Specialized-Hardtail Carve Pro 29 im Test

Stefan Loibl

 · 13.03.2012

Specialized-Hardtail Carve Pro 29 im TestFoto: Markus Greber
Specialized-Hardtail Carve Pro 29 im Test
Das Specialized Carve Pro ist ein Touren-Twentyniner für gemäßigten Einsatz und die ideale Alternative zum Cross-Trekking.

Mit dem Carve, das als 29er-Touren-Bike läuft, bringen die Amis ein Pendant zum sportlichen Stumpjumper-29er. Für diesen Charakter sprechen die gemäßigte, aber ausgewogene Geometrie und die 80-Millimeter-Gabel. Auf dem Trail wirkt die Recon-Forke aber schnell am Limit. Deshalb empfehlen wir den Umbau auf 100 Millimeter. Zusätzlich wird dadurch der Lenkwinkel um etwa ein Grad flacher. Das schadet nicht, denn mit 72er-Lenkwinkel neigt das Carve zum Untersteuern. Das äußert sich durch „Einkippen“ in engen, langsamen Kurven. Nur bei der Ausstattung und dem Gewicht hinkt das stimmige Touren-Paket des Carve deutlich hinterher. Race-Einsteiger sollten 200 Euro mehr einplanen für das Stumpjumper.


PLUS Flaschenhalter, stimmige Optik, Deore-Bremse
MINUS Schwache Ausstattung, 80-Millimeter-Gabel
Tuning-Tipp Gabel auf 100 Millimeter verlängern; Leichte Reifen und Schläuche


Fazit: Touren-Twentyniner für gemäßigten Einsatz und die ideale Alternative zum Cross-Trekking.

  Mit 80 Millimetern an der Federgabel bleibt im Trail keine Reserve.Foto: Markus Greber Mit 80 Millimetern an der Federgabel bleibt im Trail keine Reserve.

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