Trek erweitert sein E-Bike-Sortiment um ein vollgefedertes E-Bike mit Bosch-Motor das Touren-Komfort, Transportkapazität und Alltagstauglichkeit in den Mittelpunkt stellt.
Mit dem Allant+ FS besetzt Trek eine Nische, die im E-Bike-Markt bislang nur dünn besiedelt ist: das vollgefederte Touren-Hybrid, das weder Kompromisse beim Komfort noch bei der Alltagstauglichkeit macht. Die Anleihen bei der Diamant Suvea-Plattform sind offensichtlich. Der Preis von knapp 5.000 und knapp 6.000 Euro ist marktüblich und angesichts der Ausstattung – Bosch CX, 800 Wh, Fox-Gabel beim Topmodell und vollständige Alltags-Ausrüstung ab Werk – durchaus vertretbar. Nur dass sich Trek auf zwei Rahmengrößen beschränkt, könnte den Kundenkreis etwas einschränken. Wer ein E-Bike sucht, das gleichermaßen Pendeln, Wochenendtouren und Schotterpisten beherrscht, sollte das Allant+ FS auf dem Radar haben. - Adrian Kaether, Redakteur Test & Technik
Mit dem Allant+ FS läutet Trek eine neue Ära seiner Allant+-Baureihe ein. Das vollgefederte E-Bike wurde explizit für den europäischen Markt entwickelt und im Trek-eigenen Diamant-Werk im sächsischen Hartmannsdorf gefertigt. Nicht von ungefähr erinnert sogar die Form des Rahmens an das Schwestermodell Diamant Suvea ohne Vollfederung. Die Botschaft von Trek ist dabei unmissverständlich: Das Allant+ FS soll das beste Allround-Fully-Erlebnis im Segment der elektrischen Hybrid-Bikes bieten.
Das zentrale Versprechen des Allant+ FS ist konsequenter Komfort. Die Vollfederung wurde gezielt auf Touren-Anwendungen ausgelegt. Gemischtes Terrain aus unebenem Asphalt, Schotterwegen und längeren Ausflügen, auf dem klassische Trekkingräder an ihre Grenzen stoßen. Die Geometrie orientiert sich dabei an einer aufrechten Sitzhaltung. Ein verstellbarer Vorbau ermöglicht eine individuelle Anpassung. Ungewöhnlich: Statt normalerweise vier setzt Trek setzt auf nur zwei Rahmengrößen, die Körpergrößen von 1,55 bis 1,95 Metern abdecken sollen.
Antriebsseitig vertraut Trek beim Allant+ FS auf Bewährtes: Der Bosch Top-Motor Performance CX (hier im Test) liefert bis zu 120 Nm Drehmoment und macht das Fully damit fit für schwere Lasten und ambitioniertere Steigungen. Als Energiequelle dient ein 800-Wh-Akku im praktischen Dreiviertel-Entnahme-Design – eine Lösung, die Trek von der Schwestermarke Diamant übernommen hat. Die Anzeige übernimmt das große Bosch Kiox 500 Farbdisplay.
Das Allant+ FS wird in zwei Ausstattungsvarianten angeboten:
Das Allant+ FS 6 R10 ist zum Einstiegspreis von 4.999 Euro erhältlich und kommt mit einem Suntour-Fahrwerk sowie der mechanischen Shimano CUES 10-fach Schaltung.
Das Allant+ FS 6 R11 Auto steht für 5.949 Euro in der Preisliste und legt mit einer hochwertigen Fox 36 AWL-Federgabel mit 140 mm Federweg sowie der elektronischen Shimano CUES 11 Di2 Automatikschaltung nach. In Summe vor allem aufgrund des besseren Fahrwerks das stimmigere Paket.
Beide Modelle sind ausschließlich als Diamant-Rahmen erhältlich und kommen mit einem Gewicht von 30,1 kg – für ein vollgefedertes, voll ausgestattetes E-Bike mit 800-Wh-Akku ein realistischer Wert.
Was das Allant+ FS von einem reinen Sportgerät unterscheidet, ist die konsequente Ausstattungsphilosophie. Serienmäßig an Bord sind ein Clever Rack Pro-Gepäckträger, SKS-Schutzbleche, integrierte Front- und Rücklichter sowie Zubehörbefestigungspunkte am Oberrohr. Das integrierte Zubehörrohr und die „Clever Cockpit"-Integration ermöglichen darüber hinaus eine aufgeräumte Montage von Zubehör und Navigation.

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