch gerne über den Tellerrand und testet Cargo-Bike und Tiefeinsteiger ebenso, wie die neuesten (E-)MTBs.  

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