Die Amazfit T-Rex Dual Solar richtet sich an Ausdauer- und Outdoor-Sportler, die auf mehrtägigen Touren nicht ständig ans Ladegerät denken wollen. Das doppelseitige Solarkonzept ist ihr klarer USP. Für Mountainbiker sind vor allem Offline-Karten, präzises GPS, das helle Display und die robuste Bauweise interessant. Die Solarwerte bleiben allerdings Laborangaben und ersetzen das USB-Laden nicht vollständig.
Amazfit erweitert seine T-Rex-Serie um ein Modell, das besonders für lange Touren fernab von Steckdose und Powerbank gedacht ist. Die T-Rex Dual Solar kombiniert ein Solarmodul im Display mit einem zweiten, größeren Modul auf der Rückseite. Während das Display-Modul beim Tragen am Handgelenk Energie sammelt, soll die Rückseite in Pausen ihre Stärke ausspielen. Dafür legt Amazfit ein Band mit, mit dem sich die Uhr etwa außen am Rucksack befestigen lässt. So kann der Gehäuseboden zur Sonne zeigen, während die Tour weitergeht.
Für Radtouren mit langen Tagesetappen klingt das nach einem praktischen Ansatz: Navigation, Tracking und Trainingsdaten bleiben länger verfügbar, ohne dass unterwegs zwingend eine Steckdose benötigt wird. Amazfit weist selbst darauf hin, dass Photovltaik das reguläre Laden per USB-Kabel nicht komplett ersetzt. Bei typischer Nutzung hält die voll aufgeladene Uhr laut Hersteller bis zu 25 Tage ohne Solarunterstützung. Drei Stunden Licht pro Tag sollen die Laufzeit über die Front auf bis zu 34 Tage und über die Rückseite auf bis zu 51 Tage steigern. Im energieintensiven GPS-Modus steigen die angegebenen 48 Stunden durch Solarenergie auf bis zu 57 Stunden.
Die T-Rex Dual Solar setzt auf Dual-Frequenz-GPS mit Unterstützung für sechs Satellitensysteme. Vorinstallierte Farbkarten, Höhenlinienkarten, Wegpunkte und Offline-Routenplanung sollen bei Touren außerhalb der Mobilfunkabdeckung helfen. Dazu kommt eine Rückführung wahlweise entlang der ursprünglichen Strecke oder als direkte Luftlinienroute.
Das 1,32-Zoll-AMOLED-Display erreicht laut Amazfit bis zu 3.000 Nits Helligkeit. Gerade bei direkter Sonne kann das beim schnellen Blick auf Abbiegehinweise, Höhenprofil oder Leistungsdaten entscheidend sein. Für die Hardware nennt Amazfit Saphirglas, eine Lünette aus Titan Grad 5, 10 ATM Wasserdichtigkeit und einen Einsatzbereich von minus 30 bis plus 70 Grad Celsius.
Mit mehr als 180 Sportmodi, Trainingsplänen, Erholungsanalysen und der Zepp-App will die Uhr nicht nur auf dem Trail begleiten, sondern auch die Vorbereitung unterstützen. Praktisch für Notfälle und Nachtfahrten: Eine integrierte LED-Taschenlampe bietet weißes und rotes Licht sowie einen SOS-Modus.

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