Super-StopperMagura MT 5 im Test

Dimitri Lehner

 · 30.07.2021

Super-Stopper: Magura MT 5 im TestFoto: Laurin Lehner
Super-Stopper: Magura MT 5 im Test

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Bei Bremsen ist mir die Tester-Ehre wurscht. Da schraub’ ich mir keinen Murks ans Bike! Bei der Magura MT-5 war ich mir sicher: Das passt!

Von der MT-5 wusste ich, dass sie beim Bremsentest die volle Punktzahl eingeheimst hatte und fast so kräftig zubiss wie ihr große Bruder MT-7. Voilà! Drei Jahre gefahren – keine Probleme. Man sagt der MT-5 eine kniffelige Entlüftung nach – in die Verlegenheit kam ich glücklicherweise nicht. Einziges Manko: Irgendwann fing die Vorderbremse an zu sicheln – das nervte! Doch ich fettete alle vier Kolben, und sie verstummte. Sehr gut! Ich steckte die roten Testsieger-Beläge von Trickstuff rein, Modell Power (Foto). Eine Super-Kombi und schick, denn die rote Farbe blitzte durch.

Ans Bremsverhalten musste ich mich etwas gewöhnen – besonders bei Manuals. Es verlangt einen sensiblen Bremsfinger, um sie sanft zu modulieren. Wer mehr Power will, kann die MT-5 mit speziellen, großen Scheiben von Magura pimpen, Typ MDR-P (55 €). Mein Tipp für Downhill-Moscher und E-Freerider.

Gewicht: 255 g. Preis: 110 € (ohne Scheiben) >> z. B. hier erhältlich

STÄRKEN: Brems-Power, leise, robust

SCHWÄCHEN: keine

Fazit: starke Testsieger-Bremse – ideal für Enduro bis DH.

bike/M4512379Foto: FREERIDE Testabteilung

Dimitri Lehner ist diplomierter Sportwissenschaftler. Er studierte an der Deutschen Sporthochschule Köln. Ihn fasziniert fast jede Disziplin des Funsports – neben Biken ganz vorne: Windsurfen, Skifahren und Fallschirmspringen. Seine neueste Leidenschaft: das Gravelbike. Damit fuhr er kürzlich von München an die Ostsee – und fand es herrlich. Und anstrengend. Herrlich anstrengend!

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