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Mit neuen Farben und neuen Ausstattungsvarianten schickt Rose das PDQ Hardtail zurück auf die Trails. Das Facelift fällt mit Funkschaltungen, Carbonlaufrädern und Leistungsmessern durchweg luxuriös aus. Damit dürfte das Rose PDQ alle Freunde eines leichten, vielseitigen Hardtails ansprechen. Die Nachfrage für Mountainbike-Hardtails schwächelt und steht unter gewaltigem Druck durch die Gravel-Kategorie. Um so schöner, dass Rose weiter am leichten PDQ festhält. Zwei hochwertige Modellvarianten bleiben.
Dass Rose das PDQ auffrischt, freut mich persönlich wirklich. Immer mehr Mountainbike-Hardtails verschwinden vom Markt, das PDQ bleibt. Mit herrlich leichtem Aufbau, moderner Geometrie und Federwegs-Plus vereint das Bike genau die Eigenschaften, die wir bei BIKE an sportlichen Hardtails nach wie vor lieben. Im Test konnte das Rose PDQ bereits überzeugen, jetzt hoffe ich, dass es auch der Markt akzeptiert. - Jan Timmermann, BIKE-Redakteur
PDQ steht bei Rose für “Pretty Damn Quick” und soll die größte Stärke des Hardtails betonen: Das PDQ präsentiert sich leicht, sportiv und vortriebsstark. Mit Carbonrahmen, starrer Carbonstütze und Carbonlaufrädern sind in Größe M/L Gewichte von 9,3 Kilo möglich. Mit den zwei neuen Farben Silver und Dark Pearl erneuert der Versender aus Bocholt das Design des PDQ. Dass die Geometrie des Hardtails im Gelände Potential für Bestzeiten und Fahrspaß gleichermaßen hat, konnte das Rose bereits im BIKE-Test unter Beweis stellen. Auch fürs neue Modelljahr bleiben diese Werte unverändert. Die 120-Millimeter-Federgabel steht 67,5 Grad flach im Steuerrohr, die Reach-Werte bauen vergleichsweise lang und die Kettenstreben bleiben mit 430 Millimetern kompakt.
Wie viele andere Bike-Hersteller auch, verschlankt Rose sein Hardtail-Lineup und bietet das PDQ nur noch in zwei Ausstattungsvarianten an. Eine davon schaltet via Shimanos neuster XT Di2 Funkschaltung und Verschleißteilen aus der SLX-Familie, die andere mit einer Sram X0 AXS Transmission Gruppe. Beide tragen wellenbasierte Powermeter zur Leistungsmessung und Trainingssteuerung bei sich. Ergon-Griffe und eine Carbon-Sattelstütze von Newmen sollen den Komfort heben. Auch die Laufräder stammen von Newmen. In der günstigeren Versicon sind die Felgen aus Aluminium, in der teureren aus Carbon. Continental Dubnital Reifen dürften gut zum angepeilten Einsatzgebiet passen. In der Shimano-Ausstattung bleibt es bei Rockshox SID Base Federgabeln. Die Sram-Konfiguration wird durch das Select+-Modell aufgewertet, verzögert jedoch weiterhin mit den alten Level-Bremsen.
Wie seht ihr das: Trauert ihr wegen der schrumpfenden Auswahl an Hardtail-Bikes oder seid ihr längst auf Fully und Gravelbike umgestiegen? Schreibt es uns in die Kommentare!

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