Best of Test 2025Die besten Trail-Bikes aus diesjährigen BIKE-Tests

Peter Nilges

 · 31.12.2025

Stoll T3 SL
Foto: Max Fuchs
​Mit bis zu 140 Millimetern Federweg gelingt den Trailbikes der Spagat aus Vortrieb und Abfahrtsspaß am besten. Ideal für alle, die ein maximal breites Einsatzspektrum suchen. Wir haben das Jahr Revue passieren lassen und die drei besten Trailbikes aus diesjährigen BIKE-Tests aufgelistet.

Bike-Kategorie: Trail

  • ​Preisklasse: ab 3000 Euro
  • Gewicht: 11,7-14 Kilo
  • Federweg: 120-140 mm

​Stoll T3 SL

Stoll T3 SLFoto: Max FuchsStoll T3 SL
  • Preis: 11700 Euro
  • Gewicht: 11,7 kg
  • Getestet in: BIKE 01/25
  • Federweg: 140/135 mm
  • Besonderheiten: deutsche Fertigung; Carbon-Layup auf Wunsch

Wer ein absolutes Highend-Trailbike mit Fokus auf Vortrieb und geringem Gewicht sucht, ist bei Stoll goldrichtig. Das T3 SL kann mühelos die 12-Kilo-Marke unterbieten und hängt äußerst effizient am Gas. Durch die Auswahlmöglichkeiten bei den Komponenten und dem Carbon-Layup zieht das Stoll alle Register und erfüllt die Idealvorstellung an ein Trailbike mit Bravour. Der Einsatzbereich des leichten Fullys ist riesig und wird lediglich durch das Budget bei der Anschaffung begrenzt.

Vor- und Nachteile

  • Plus: überragender Vortrieb; sensibel und effizient
  • Minus: hoher Preis; große Sprünge in der Rahmengröße

​Rocky Mountain Element C70

Rocky Mountain Element C70Foto: Max FuchsRocky Mountain Element C70
  • Preis: 7300 Euro
  • Gewicht: 12,3 kg
  • Getestet in: BIKE 03/25
  • Federweg: 130/120 mm
  • Besonderheiten: Ride-4-Verstellung

Das Element C70 ist ein wahrer Meister der Elemente und begegnet allen Herausforderungen, die ein Trail zu bieten hat, mit Souveränität. Auch die neueste Ausbaustufe des Rocky-Klassikers hat sich das breite Einsatzspektrum bewahrt und zudem noch Gewicht beim Rahmen eingespart. Gerade mal 1900 Gramm bringt das leichte Carbon-Geröhr auf die Waage und besitzt eine gefällige Geometrie mit 65,6er Lenkwinkel und einem 77,7 Grad Sitzwinkel. Auch das Fahrwerk kann mit Sensibilität punkten.

Vor- und Nachteile

  • Plus: feinfühliges, potentes Fahrwerk; ausgewogenes Handling
  • Minus: schwache Bremsen; günstige Laufräder
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​Gemessen am Fahrspaß und dem breiten Einsatzbereich müsste eigentlich jeder ein Trailbike fahren - Jan Timmermann, BIKE-Redakteur

​Canyon Neuron CF 7

Canyon Neuron CF 7Foto: Max FuchsCanyon Neuron CF 7
  • Preis: 3099 Euro
  • Gewicht: 13,7 kg
  • Getestet in: BIKE 03/25
  • Federweg: 140/140 mm
  • Besonderheiten: Mullet-Bereifung bei Gr. XS/S

Das Canyon Neuron ging bereits in diversen Vergleichen als Testsieger hervor und ist so etwas wie der perfekte Allrounder. Dabei ist das Trailbike, das an der Schwelle zur All-Mountain-Kategorie steht, abgesehen von der Laborwertung und dem Top-Preis-Leistungs-Verhältnis, in keiner Disziplin ein absoluter Überflieger. Vielmehr sammelt es in allen Bereichen konstant gute Noten und liefert in Summe das beste Paket. Egal, ob lange Touren, schnelle Laps auf den Hometrails oder technische Abfahrten – das Neuron punktet.

Vor- und Nachteile

  • Plus: ausgewogenes Handling; top Fahrwerk; annehmbares Gewicht; viele clevere Details
  • Minus: Reifen rollen gut, limitieren aber im Gelände

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