Gabeln | DämpferGabeltuning: Marzocchi

Tomek

 · 8/26/2007

Gabeltuning: MarzocchiFoto: Unbekannt

Ruck, zuck zur perfekt abgestimmten Gabel. Im ersten Teil unserer Gabel-Workshop-Serie nehmen wir uns drei Marzocchi-Forken vor.

200 Seiten Bedienungsanleitung schrecken auch den erfahrensten Schrauber ab. Doch: „ein Versuch macht kluch“ hilft auch nicht weiter. Zu sehr beeinflussen sich die verschiedenen Einstellmöglichkeiten gegenseitig. Wie es richtig geht, zeigen wir Ihnen in unserer Serie in wenigen Schritten. Als besonders kniffelig gelten Gabeln des italienischen Herstellers Marzocchi. An der viel gefahren „Marathon SL“ der Baujahre 2005 und 2006 finden sich nicht weniger als vier verschiedene Luftkammern. Wesentlich unkomplizierter geben sich die aktuellen Modelle „Corsa SL Worldcup“ und „XC 700“. Doch auch hier gilt es, einige entscheidende Dinge zu beachten. Wir haben Marzocchi-Profi Thomas Kroll vom deutschen Importeur Cosmic Sports gebeten, die richtigen Abstimmschritte zu zeigen.


MARATHON SL Mit Absenkfunktion für Marathon-Racer.

5. Linker Gabelholm unten: Einstellung der Zugstufendämpfung. Hier regelt man die Ausfedergeschwindigkeit der Gabel. Wählen Sie zu Beginn eine mittler Einstellung.Foto: Unbekannt
5. Linker Gabelholm unten: Einstellung der Zugstufendämpfung. Hier regelt man die Ausfedergeschwindigkeit der Gabel. Wählen Sie zu Beginn eine mittler Einstellung.
Für die Einstellung der “Doppio Air”-Luftkammern benötigen Sie einen langen und einen kurzen Federgabelpumpenadapter. Der liegt der Gabel bei.Foto: Unbekannt
Für die Einstellung der “Doppio Air”-Luftkammern benötigen Sie einen langen und einen kurzen Federgabelpumpenadapter. Der liegt der Gabel bei.
1. Rechter Gabelholm oben, äußeres Ventil: Hier wird die Luftfeder der Positivkammer eingestellt. Also die Härte der Feder und darüber der Negativfederweg.Foto: Unbekannt
1. Rechter Gabelholm oben, äußeres Ventil: Hier wird die Luftfeder der Positivkammer eingestellt. Also die Härte der Feder und darüber der Negativfederweg.
2. Rechter Gabelholm unten: Hier stellen Sie die ”PAR”-Luftkammer ein. Sie verändern damit die Progression der Luftfeder. Mehr Luft bedeutet einen höheren Durchschlagschutz.Foto: Unbekannt
2. Rechter Gabelholm unten: Hier stellen Sie die ”PAR”-Luftkammer ein. Sie verändern damit die Progression der Luftfeder. Mehr Luft bedeutet einen höheren Durchschlagschutz.
3. Rechter Gabelholm oben, mittleres Ventil: Hier wird die negative Luft-Kartusche befüllt: Je mehr Luft, desto weicher spricht die Gabel an. Außerdem verkürzt sich der Federweg mit höherem Druck um bis zu 20 Millimeter.Foto: Unbekannt
3. Rechter Gabelholm oben, mittleres Ventil: Hier wird die negative Luft-Kartusche befüllt: Je mehr Luft, desto weicher spricht die Gabel an. Außerdem verkürzt sich der Federweg mit höherem Druck um bis zu 20 Millimeter.
4. Linker Gabelholm oben: Wie auf der linken Seite wird in der Regel die Federhärte eingestellt. Allerdings braucht man diese Feder in der Praxis nicht. Deshalb: Je weniger Luft desto weniger Belastung für die Mechanik.Foto: Unbekannt
4. Linker Gabelholm oben: Wie auf der linken Seite wird in der Regel die Federhärte eingestellt. Allerdings braucht man diese Feder in der Praxis nicht. Deshalb: Je weniger Luft desto weniger Belastung für die Mechanik.
5. Linker Gabelholm unten: Einstellung der Zugstufendämpfung. Hier regelt man die Ausfedergeschwindigkeit der Gabel. Wählen Sie zu Beginn eine mittler Einstellung.Foto: Unbekannt
5. Linker Gabelholm unten: Einstellung der Zugstufendämpfung. Hier regelt man die Ausfedergeschwindigkeit der Gabel. Wählen Sie zu Beginn eine mittler Einstellung.
Für die Einstellung der “Doppio Air”-Luftkammern benötigen Sie einen langen und einen kurzen Federgabelpumpenadapter. Der liegt der Gabel bei.Foto: Unbekannt
Für die Einstellung der “Doppio Air”-Luftkammern benötigen Sie einen langen und einen kurzen Federgabelpumpenadapter. Der liegt der Gabel bei.
Für die Einstellung der “Doppio Air”-Luftkammern benötigen Sie einen langen und einen kurzen Federgabelpumpenadapter. Der liegt der Gabel bei.
1. Rechter Gabelholm oben, äußeres Ventil: Hier wird die Luftfeder der Positivkammer eingestellt. Also die Härte der Feder und darüber der Negativfederweg.
2. Rechter Gabelholm unten: Hier stellen Sie die ”PAR”-Luftkammer ein. Sie verändern damit die Progression der Luftfeder. Mehr Luft bedeutet einen höheren Durchschlagschutz.
3. Rechter Gabelholm oben, mittleres Ventil: Hier wird die negative Luft-Kartusche befüllt: Je mehr Luft, desto weicher spricht die Gabel an. Außerdem verkürzt sich der Federweg mit höherem Druck um bis zu 20 Millimeter.
4. Linker Gabelholm oben: Wie auf der linken Seite wird in der Regel die Federhärte eingestellt. Allerdings braucht man diese Feder in der Praxis nicht. Deshalb: Je weniger Luft desto weniger Belastung für die Mechanik.
5. Linker Gabelholm unten: Einstellung der Zugstufendämpfung. Hier regelt man die Ausfedergeschwindigkeit der Gabel. Wählen Sie zu Beginn eine mittler Einstellung.
Foto: Unbekannt


