Ob als 29er mit 100 oder als 27,5er mit 120 Millimetern Federweg, ob Carbon oder Alu – die üppige Produktpalette bietet jedem Geschmack und Geldbeutel das passende Bike. Jahrelang bewährt und auch von uns in der Vergangenheit in den höchsten Tönen gelobt, muss sich das Spark mit dem 120er-Fahrwerk in diesem Testfeld einer neuen Herausforderung stellen: Schafft die Schweizer Marathon-Waffe den Transfer zum Trailbike? Wir sagen nein. Das Spark ist und bleibt ein Marathon-Racer mit gestreckter Sitzposition und Twinlock-Hebel zum Blockieren des Fahrwerks, um bergauf volle Effizienz zu erreichen. Nino Schurter lässt grüßen. Bergab könnte der Hinterbau etwas mehr Druckstufe vertragen, und im Kurvendschungel an der Isar gab es Bikes, welche sich verspielter zeigten. Die Rocket-Ron-Reifen brillieren eher im Kampf gegen die Stoppuhr als auf kniffligen Wurzelpassagen.
Fazit: Das Spark ist und bleibt eine Marathon-Waffe. Wir empfehlen: Startnummer an den Lenker und ab zur Laktatdusche.
Die Alternative: Gegenüber dem 740 soll das Spark 730 ein halbes Kilo leichter sein. Es kostet 3499 Euro. Die Spark-Baureihe gibt es alternativ auch mit Laufrädern in 29 Zoll, dann heißt das Modell 940 bzw. 930.
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