1.) Rund sechs Millionen E-Bikes wurden in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren verkauft – und damit mindestens so viele Lithium-Ionen-Akkus, die die Pedelecs mit Strom versorgen. Der Anteil der E-Mountainbikes am E-Gesamtmarkt steigt dabei stetig. 2018 machten die E-MTBs 25 Prozent aus, konkrete Zahlen für 2019 liegen noch nicht vor, sollten laut Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) aber deutlich über 2019 liegen. Auch die E-Mountainbiker tragen also dazu bei, dass immer mehr Lithium-Ionen-Akkus in Umlauf gebracht werden – und irgendwann auch entsorgt werden müssen. Denn: Die Hightech-Batterien verlieren mit der Zeit ihre Kapazität. Je nach Pflege und Nutzungsverhalten sind sie nach fünf bis sieben Jahren weitgehend verschlissen. Viele Tausend Tonnen Alt-Batterien müssen also sukzessive entsorgt und verwertet werden.
2.) Das Leben eines Lithium-Ionen-Akkus ist endlich. 1000 Lade-Zyklen, sagt man, dann ist die kritische Kapazitätsgrenze erreicht. Doch wie lange die Batterie ihren Dienst wirklich verrichtet, hängt wesentlich vom Besitzer ab. Wer seinen Akku richtig behandelt, kann dessen Ende erheblich hinauszögern.