Test 2020: Flat-Pedale

6 Flat-Pedale im FREERIDE-Check

  • Dimitri Lehner
 • Publiziert vor 9 Monaten

Damit beim Biken auf mit Flat-Pedalen die gute Beziehung zwischen Bike und Biker klappt, haben wir 6 Flat-Pedale in der Praxis ausprobiert.

Test 2020: 6 Flat-Pedale für Freerider im Praxis-Check

Diese 6 Flat-Pedale haben wir für Euch gefahren:

1.  Das Bewährte: Shimano PD-GR500

Das Shimano-Pedal mit Code-Name: PD-GR500 ist seit Jahren unser Testpedal Nr. 1, denn es erträgt alle Mühen stoisch wie ein Brauereigaul (da wackelt nix, da klackert nix!). Gut: Die konkave Auflagefläche mit neun Pins (Unterlagscheiben entfernen!) entwickelt viel Grip.


Plus: günstig.


Minus: recht schwer (524 g).


Preis: 43 Euro


Info: paul-lange.de

Shimano PD-GR500


2.  Das Prominente: DMR Oilslick

Schaut Euch dieses Bling-Bling-Teil an! Oilslick nennt DMR die Lackierung mit wildem Farbgeschillere. Daredevil Andreu Lacondeguy hat es designt. Der Spanier vertraut auf das Erfolgsmodell Vault (432 g) von DMR – prämiert in vielen Magazintests. Der Alu-Körper ist konkav gewölbt und schmiegt sich so besser an die Schuhsohle, zehn Pins beißen kräftig zu.


Preis: ca. 200 Euro


Info: cosmicsports.com

DMR Oilslick


3.  Das Edle: Syntace Number Nine Titan

Syntace aus Oberbayern behauptet von seinem Number Nine Titan, es sei das beste Pedal der Welt. Kugelgelagert, Titanachsen, ein fast unzerstörbarer Pedalrahmen aus hochfestem Alu in edlem Design, Schmiernippel, eine Anti-Knarz-Garantie und verdammt leicht (285 g) – so viel Hightech kostet!

Gibt’s in drei Größen.


Preis: 278 Euro


Info: syntace.com

Syntace Number Nine Titan


4.  Das Britische: Hope F20

Das Brit-Label Hope ist berühmt für seine Fräskunst. Der Alu-Körper des F20 wurde mit schicken Rillen und Rundungen veredelt. Die Pins gerieten etwas dick und pieksen so nicht ganz so bissig ins Schuhgummi wie mancher Konkurrent. Uns reichte der Grip jedoch. Das Pedal (388 g) ist teuer, dafür gibt es ’ne Menge Zubehör – für eine lange Partnerschaft.


Preis: 155 Euro


Info: hopetech.com

Hope F20


5.  Das Superdünne: Tatze Blade

Der Österreicher Armin Hofreiter ist Tüftler aus Leidenschaft. Da ihm kein Pedal richtig taugte, kons­truierte er selbst. Sein neustes Baby: das dünnste Pedal der Welt – drei Millimeter flach! Die Lager stecken in der Kurbel. Darum wird das Pedal Blade inklusive Kurbel angeboten. Zu kaufen gibt es das Hightech-Gadget seit Anfang 2020.


Preis: ca. 400 Euro


Info: tatze-bike.com

Tatze Blade


6. Das unkonventionelle: One Up Components Comp

One Up Components fertigt den Pedalkörper des Comp aus Nylon-Komposit, einem superzähen Kunststoff. Darin wirbeln Stahlachsen. Super: die große Auflagefläche mit fettem Grip.

Von uns kriegt das Pedal (358 g) Daumen hoch!

Gibt’s in vielen Farben.


Preis: 50 Euro

Info;  oneupcomponents.com

One Up Components Comp


Diesen Artikel finden Sie in FREERIDE 4/2019 - das Heft können Sie hier bestellen > FREERIDE IOS App (iPad) FREERIDE Android App 

Themen: FlatpedalFlat-PedalTest


Die gesamte Digital-Ausgabe 4/2019 können Sie in der FREERIDE-App (iTunes und Google Play) lesen oder die Print-Ausgabe im Shop nachbestellen – solange der Vorrat reicht:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
  • Test 2017: Mountainbike Schuhe für Flatpedale
    6 Flatpedal Schuhe im Vergleich

    05.01.2018

  • Danny MacAskill: neue Signature Pedale
    Crankbrothers Stamp 7 MacAskill Edition

    06.11.2018

  • Test 2018: Klickpedale
    6 Klickpedale für Freerider im Test

    30.04.2019

  • Test 2019: Flatpedal-Schuhe
    10 Flatpedal-Schuhe bis 130 Euro im Test

    02.12.2019

  • Enduro Duell 2017: Test Pivot gegen Merida
    Pivot Firebird Pro / Merida One Sixty 7000

    14.11.2017

  • Test Freerider 2015: Kona Process 167
    Modellathlet: Test Kona Process 167

    24.08.2015

  • Test 2015 Enduro Bikes: Kona Process 153 DL
    Kona Process 153 DL im Test

    22.02.2016

  • Test 2019: E-Enduros
    Kraftbeweis: 4 E-Enduros im Vergleich

    30.11.2019

  • Test 2015: 12 Gelenkprotektoren im TÜV-Labor
    Knautschzone: Knieprotektoren im Test 2015

    16.07.2015

  • Test 2014: 3 edle Downhiller
    Wa(h)re Liebe: Specialized Demo 8 S-Works

    12.10.2014

  • Kurztest: Mini-Pumpen
    Klein, aber fein: Pump-Wunder im Taschenformat

    02.10.2013

  • Test 2015: Gelenkprotektor Dainese Trail Skins
    Knieprotektor Dainese Trail Skins im Test

    15.07.2015

  • Knieprotektoren Scott Grenade Pro2
    Schaumpolster für den Bodenkontakt

    08.11.2013