Scott Scale 10Foto: Unbekannt
Scott Scale 10
FAZIT: nicht das leichteste und nicht das luxuriöseste Bike, aber im Handling ganz vorne. Das “Scale” verteidigt den Testsieg von 2007.

Mit 132 Punkten hat das Scale “Limited” des Jahrgangs 2007 den Vergleichstest gewonnen (BIKE 6/07). Das “Scale 10” muss in diesem Test seinen Titel gegen Newcomer verteidigen. Der in Tube-to-Tube-Technologie gefertigte Rahmen mit seinen nützlichen Details (Chainsuck-Blech, geschlossene Züge, Sattelschnellspanner) hat sich nicht verändert, die Ausstattung schon. Das “Scale 10” hat die Shimano-“XTR”-Ausstattung vom Modell “Limited” der Saison 2007 übernommen, wiegt ähnlich wenig, kostet aber 1.000 Euro weniger als das Top-Modell der letzten Saison. Das 2008er-“Limited” hingegen ist weiter nach oben gerückt und soll durch Ausstattungs-Tuning über ein Kilo abgespeckt haben (8,5 Kilo). Doch widmen wir uns wieder dem “Scale 10”: Nachdem sich im Testlabor einige Konkurrenten mit neuen Bestwerten am Scott-Statthalter vorbeigeschlichen haben, waren wir gespannt, wie sich der Klassiker auf dem Trail gegen die starke Konkurrenz schlägt. Scott hat die Hausmarken-Reifen gegen Schwalbes “Racing Ralph” in 2,25 Zoll getauscht, das ist schon mal ein Vorteil. Die Gabel mit 100 Millimetern Hub ebenfalls. Im Testbrief schreiben die Fahrer: “Beste Balance aus Steifigkeit und Fahrkomfort”, “top Sitzposition, super Kraftübertragung”, “hoher Grenzbereich, jederzeit kontrollierbar”. Dadurch kassiert das “Scale” volle Punktzahl im Fahrverhalten und holt sich in der Summe der Eigenschaften erneut den Gesamtsieg.


FAZIT: nicht das leichteste und nicht das luxuriöseste Bike, aber im Handling ganz vorne. Das “Scale” verteidigt den Testsieg von 2007.


TUNING-TIPP: Leichtere Schnellspanner montieren (Standard: Shimano “XT”).

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