Hammerhead Karoo 2 UpdateDer erste Bike-Computer mit Fahrwerkssteuerung

Max Fuchs

 · 24.04.2026

Hammerhead Karoo 2 Update: Der erste Bike-Computer mit FahrwerkssteuerungFoto: Sram
Bisher war der Weg zu den Einstellungen des elektronisch gesteuerten Flight-Attendant-Fahrwerks von RockShox immer derselbe: SRAM AXS-App öffnen, koppeln, anpassen. Das ändert sich jetzt. Der Bike-Computer Hammerhead Karoo 2 bindet via Softwareupdate alle Flight-Attendant-Komponenten als AXS-Sensoren ein – und macht die wichtigsten Einstellungen direkt am Display zugänglich.

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Hammerhead und SRAM verzahnen ihr Ökosystem enger denn je. Der Bike-Computer Karoo 2 bekommt nämlich eine Flight-Attendant-Schnittstelle. Per Software-Update erhält man Zugriff auf sämtliche Fahrdaten und Einstellungen zu RockShox’ elektronischen Fahrwerkskomponenten, die bisher nur über die AXS-App erreichbar waren.

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Fazit von Max Fuchs, BIKE Redakteur

Der Hammerhead Karoo* ist der erste Fahrradcomputer mit vollständiger RockShox Flight Attendant-Integration. Damit gelingt das Setup des Flight Attendant-Systems endlich ohne Handy direkt am Lenker. Außerdem hat man stets im Blick, in welchem Modus sich das Fahrwerk befindet, und muss nicht mehr länger auf die LEDs auf der Gabelkrone schielen. Das Feintuning unterwegs sollte dank der Integration jetzt auch leichter fallen. Alles in allem also ein cleverer und sinnvoller Schritt, um noch mehr Kunden für das SRAM-Ökosystem zu begeistern. Die Zielgruppe bleibt dennoch spitz: Wegen der horrenden Preise, die RockShox für seine Flight Attendant-Komponenten aufruft, werden wohl nur die wenigsten Hammerhead-Besitzer von diesem Update profitieren.

Der Flight-Attendant-fähige Karoo auf einen Blick

  • Gewicht: 118 Gramm
  • Display: 3,2", 480 × 800 Pixel, IP67
  • Akku: 35+ Stunden (Battery Save Mode)
  • Highlight: Erster Fahrradcomputer mit vollständiger RockShox Flight Attendant-Integration. Fahrwerk-Setup direkt am Gerät – keine AXS-App nötig.
  • Preis: 499,99 Euro >> hier erhältlich
  • Verfügbar: Ab sofort

​Flight attendant: Elektro-Fahrwerk ohne App-Steuerung

Bisher war der Weg zu den Einstellungen des elektronisch gesteuerten Flight-Attendant-Fahrwerks von RockShox immer derselbe: SRAM AXS-App öffnen, koppeln, anpassen. Das ändert sich jetzt. Der Bike-Computer Hammerhead Karoo 2 bindet via Softwareupdate alle Flight-Attendant-Komponenten als AXS-Sensoren ein – und macht die wichtigsten Einstellungen direkt am Display zugänglich.

Datenfelder: Fahrwerk live im Blick

Nach der Kopplung lassen sich Flight Attendant-Daten in jedes Fahrtprofil integrieren. Zur Verfügung stehen: Fahrwerksposition (geschlossen, Plattform oder offen), Dämpfungseinstellungen, die Bias-Werte sowie der Akkustand der Komponenten.

Einstellungen direkt am Gerät – Kontrollzentrum per Wischgeste

Vom oberen Bildschirmrand nach unten wischen öffnet das Kontrollzentrum. Von dort aus sind die wichtigsten Parameter ohne Umweg erreichbar: darunter die Bias-Anpassung sowie die Low-Speed-Druckstufendämpfung (LSC) für Gabel und Dämpfer.

Wer tiefer ins System will, öffnet die Sensordetails. Dort sind der Auto-Modus, Adaptive Ride Dynamics, Bias und der Override-Modus vollständig konfigurierbar. Die AXS-App bleibt bei schnellem Feintuning unterwegs endlich außen vor.

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Nachher-Analyse im Dashboard

On top ermöglicht das Update auch eine oberflächliche Fahrwerksanalyse. Überträgt man die Fahrdaten ins Hammerhead Dashboard, kann man zum Beispiel auswerten, wie viel Zeit das Fahrwerk in welchem Modus verbracht hat – praktisch für alle, die ihr Setup datenbasiert optimieren wollen.

AXS-Ökosystem: Karoo als Schaltzentrale

Die Flight-Attendant-Integration ist nur ein Teil einer tieferen AXS-Verzahnung. Wer sich mit seinem AXS-Konto am Karoo anmeldet, kann auch sein Schaltwerk, seine Dropper und seine Schalthebel aus der AXS-Baureihe koppeln – ohne manuelles Pairing. So hat man den genauen Akkustand jeder AXS-Komponente im Blick, ohne einen extra Blick auf die App werfen zu müssen.

AXS-Controller – inklusive der SRAM RED-Zusatztasten – lassen sich direkt am Karoo programmieren. Mit welcher Funktion ein Button belegt ist, wird auf dem Gerät konfiguriert, nicht in der App. Reifendrucksensoren per ANT+ lassen sich ebenfalls einbinden.


Max Fuchs

Max Fuchs

Redakteur

Max Fuchs hat seine ersten Mountainbike-Kilometer bereits mit drei Jahren gesammelt. Zunächst Hobby-Rennfahrer und Worldcup-Fotograf im Cross-Country-Zirkus, jetzt Testredakteur und Fotograf bei BIKE. Sein Herz schlägt für Enduros und abfahrtsstarke Trailbikes – gern auch mit Motor. Bei der Streckenwahl gilt: je steiler und technischer, desto besser.

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