Trek Superfly Pro

Stefan Loibl

 · 09.01.2012

Trek Superfly ProFoto: Daniel Simon
Trek Superfly Pro
Ausgewogener, harter Marathon-Racer mit den klassischen 29er-Eigenschaften.

Das ehemalige Gary-Fisher-Bike Superfly könnte man als „klassisches“ Twentyniner abstempeln (wenn man das überhaupt schon sagen darf). Der flache 69,5er-Lenkwinkel kombiniert mit dem langen Radstand (1129 mm) erhebt das Trek eher zum laufruhigen Diesel als zum spritzigen Hochdrehzahl-Benziner. Auf langen Marathons würde ein wenig mehr Flex dem harten Hinterbau jedoch guttun. Lieber knüppelten unsere Profi-Tester das insgesamt ausgewogene Superfly – die perfekten ESI-Griffe des 660er-Lenkers umklammert – über den Downhill, als damit den steilen Wanderpfad hochzupressen. Grund für das träge Beschleunigen waren die schweren Laufräder (3875 g). Vorbildlich hingegen hat Trek den Kohlefaserrahmen verpackt: Kunststoffschutz an Unterrohr und Kettenstrebe, sowie ein Blech am Tretlager.


Fazit: ausgewogener, harter Marathon-Racer mit den klassischen 29er-Eigenschaften.

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