Editors Choice3 starke Saison-Start-Schnäppchen - Biobikes only!

Laurin Lehner

 · 07.02.2026

Editors Choice: 3 starke Saison-Start-Schnäppchen - Biobikes only!Foto: Max Fuchs
Ein zucken in den Armen, schon rollt das Commencal T.E.M.P.O auf dem Hinterrad. Haha, nee, Spaß - bissle Skills braucht man schon.
Die Trails stecken zwar noch im Schmodder, aber der Saisonstart klopft schon an. Test-Redakteur Laurin Lehner hat sich durchs Netz geklickt und drei Bike-Schnäppchen rausgepickt – und verrät, warum man bei diesen Deals bedenkenlos zuschlagen kann.

Die Fahrradbranche steckt in der Krise – bitter für die Hersteller, ein Glücksfall für die Kunden. Volle Lager und sinkende Nachfrage zwingen viele Bike-Marken zu attraktiven Preisnachlässen. Das Ergebnis: echte Schnäppchen mit hohem Spaßfaktor. Wir zeigen drei Angebote, die nicht nur den Geldbeutel schonen, sondern auch auf dem Trail ordentlich Laune machen.

Enduro mit All-Mountain Flair: Radon Jab 10.0

Das Rad

Das Radon Jab ist ein alter Bekannter. Ein guter. Denn es hat in vergangenen Tests stets gut abgeschnitten. Der Direktversender ist bekannt für sein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis. Dieses Angebot zeigt das gut. Das Jab 10.0 in der All-29-Austattung kostet aktuell 2999 Euro statt wie regulär UVP 4199 Euro.

Das Angebot

Für den aufgerufenen Preis gibt’s eine stimmige Ausstattung mit edlem Fox-Factory-Fahrwerk, kräftigen Magura-MT5-Bremsen und griffigen Continental-Kryptotal-Reifen. Mehr Details zum Bike findet ihr in unserem ausführlichen Test.

Persönlich tendiere ich zum MX-Setup – auch dieses Modell ist aktuell bei Radon im Angebot. Für 2999 Euro fällt die Ausstattung allerdings etwas weniger luxuriös aus, unter anderem kommt hier „nur“ ein Fox-Performance-Fahrwerk zum Einsatz.

Ob klassisches All-29 oder doch Mullet: An dieser Frage scheiden sich die Geister. Wir haben den direkten Vergleich bereits gefahren – witzigerweise sogar mit dem Jab. Neugierig? Hier geht’s zum Artikel: >> Die perfekte Laufradgröße fürs Bike: Mullet oder Full 29?

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Mein Fazit

Das Radon Jab 10.0 ist ein Super-Allrounder mit Edel-Ausstattung. Für den Preis ein echter Schnapper. - Laurin Lehner, Test-Redakteur bei BIKE
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Günstig, potent und stark rabbatiert: Das Radon Jab 10.0 mit den großen 29er-Laufrädern.Foto: RadonGünstig, potent und stark rabbatiert: Das Radon Jab 10.0 mit den großen 29er-Laufrädern.

Trailbike: Commencal T.E.M.P.O

Das Rad

Eine Saison lang habe ich das Commencal T.E.M.P.O gefahren – und schnell gemerkt, wo seine Stärken liegen. Mit 125 Millimetern Hub am Heck und 140 Millimetern an der Front positioniert sich das Trailbike klar in einer spitzen Kategorie. Genau das macht seinen Reiz aus: Das T.E.M.P.O ist quirlig, vortriebsstark und fühlt sich auf welligen Trails besonders zu Hause.

Geht es bergab zur Sache, verlangt das Bike nach sauberer Linie, fahrerischem Können und ein bisschen Armkraft. Ein klassischer Abfahrer ist es natürlich nicht – will es aber auch gar nicht sein. Stattdessen überzeugt das Fahrwerk mit sattem Gegendruck und einem herrlich spritzigen Fahrgefühl.

Mit über 14 Kilogramm ist das Alu-Trailbike kein Leichtgewicht, und eine Mullet-Option sucht man ebenfalls vergeblich. Unterm Strich bleibt das Commencal T.E.M.P.O dennoch ein Spitzenbike seiner Klasse – leistungsstark, charaktervoll und obendrein auch noch richtig schick anzusehen.

