Im Test: Rockshox Reverb AXS Im Test: Rockshox Reverb AXS Im Test: Rockshox Reverb AXS

Test 2020: Rockshox Reverb AXS

Im Test: Rockshox Reverb AXS

  • Dimitri Lehner
  • Laurin Lehner
  • Chris Schleker
 • Publiziert vor einem Jahr

In jeden Rucksack gehört ein Taschenmesser und an jedes Bike eine Teleskopstütze. Die neue Rockshox Reverb AXS musste ich natürlich ausprobieren.

Laurin Lehner Die Rockshox Reverb AXS im Praxistest: Schlamm-Packungen und viele hundert Kilometer musste die kabellose, elektronische Vario-Stütze aushalten.

Top: Über das sogenannte Vent Valve lässt sich die Stütze per Knopfdruck werkzeuglos entlüften, so, als würde ein LKW, tschhhhh, seine Drucklufttanks freipusten. Auch der Klemmkopf wurde neu designt. Eine Schraube krallt den Sattel fest, eine weitere verstellt die Neigung, was in der Praxis wirklich gut funktioniert. Doch das eigentliche Highlight ist: Sie wird per Funk gesteuert und verzichtet komplett auf Kabel. So kann ich die Stütze einfach in den Rahmen stecken, den Remote an den Lenker schrauben und kopple per Knopfdruck die Komponenten.

Zack, schon geht’s ab auf den Trail. Der Kontroller drückt sich so leicht wie meine Computer-Tastatur und steuert den Stellmotor ohne jegliche Verzögerung an. So lange ich den Kontroller drücke, fährt der Fahrstuhl spürbar geschmeidig in den Keller. Zwischenpositionen lassen sich noch präziser finden als bei einer klassischen Tele-Stütze, und auch die Ausfahrgeschwindigkeit passt perfekt. Da stört es nicht, dass die Geschwindigkeit nicht mehr einstellbar ist. Der Ladezustand des Akkus lässt sich sowohl an der Stütze, als auch per App checken. Je nach Nutzung hält eine Ladung etwa 40 Stunden. Nach knapp einer Stunde war der Akku wieder voll. Übrigens: Einschalten muss man die Reverb AXS nicht. Ein Sensor startet die Stütze, sobald das Bike bewegt wird. Die neue Reverb AXS gibt es mit 100 bis 170 Millimetern Hub.

Laurin Lehner Rockshox Reverb AXS: Per Funk gibt die Remote-Taste Befehle, ob die Stütze aus- oder einfahren soll. Ist der Akku jedoch leer, ist Ende Gelände.


Gewicht 713 Gramm (mit Remote, 150 mm)


Preis 800 Euro


Info sram.com


STÄRKEN Montage, Funktion, Werkzeuglose Entlüftung


SCHWÄCHEN  Sehr teuer, Akku nur an Ladestation aufladbar

Test-Fazit: Einfacher lässt sich eine Teleskopstütze nicht nachrüsten. Funktion und Bedienbarkeit sind top, der Preis ist aber happig.

Themen: AXSelektronischReverbRockshoxTeleskop-SattelstützeTeleskopstützeTest


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