Neues Pegasus Premio EVO SUV 10Mit Komfort raus aus der Stadt - über Schotter, Stock & Stein

Maik Schröder

 · 11.03.2026

Pegasus stellt das Premio EVO SUV 10 für das Modelljahr 2026 vor.
Foto: Pegasus
Pegasus stellt das Premio EVO SUV 10 für das Modelljahr 2026 vor. Das erste geländetaugliche Modell der Premio-Reihe nutzt den Bosch Performance Line PX E-Bike-Motor mit 90 Nm Drehmoment und wahlweise 600-Wh- oder 800-Wh-Akku. Eine 120-mm-Luftfedergabel, 29-Zoll-Reifen in 57 mm Breite und eine Parallelogramm-Federstütze sorgen für Komfort auf Schotter und anspruchsvolleren Wegen. Das E-Bike ist mit Diamantrahmen und als Tiefeinsteiger ab 3799 Euro erhältlich.

Das Premio EVO SUV 10 markiert einen neuen Weg für die Premio-Baureihe von Pegasus. Erstmals verbindet die Kölner Marke die Alltagstauglichkeit der Serie mit einem komplett neu entwickelten Rahmen für Schotterwege und Geländeeinsätze. Der Rahmen steht in klassischer Diamantform und als Tiefeinsteiger-Variante zur Verfügung. Beide Versionen sind ab sofort bei ZEG-Fachhändlern bestellbar.

Motor: Bosch Performance Line PX mit App-Steuerung

Der Bosch Performance Line PX liefert bis zu 90 Nm Drehmoment. Über die Bosch Flow App lassen sich Drehmoment und maximale Motorleistung anpassen. Der Motor arbeitet leiser als viele andere Antriebe und bringt seine Leistung nach Herstellerangaben harmonischer auf den Boden als der CX-Motor aus dem E-Mountainbike-Bereich. Die Charakteristik soll besonders auf Straße und Schotter kontrollierter wirken.

Serienmäßig verbaut Pegasus einen 600-Wh-Akku. Optional steht für 200 Euro Aufpreis ein 800-Wh-Akku zur Verfügung. Die größere Batterie soll laut Hersteller auch lange Touren ohne Reichweitenprobleme ermöglichen. Eine neu entwickelte Ladeklappe und Akkuabdeckung sollen die Handhabung vereinfachen.

Federung und Laufräder für Offroad-Einsätze

Eine Luftfedergabel von SR Suntour mit 120 mm Federweg arbeitet mit einer hauseigenen Parallelogramm-Federstütze zusammen. Die 29-Zoll-Laufräder tragen Schwalbe Smart Sam Reifen in 57 mm Breite. Das Profil soll auf losem Untergrund Traktion bieten. Die aufrechte Geometrie und der ergonomisch geformte Lenker sollen eine entspannte Sitzposition ermöglichen.

Die Kettenschaltung nutzt eine 10-fach-Kassette mit 11-48 Zähnen. Der Übersetzungsbereich deckt steile Anstiege und schnelle Passagen ab. Die Gangwechsel sollen nach Herstellerangaben schnell und präzise erfolgen.

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Ausstattung mit Ergon-Griffen und 70-Lux-Licht

Zur Serienausstattung gehört eine 70-Lux-Frontleuchte. Das Rücklicht sitzt im Gepäckträger und verfügt über eine Verzögerungslicht-Funktion. Ergonomische Lenkergriffe von Ergon sollen den Komfort auf längeren Fahrten erhöhen. Ein Rahmenschloss und ein Seitenständer sind montiert. Der Gepäckträger ist für Alltagslasten ausgelegt.

Das Pegasus Premio EVO SUV 10 kostet ab 3799 Euro. Pegasus positioniert das Modell unter der 4000-Euro-Marke trotz der Ausstattung mit Bosch-Antrieb, Luftfedergabel und umfangreicher Komponenten.

Pegasus Premio EVO SUV 10: Technische Daten & Preis

  • Motor: Bosch Performance Line PX
  • Drehmoment: bis zu 90 Nm (über Flow-App einstellbar)
  • Akku: 600 Wh (serienmäßig), 800 Wh (optional, Aufpreis +200 Euro)
  • Federgabel: SR Suntour NVX32-Boost AIR LO, Luftfedergabel, 120 mm Federweg
  • Sattelstütze: Parallelogramm-Federstütze
  • Laufräder: 29 Zoll
  • Reifen: Schwalbe Smart Sam, Reifengröße Zoll / ETRTO: 29 x 2,25 / 57-622
  • Schaltung: Shimano Cues, 10-fach-Kassette, 11-48 Zähne
  • Bremsen: Shimano BR-MT200, hydraulische Scheibenbremsen, 180-mm-Bremsscheiben vorne und hinten
  • Beleuchtung: 70-Lux-Frontleuchte, Rücklicht mit Verzögerungslicht-Funktion
  • Farbe: horizont blue matt
  • Griffe: Ergon GP10
  • Rahmenformen: Diamant, Tiefeinsteiger
  • Rahmengrößen: S, M, L
  • Gewicht: 29,3 kg (Größe S, Herstellerangabe)
  • Preis: ab 3799 Euro
Maik Schröder

Maik Schröder

Redakteur

Maik Schröder ist gebürtiger Ostwestfale und fährt am liebsten auf seinem Gravelbike durch die Natur. Gerne darf die Tour auch einen kulinarischen Stopp enthalten, um sich für die nächsten Kilometer zu stärken. Auch wenn es im Flachland wenig Höhenmeter zu bewältigen gilt, hat er das ambitionierte Ziel, einmal eine Transalp zu absolvieren. Als Online-Redakteur ist er verantwortlich für die Erstellung von digitalen, redaktionellen Inhalten wie Newsmeldungen, Neuvorstellungen und Event-Berichterstattung.

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