Das Angebot

Für den aufgerufenen Preis bekommt man ein konsequent auf Trailspaß getrimmtes Bike mit stimmiger Ausstattung: ein edles Fox-Factory-Fahrwerk, standfeste Shimano-XT-Bremsen, ein präziser Sram-X01-Antrieb sowie eine sinnvoll gewählte Reifenkombi aus Maxxis Dissector am Heck und DHR II an der Front. Aktuell ist das Paket für 4810 Euro zu haben – statt regulär 6148 Euro.

​Mein Fazit

Es gibt zweifellos noch größere Schnäppchen – doch wer aktuell ein konsequent ausgelegtes Trailbike mit viel Spieltrieb und spürbarer Quirligkeit sucht, findet im Commencal T.E.M.P.O zu diesem Preis definitiv eine sehr interessante Option. - Laurin Lehner, Test-Redakteur bei BIKE
Will schnell und verspielt. Das Trailbike Commencal T.E.M.P.O.Foto: CommencalWill schnell und verspielt. Das Trailbike Commencal T.E.M.P.O.

​Budget-Enduro: Cube Stereo One77 Pro 29

Das Rad

Viel Federweg, eine verspielte Geometrie und ein Fahrwerk, das sofort Vertrauen schafft: Das Cube Stereo One77 Pro 29 ließ im großen Enduro-Vergleichstest keine Zweifel aufkommen und sicherte sich den Testsieg im 3200-Euro-Segment.

Im Bikepark Oberammergau bestätigte sich der starke Ersteindruck eindrucksvoll. Das Cube zählt zu den agileren Enduros im Testfeld und fühlt sich bereits beim Aufsitzen spürbar kompakter an als viele seiner Mitbewerber. Genau hier ist bei der Größenwahl Aufmerksamkeit gefragt: Wer zwischen zwei Rahmengrößen liegt, sollte klar zur größeren Variante greifen.

Das Cube Stereo One77 Pro 29 beim Fliegen.Foto: Max FuchsDas Cube Stereo One77 Pro 29 beim Fliegen.

Hier geht's zum ausführlichen Test: Cube Stereo One77 Pro 29

Lust auf mehr Enduros? Hier geht's zum kompletten Vergleichstest:

​Das Angebot

Das Bike ist auch ohne Rabatt ein Schnäppchen. Für 2799 Euro bekommt man hier ein DVO-Fahrwerk, Newmen-Laufräder und Magura-Bremsen. Das Fahrrad ist z. B. bei Lucky Bike oder Fahrrad XXL erhältlich. Wer etwas tiefer in die Tasche greift, kann für 4999 Euro das Alu-Chassis gegen die Carbon-Variante mit leichtem C:68X-Rahmen tauschen.

​Mein Fazit

Formal ist das Angebot nicht als Rabatt ausgewiesen – angesichts von Preis und Ausstattung bleibt dafür allerdings auch wenig Spielraum. Das Cube Stereo One77 Pro 29 zählt zudem zu den wenigen Cube-Bikes, die mir in jüngerer Vergangenheit wirklich Spaß bereitet haben. - Laurin Lehner, Test-Redakteur bei BIKE
Hat bereits einen BIKE-Testsieger-Ordnen am Steuerrohr baumeln: Das Cube Stereo One77 Pro 29.Foto: CubeHat bereits einen BIKE-Testsieger-Ordnen am Steuerrohr baumeln: Das Cube Stereo One77 Pro 29.

Der Tipp-Geber

​Laurin Lehner ist laut eigenen Angaben ein lausiger Racer. Vielleicht fasziniert ihn deshalb eher kreatives, verspieltes Biken. Für ihn zählt nicht, wie schnell man von A nach B kommt, sondern was dazwischen passiert. Lehner schreibt Reportagen, interviewt Szene-Größen und testet Produkte und Bikes - am liebsten welche mit viel Federweg.

Tipp-Geber Laurin Lehner mit einem seiner vorgeschlagenen Schnäppchen. Er ist alle drei der vorgestellten Bikes gefahren.Foto: Laurin LehnerTipp-Geber Laurin Lehner mit einem seiner vorgeschlagenen Schnäppchen. Er ist alle drei der vorgestellten Bikes gefahren.

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