KTM Ultra Fire 29 im Test

Florentin Vesenbeckh

 · 09.09.2017

KTM Ultra Fire 29 im TestFoto: Georg Grieshaber
KTM Ultra Fire 29 im Test
Die reinen Daten des KTMs lassen keine Freudensprünge vermuten: hohes Gewicht, lange Kettenstreben, hohes Tretlager. Nach den ersten Metern im Sattel gibt sich das 29er aber äußerst ausgewogen.

Rahmen und Laufräder sind die schwersten im Testfeld, doch trotz hohem Gewicht ist der Vor- und Klettertrieb ordentlich, dafür sorgen die guten Continental-Reifen und die bergtaugliche Zehnfach-Übersetzung. Die Sitzposition ist weder übertrieben aufrecht, noch gestreckt: angenehmes Mittelmaß, prädestiniert für Einsteiger. Bergab gibt das Ultra Fire 29 Sicherheit und überzeugt mit ausgewogenem Handling, doch die Stahlfedergabel ohne einstellbare Zugstufe limitiert den Trail-Drang. Die Suntour XCM Coil ist zudem die Schwerste im Testfeld. Die komplette Zehnfach-Deore-Schaltung sticht im Gruppenvergleich dagegen positiv heraus. Auch die Continental-Reifen überzeugen auf der Testrunde mit guten Rolleigenschaften und ordentlichem Grip.


Fazit: ausgewogener Allrounder mit stimmiger Geometrie, leider sehr schwer.


PLUS Geometrie, gute Reifen, 10fach
MINUS Schwache Gabel, hohes Gewicht

  KTM Ultra Fire 29Foto: BIKE Magazin KTM Ultra Fire 29  KTM Ultra Fire 29Foto: BIKE Magazin KTM Ultra Fire 29


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Florentin Vesenbeckh sitzt seit seinem zehnten Lebensjahr auf dem Mountainbike. Schon auf der allerersten Tour standen Singletrails im Fokus – und die gehören für ihn auch nach über 30 Jahren im MTB-Sattel zur Quintessenz des Bikens. Seine Jugend verbrachte er mit Wettkämpfen in verschiedenen Bike-Disziplinen und später prägten Jahre als Fahrtechnik-Coach seine radsportliche Vita. Beruflich stehen für den erfahrenen Testredakteur inzwischen E-Mountainbikes im Fokus. In den letzten Jahren testete der diplomierte Sportwissenschaftler und ausgebildete Journalist über 300 Bikes und mehr als 40 verschiedene Motorsysteme in Labor und Praxis.

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