Univega Summit 6.0 im Test

BIKE Magazin

 · 09.09.2017

Univega Summit 6.0 im TestFoto: Georg Grieshaber
Univega Summit 6.0 im Test
Das Univega erinnert beim Aufsitzen stark an ein modernes Race-Hardtail: Ausgewogene 29er-Geometrie, Zweifach-Antrieb, Luftgabel. Im Anstieg schmälern die schweren Laufräder den Drang zu attackieren.

Die flache Front und die angenehm gestreckte Sitzposition sorgen dennoch für effektives Pedalieren. Der Zehnfach-Deore/XT-Schaltungsmix sticht im Testfeldvergleich heraus, die gut einstellbare Rockshox-Luftgabel gehört ebenfalls zu den besten. Auch auf dem Trail hält sich der gute Eindruck: Der Fahrer steht optimal im Bike, und die sensible Gabel gibt viel Kontrolle. Damit kommt das Fahrverhalten des Summits 6.0 dem moderner Bikes sehr Nahe. Univega setzt auf eine Zweifach-Kurbel, der Sprung zwischen den beiden Kettenblättern fällt groß aus. Die Sattelstütze ist mit 30 Zentimetern zu kurz und bietet kaum Luft für größere Fahrer. Die mittelmäßigen Garantiebedingungen und der schwere Rahmen kosten Punkte, in der Praxiswertung reicht es aufs Treppchen.


Fazit: ausgewogenes Bike mit sportlichen Genen und guter Ausstattung, stimmige Geometrie.


PLUS Moderne Geometrie, gute Gabel, Ausstattung, 10fach
MINUS Schwere Laufräder, schwerer Rahmen, zu kurze Stütze

  Univega Summit 6.0Foto: BIKE Magazin Univega Summit 6.0  Univega Summit 6.0Foto: BIKE Magazin Univega Summit 6.0


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