Ausstattungstechnisch müssen sich die Asiaten der deutschen Konkurrenz, welche überwiegend aber 200 Euro teurer ist, geschlagen geben. Die montierte Shimano-Deore-Gruppe markiert das untere Ende des Niveaus. Sei’s drum, die Gänge wechselt sie zuverlässig, nur die Bremse könnte etwas mehr Power vertragen. Am Hinterrad arbeitet das Trance mit einem ähnlichen Adapter wie Canyon, um einen Schnellspanner zu verbauen, die Nachrüstoption für eine Steckachse bleibt erhalten. Bergauf fehlte uns eine Plattform am Dämpfer, um den Hinterbau zu beruhigen. Das komplette Fahrwerk verfügt über wenig Druckstufe, ist dadurch sehr komfortabel, sportlichen Fahrern fehlt es an Rückmeldung. Tipp: Tauschen Sie den schmalen Lenker und die Setback-Sattelstütze für eine sportlichere Position auf dem Bike.
Fazit: 200 Euro billiger und dadurch aber schwächer als der Rest. Der Rahmen des Trance gefällt gut, die Ausstattung ist unterdurchschnittlich.
Die Alternative: Unter dem Markennamen Liv konstruiert und vertreibt Giant damenspezifische Räder. Das Liv Intrigue hat für 1799,90 Euro dieselbe Ausstattung, dafür aber eine auf die Bedürfnisse der Frauen angepasste Geometrie.