Stevens Antelao im Test

Peter Nilges

 · 26.04.2015

Stevens Antelao im TestFoto: Georg Grieshaber
Stevens Antelao im Test
Auf dem Stevens Antelao fühlt man sich durch die gutmütige Geometrie und tourige Sitzposition auf Anhieb wohl. Die Ausstattung des Stevens-Hardtails ist für dieses Testfeld dagegen nur Mittelmaß.

Warum die Hamburger ihr neues 29er-Hardtail nicht nach einer Erhebung in den Harburger Bergen, sondern nach dem zweithöchsten Berg der Dolomiten benannt haben, wissen wir leider nicht. Wahrscheinlich war der Hülsenberg bereits belegt. Fakt ist jedoch, dass man sich durch die gutmütige Geometrie und tourige Sitzposition auf Anhieb wohl auf dem Bike fühlt, auch wenn sich der stark nach hinten gekröpfte Lenker deutlich vom Rest des Feldes abhebt. Durch die Kombination aus den recht breit bauenden Conti-Reifen mit günstiger Mischung und der dünnen Sattelstütze verfügt das Antelao zudem über einen gewissen Komfort und empfiehlt sich für ausgedehnte Touren. Die im Vergleich zum Rest des Feldes verbaute Rock-Shox-Recon- statt Reba-Gabel machte sich in erster Linie durch rund 200 Gramm Mehrgewicht an der Waage und weniger beim Fahren bemerkbar. In der kleinsten Rahmengröße (16 Zoll) kommt das Antelao mit 27,5 Zoll-Laufrädern, alle anderen Größen (18, 20, 22 Zoll) sind 29-Zöller.

Test-Fazit zum Stevens Antelao:

Gelungenes Touren-29er mit entspannter Sitzposition und gutmütigem Handling. Die Ausstattung ist Mittelmaß.


PLUS Tolles Handling, gute Sitzposition
MINUS Günstige Ausstattung, hohes Gabelgewicht

  Das Stevens Antelao besitzt eine Lenkkopf-Steifigkeit von 88,8 Nm/° – nur das Transalp24 ist im Vergleich weniger steif. Alle anderen Hardtails in diesem Testfeld sind steifer.Foto: Georg Grieshaber Das Stevens Antelao besitzt eine Lenkkopf-Steifigkeit von 88,8 Nm/° – nur das Transalp24 ist im Vergleich weniger steif. Alle anderen Hardtails in diesem Testfeld sind steifer.

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