CORSA SL WORLDCUP Weniger Ventile, gleiche Funktion.

4. Linker Gabelholm unten: Abschließend stellen Sie die Zugstufendämpfung ein. Sie reguliert die Ausfedergeschwindigkeit der Gabel. Justieren Sie die Dämpfung so, dass die Gabel beim Ausfedern nicht springt.Foto: Unbekannt
4. Linker Gabelholm unten: Abschließend stellen Sie die Zugstufendämpfung ein. Sie reguliert die Ausfedergeschwindigkeit der Gabel. Justieren Sie die Dämpfung so, dass die Gabel beim Ausfedern nicht springt.
Die “Corsa SL” kann mit einem Hebel vom Lenker aus abgesenkt werden.Foto: Unbekannt
Die “Corsa SL” kann mit einem Hebel vom Lenker aus abgesenkt werden.
1. Rechter Gabelholm unten: Hier wird die Progression der Luftfeder eingestellt. Je höher der Druck, desto größer der Durchschlagschutz. Voraussetzung für die Federeinstellung “SFA”.Foto: Unbekannt
1. Rechter Gabelholm unten: Hier wird die Progression der Luftfeder eingestellt. Je höher der Druck, desto größer der Durchschlagschutz. Voraussetzung für die Federeinstellung “SFA”.
2. Linker Gabelholm oben: mit dem “SFA”-System wird mit einem einzigen Ventil die Positiv- und Negativ-Luftkammer befüllt. Je höher der Luftdruck, desto härter die Feder. Voraussetzung: Zuerst “PAR” einstellen.Foto: Unbekannt
2. Linker Gabelholm oben: mit dem “SFA”-System wird mit einem einzigen Ventil die Positiv- und Negativ-Luftkammer befüllt. Je höher der Luftdruck, desto härter die Feder. Voraussetzung: Zuerst “PAR” einstellen.
3. Rechter Gabelholm unten: Hier wird die Zugstufendämpfung eingestellt. Nachlinks: die Gabel federt schneller aus; nach rechts: die Gabel federt langsamer aus.



XC 700 High-End All-Mountain-Gabel für höchste Ansprüche.Foto: Unbekannt
3. Rechter Gabelholm unten: Hier wird die Zugstufendämpfung eingestellt. Nachlinks: die Gabel federt schneller aus; nach rechts: die Gabel federt langsamer aus. XC 700 High-End All-Mountain-Gabel für höchste Ansprüche.
Die “XC 700” verfügt über eine Niveauregulierung. Per Drehrad auf dem linken Gabelholm senken Sie die Gabel um bis zu vier Zentimeter ab.Foto: Unbekannt
Die “XC 700” verfügt über eine Niveauregulierung. Per Drehrad auf dem linken Gabelholm senken Sie die Gabel um bis zu vier Zentimeter ab.
1. Linker Gabelholm: Wie bei der “Corsa” wird die Negativ-Kammer zuerst befüllt. Das muss unbedingt vor Einstellung der Positiv-Kammer geschehen, da sonst der Schwimmkolben, der Positiv- und Negativ-Kammer trennt, in eine falsche Position rutschen kann.Foto: Unbekannt
1. Linker Gabelholm: Wie bei der “Corsa” wird die Negativ-Kammer zuerst befüllt. Das muss unbedingt vor Einstellung der Positiv-Kammer geschehen, da sonst der Schwimmkolben, der Positiv- und Negativ-Kammer trennt, in eine falsche Position rutschen kann.
2. Rechter Gabelholm: Bevor Sie die Positiv- Luftkammer befüllen können, müssen Sie erst den Hebel für die Niveauregulierung entfernen. Einfach nach oben abziehen.Foto: Unbekannt
2. Rechter Gabelholm: Bevor Sie die Positiv- Luftkammer befüllen können, müssen Sie erst den Hebel für die Niveauregulierung entfernen. Einfach nach oben abziehen.
3. Rechter Gabelholm: Pumpen Sie jetzt Luft in die Positiv-Kammer. Die von BIKE empfohlenen Werte finden Sie in der Tabelle links unten. Das sind allerdings nur Ausgangswerte, Sie können nach persönlichen Vorlieben mehr oder weniger Luft verwenden. Wichtig: in die Negativ-Kammer müssen immer mindestens zwei Bar mehr als in die Positiv-Kammer.Foto: Unbekannt
3. Rechter Gabelholm: Pumpen Sie jetzt Luft in die Positiv-Kammer. Die von BIKE empfohlenen Werte finden Sie in der Tabelle links unten. Das sind allerdings nur Ausgangswerte, Sie können nach persönlichen Vorlieben mehr oder weniger Luft verwenden. Wichtig: in die Negativ-Kammer müssen immer mindestens zwei Bar mehr als in die Positiv-Kammer.
4. Linker Gabelholm unten: Abschließend stellen Sie die Zugstufendämpfung ein. Sie reguliert die Ausfedergeschwindigkeit der Gabel. Justieren Sie die Dämpfung so, dass die Gabel beim Ausfedern nicht springt.Foto: Unbekannt
4. Linker Gabelholm unten: Abschließend stellen Sie die Zugstufendämpfung ein. Sie reguliert die Ausfedergeschwindigkeit der Gabel. Justieren Sie die Dämpfung so, dass die Gabel beim Ausfedern nicht springt.
Die “Corsa SL” kann mit einem Hebel vom Lenker aus abgesenkt werden.Foto: Unbekannt
Die “Corsa SL” kann mit einem Hebel vom Lenker aus abgesenkt werden.
Die “Corsa SL” kann mit einem Hebel vom Lenker aus abgesenkt werden.
1. Rechter Gabelholm unten: Hier wird die Progression der Luftfeder eingestellt. Je höher der Druck, desto größer der Durchschlagschutz. Voraussetzung für die Federeinstellung “SFA”.
2. Linker Gabelholm oben: mit dem “SFA”-System wird mit einem einzigen Ventil die Positiv- und Negativ-Luftkammer befüllt. Je höher der Luftdruck, desto härter die Feder. Voraussetzung: Zuerst “PAR” einstellen.
3. Rechter Gabelholm unten: Hier wird die Zugstufendämpfung eingestellt. Nachlinks: die Gabel federt schneller aus; nach rechts: die Gabel federt langsamer aus.



XC 700 High-End All-Mountain-Gabel für höchste Ansprüche.
Die “XC 700” verfügt über eine Niveauregulierung. Per Drehrad auf dem linken Gabelholm senken Sie die Gabel um bis zu vier Zentimeter ab.
1. Linker Gabelholm: Wie bei der “Corsa” wird die Negativ-Kammer zuerst befüllt. Das muss unbedingt vor Einstellung der Positiv-Kammer geschehen, da sonst der Schwimmkolben, der Positiv- und Negativ-Kammer trennt, in eine falsche Position rutschen kann.
2. Rechter Gabelholm: Bevor Sie die Positiv- Luftkammer befüllen können, müssen Sie erst den Hebel für die Niveauregulierung entfernen. Einfach nach oben abziehen.
3. Rechter Gabelholm: Pumpen Sie jetzt Luft in die Positiv-Kammer. Die von BIKE empfohlenen Werte finden Sie in der Tabelle links unten. Das sind allerdings nur Ausgangswerte, Sie können nach persönlichen Vorlieben mehr oder weniger Luft verwenden. Wichtig: in die Negativ-Kammer müssen immer mindestens zwei Bar mehr als in die Positiv-Kammer.
4. Linker Gabelholm unten: Abschließend stellen Sie die Zugstufendämpfung ein. Sie reguliert die Ausfedergeschwindigkeit der Gabel. Justieren Sie die Dämpfung so, dass die Gabel beim Ausfedern nicht springt.

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